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„Richtig guter Fußball“: Anfang zieht positives Fazit

Der 1. FC Köln hat seinen letzten Test im Trainingslager in Kitzbühel mit 1:0 (0:0) gewonnen. Trainer Markus Anfang zeigte sich hinterher zufrieden mit dem Spiel gegen den Bundesligisten, aber auch mit der Entwicklung seiner Mannschaft in den letzten acht Tagen.

Aus Kitzbühel berichtet Marc L. Merten

Am Freitagabend ging es die knapp 80 Kilometer zurück nach Kitzbühel. Am Samstagmorgen steht eine letzte regenerative Einheit vor Ort an, dann geht es zurück nach Köln. Für den Effzeh ist das zweite Trainingslager mit zwei Siegen über Wattens und Bremen sowie dem Unentschieden gegen Watford zu Ende gegangen. Vor allem aber, betonte Anfang nach dem Bremen-Sieg, sei in Kitzbühel bei vielen Spielern der Groschen gefallen. Das sagte der FC-Coach über…

…das Spiel gegen Bremen

„Wir haben heute richtig guten Fußball gespielt, waren aggressiv, haben die Zweikämpfe angenommen, haben Bremen permanent unter Druck gesetzt und waren so viel im Ballbesitz. Bis zur 75. Minute haben wir das richtig gut gespielt, danach war aber klar, dass wir durch die vielen Wechsel etwas unruhiger werden. Trotzdem haben sie das bis zum Schluss richtig gut gemacht und verdient gewonnen.“

…das erste Spiel von Jonas Hector

Jonas Hector hat es genauso gut gemacht wie die anderen Spieler auch. Er hatte noch nicht viel Erfahrung mit dem System, hat es aber ganz gut umgesetzt. Wir wollten nicht, dass er zu lange spielt. Das haben wir abgesprochen. Er hat links gespielt, vielleicht spielt er mal in der Mitte. Die Positionen werden wir immer mal wieder tauschen, weil er viele Positionen bekleiden kann.

…die Entwicklung im Trainingslager

„Man sieht, dass wir uns kontinuierlich verbessert haben. Wenn man das Spiel in Wattens nimmt, war das schon einen Tick besser. Gegen Watford haben wir uns weiter verbessert. Gegen Bremen war das über lange Strecken richtig gut. Dabei war das taktisch sehr schwer, weil Bremen eine Besonderheit hatte, indem sich Max Kruse immer wieder hat fallen lassen und unsere Innenverteidiger darauf reagieren mussten. Das haben sie erkannt und gut umgesetzt. Das war höchst anspruchsvoll.“

…den Ausblick auf die nächste Woche

„Wir können nie sagen, dass wir mit dem Prozess abgeschlossen haben. Der Prozess stoppt nie. Wir können auf dem Trainingslager aufbauen, müssen jetzt aber erst einmal regenerieren. Das war schon intensiv. Jetzt brauchen wir Frische und Spritzigkeit. Wir fahren nach Hause, dann haben die Spieler anderthalb Tage frei. Wir freuen uns erst einmal, dass wir unsere Familien wiedersehen werden. Danach geht es wieder ins Training und werden versuchen, noch einige Inhalte umzusetzen.“

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