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Hector ist zurück: Einsatz schon morgen gegen Watford?

Am Sonntag tauschten sie sich erstmals länger aus, am Montag standen sie dann gemeinsam auf dem Trainingsplatz: Markus Anfang und Jonas Hector. Der Nationalspieler ist unbestritten einer der wichtigsten Profis beim 1. FC Köln für die neue Saison.

Aus Kitzbühel berichtet Marc L. Merten

In den drei Spielzeiten zwischen 2014 und 2017 verpasste Jonas Hector gerade einmal nur vier Bundesliga-Spiele. In der letzten Saison dagegen verletzte sich Hector erstmals schwer beim Effzeh, fiel 14 Partien in der Liga aus. In diesen Spielen holte der FC gerade einmal sechs Zähler. In den 20 weiteren Partien holte Köln zumindest 16 Punkte.

Einsatz gegen Watford und Bremen offen

Nun ist Hector nach dem WM-Debakel mit der Nationalmannschaft zurück bei den Geissböcken. Am Sonntag setzte er sich nach seiner Ankunft in Kitzbühel mit Trainer Markus Anfang zusammen. Am Montag versuchte er sich erstmals im neuen Spielsystem des neuen Trainergespanns. „Wir haben ihm erzählt, wie wir Fußball spielen lassen wollen“, sagte Anfang nach dem ersten Training mit dem 28-Jährigen. „Er soll erst einmal schauen, wie er durch die Trainingseinheiten kommt. Dann werden wir sehen, wie wir die nächsten Tage planen. Er war nicht so lange raus. Wir werden ihn genauso aufbauen, wie die anderen Spieler auf.“

Ob Hector schon am Dienstagabend im Testspiel gegen Watford FC dabei sein wird, ließ Anfang offen. Er habe mit Hector nicht darüber geredet. Doch die Tür ließ er für den Nationalspieler offen, der nach dem Aus bei der WM nur zwei Wochen ohne Training ist. „Zwischen heute und Morgen Abend sind noch zwei Trainingseinheiten und viel Luft.“

Ich bin eher der ausgebildete linke Verteidiger

Auch Hector äußerte sich am ersten Trainingstag zu seinem Treffen mit Anfang. „Wir haben über das Mannschaftstaktische gesprochen. Das hört sich gut an“, sagte der Linksverteidiger und stellte direkt einmal fest, was sich für ihn auf dem Rasen verändert hat. „Er ist klar in der Ansage, ist laut, kommuniziert ganz genau, was er will und was nicht“, sagte Hector, der „ein durchwachsenes Jahr“ mit dem FC vergessen machen möchte. „Wir wollen erfolgreichen Fußball spielen und versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Das nehmen wir uns vor.“

Hector machte auch klar, dass er sich im neuen Anfang-System eigentlich als Linksverteidiger sieht. Dennoch ließ er offen, ob der Trainer ihn auch dort einsortieren wird. „Das System hat sich ein bisschen verändert. Die einzelnen Positionen haben andere Aufgaben in sich“, beschrieb Hector die ersten Erfahrungen mit Anfangs Spielidee. „Deswegen warte ich erst mal ab, was der Trainer vor ab und wo ich am besten hin passe. Klar ist: Ich bin eher der ausgebildete linke Verteidiger. Darauf stelle ich mich deshalb auch erst einmal ein.“

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