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Lieblingsgegner Union? Der Tag, als der FC mit 7:0 gewann

Es war der 7. Oktober 2002. Das Müngersdorfer Stadion wurde partiell abgerissen, der 1. FC Köln spielte daheim vor nur 21.500 Zuschauern. Der Klub wie auch seine Arena befanden sich im Wiederaufbau. Zu Gast war der 1. FC Union Berlin. Es wurde ein denkwürdiges Spiel an einem Montagabend.

Köln – Friedhelm Funkel war noch nie dafür bekannt, entfesselten Offensivfußball spielen zu lassen. So rieben sich die Fans des 1. FC Köln an diesem Montagabend im Oktober 2002 die Augen ob dessen, was sie zu sehen bekamen. Thomas Cichon in der ersten Spielminute und Florian Kringe in Minute vier und neun – der FC führte schnell mit 3:0.

Heimbilanz: drei Spiele, drei Siege, 13:0 Tore

Es wurde ein furioser Abend mit sage und schreibe sieben Toren – alle für die Geissböcke. Das 7:0 sollte zwar nicht der Rekordsieg des Effzeh in der Zweiten Liga bleiben (2005 gewannen die Geissböcke mit 8:1 gegen Wacker Burghausen). Doch es war eines von drei Heimspielen, das die Kölner bis heute gegen Union Berlin bestritten und klar gewonnen haben. Die Heimbilanz gegen die Eisernen fällt deutlich aus: drei Spiele, drei Siege, 13:0 Tore.

Auch auswärts gewann Köln zwei der bislang drei Spiele, nur ein Duell (im September 2012 unter Holger Stanislawski) ging an der Alten Försterei mit 1:2 verloren. In Erinnerung geblieben ist vielen FC-Fans aber das fulminante 7:0 im Herbst vor 16 Jahren. Damals stand im Tor Markus Pröll, im Sturm agierten Markus Kurth und Francis Kioyo, Dirk Lottner zog die Fäden im Mittelfeld und Cichon fungierte als Abwehrchef. Die Torschützen an diesem Tag: Cichon, Kringe (2), Lottner (2), Kurth und Matthias Scherz. Nun kommt es zum vierten Duell in Müngersdorf, wieder an einem Montagabend.

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