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Führich zwischen Chance und Wechsel-Kandidat

Chris Führich kämpft beim 1. FC Köln um seine Chance bei den Profis. Der Flügelspieler der U21 hofft, Trainer Markus Anfang überzeugen zu können, ihm in der Zweiten Liga eine Chance zu geben. Doch der 20-Jährige weiß auch, dass der FC auf seiner Position noch nachlegen wird.

Aus Kitzbühel berichtet Marc L. Merten

Drei Talente trainieren aktuell beim FC in der Profimannschaft. Nikolas Nartey und Yann Aurel Bisseck gelten als sichere Kandidaten für den Profi-Kader, wobei insbesondere Bisseck wohl eher in der U21 seine Einsätze bekommen wird. Chris Führich kämpft derweil auf beiden Außenbahnen um seine Chance.

Chris ist jetzt erstmal dabei

Armin Veh deutete nun an, dass Führich diesen Kampf zumindest vorerst verlieren könnte. Der Sportchef sagte dem GEISSBLOG.KOELN: „Bei Chris sehe ich das Talent (es in die Bundesliga zu schaffen), weil er Fähigkeiten hat, die nicht viele haben. Wenn er körperlich noch ein bisschen zulegt, könnte ich mir vorstellen, dass es ‚Klick’ macht.“ Doch erstens scheint es in den Augen des Sport-Geschäftsführers eben noch nicht „Klick“ gemacht zu haben.

Und zweitens ließ er offen, ob dies noch beim FC geschehen werde oder eventuell bei einem anderen Klub. Veh sagte: „Chris ist jetzt erstmal dabei – je nachdem, wie er sich entwickelt, werden wir mit ihm besprechen, was Sinn macht.“ Was Sinn macht, scheint bei dem noch ein Jahr bis 2019 laufenden Vertrag des 20-Jährigen aus drei Optionen zu bestehen. Erstens, Führich schafft es schon jetzt und erhält in dieser Saison eine Chance in Liga zwei beim FC. Zweitens, Führich erhält das Signal, dass es zunächst nicht reicht, und sucht sich in Folge dessen einen neuen Klub, zu dem die Geissböcke ihn ziehen lassen würden.

Vertrag verlängern und ausleihen?

Die dritte Option scheint aktuell von Veh favorisiert zu werden. Der Sportchef erklärte, dass unter Umständen ein Jahr in der Dritten Liga der richtige Schritt für Führich sei. Nach den Erfahrungen in der Regionalliga „würde ich als Drittligist den Jungen sofort nehmen“, sagte Veh. Sollte ein Klub und der Spieler interessiert seien, „könnte man über ein Modell nachdenken: Vertrag verlängern und ausleihen“. Führich würde so zum ersten Talent seit vielen Jahren, bei dem die Geissböcke dies so handhaben würden.

5 Kommentare
    • CK says:

      Nun wir haben neben Lehmann nur Nartey als 6er und die beiden scheinen aktuell gleichauf zu sein. Dazu noch Höger der wohl erstmal raus ist, aufgrund seiner Verletzung.

      Führich ist ein offensiver Aussenbahnspieler, da haben wir auf links noch Handwerker, Zoller, Clemens oder eventuell Guirassy und auf rechts noch Risse oder Schaub. Also deutlich mehr Konkurrenz als für die 6er Position.

      Eine Vertragsverlängerung mit anschliessender Leihe könnte eine gute Option sein damit der Junge die Spielpraxis bekommt die er braucht.

  1. NICK says:

    Man muss beurteilen ob er die Chance hat zu spielen. Das kann nur der Trainer. Wenn er andere weit vor ihm sieht, dann sollte man der Vertrag mit ihm verlängern und ihn ein-zwei Jahre ohne Kaufoption aber vorzeitiges Rückholrecht verleihen. An eine Stelle wo er sicher spielen kann. Schickt ihn dann nicht durch die Weltgeschichte – in der Südstadt würde man sich bestimmt freuen.

  2. Max Moor says:

    Ich würde diesen Führich verkaufen . Wenn er nicht das bietet um erfolgreich zu sein dann sollte Köln diesen Spieler abgeben . Köln braucht andere Spieler in der Bundesliga die dann auch was zeigen auf dieser Position da hatte Köln in den letzten 25 Jahren zu oft die falschen Spieler . Auch ein Höger , Clemens , Zoller die hohe Gehälter haben hätte ich lieber abgegeben und in Spiel starke Spieler investiert bzw. Ausleihe aber es werden zuviele gehalten und einige schaffen es nur bis zu einen Punkt und es will keiner einsehen das es so ist !!!

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