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Ruthenbeck-Elf nicht zu stoppen – U21 kommt nicht vom Fleck

Die U19 des 1. FC Köln hat einen perfekten Saisonstart hingelegt. Vier Spiele, vier Siege, darunter ein viel beachteter Erfolg über die A-Junioren des FC Schalke 04. Für die Mannschaft von Ex-Profi-Trainer Stefan Ruthenbeck läuft es rund. Zwar ist es noch früh in der Saison. Doch die Mannschaft zeigt sich vielversprechend. Im Gegensatz zur U21.

Köln – Am Samstag hatte die U19 des SC Paderborn das Nachsehen. Mit 2:0 hielt sich die Ruthenbeck-Elf auch im vierten Saisonspiel schadlos. Mit zwölf Punkten und 11:2 Toren stehen die Geissböcke zusammen mit Borussia Dortmund und dem VfL Bochum an der Tabellenspitze. „Das ist das Ergebnis harter Arbeit“, sagte Stefan Ruthenbeck dem GEISSBLOG.KOELN. „Wir fahren hohe Intensitäten, das Kollektiv stimmt, gerade im taktischen Bereich verhalten sich die Jungs sehr gut. Wir sind unangenehm gegen den Ball, haben bislang die wenigsten Gegentore kassiert. Das ist die Basis für gute Ergebnisse.“

In den letzten Jahren war die U19 etwas hinter den Erwartungen zurück geblieben. Platz vier in der vergangenen Saison, zumal wegen des zwischenzeitlichen Trainerwechsels von Ruthenbeck zu Daniel Meyer, entsprach zwar noch den Erwartungen am Geißbockheim. Doch in den zwei Jahren zuvor war die Entwicklung etwas ins Stocken geraten. Weder die Ergebnisse stimmten noch der Anschluss der U19 zur U21 respektive zu den Profis. Der Durchlass nach oben gefiel den Verantwortlichen nicht, weshalb auch noch einmal vermehrt Talente von außen und nicht nur aus der Region hinzu geholt wurden.

Das zahlt sich nun aus. Auch, weil einige Spieler wie Noah Katterbach, Darko Churlinov und Sebastian Müller bereits im letzten Jahr zur U19 hochgezogen worden waren, obwohl sie noch für die U17 spielberechtigt gewesen wären. Nun profitieren die A-Junioren-Geissböcke gerade von diesen Talenten. In der Offensive überragten bisher Churlinov und Müller. Der 18-jährige Mazedonier traf in den letzten beiden Spielen gegen Oberhausen und Paderborn viermal. Der 17-jährige Deutsche erzielte in den letzten drei Spielen drei Tore. Im Mittelfeld zieht Kapitän Tomas Ostrak die Fäden, in der Defensive hält Katterbach mit dem bosnischen U-Nationalspieler Robert Voloder und dem deutschen U19-Nationalspieler Dominik Becker den Laden zusammen.

Ruthenbeck ist bislang zufrieden. Auch, weil seine Mannschaft die guten Ergebnisse der Vorbereitung bestätigt. Beim renommierten Ruhr-Cup hatte der Effzeh sich gegen internationale Top-Klubs wie Atletico Madrid und Manchester United durchgesetzt und war erst im Halbfinale im Elfmeterschießen an Borussia Dortmund gescheitert. Die mit diversen U-Nationalspielern bestückte Kölner U19 konnte den angedeuteten Leistungssprung nun bestätigen und mit wichtigen Erfolgserlebnissen in die Saison starten. Nun stehen der U19 allerdings zwei spielfreie Wochen bevor, ehe es am 15. September gegen den VfL Bochum weitergeht. Ein Topspiel, das zeigen wird, ob die Geissböcke wirklich schon soweit sind, hinter dem wohl übermächtigen BVB um Rang zwei in der Staffel West mitzuspielen.

U21 bleibt sieglos

Derweil läuft bei der U21 weiterhin nicht viel zusammen. Auch gegen den dritten Aufsteiger konnte die Mannschaft von Markus Daun am Wochenende nicht gewinnen. Zuhause gegen Lippstadt 08 reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden und damit zum dritten Punkt im fünften Saisonspiel. Nur die bessere Tordifferenz gegenüber dem 1. FC Kaan-Marienborn bewahrt den Effzeh aktuell vor der Roten Laterne in der Regionalliga West. In den kommenden zwei Spielen in Verl und gegen Straelen muss nun der erste Sieg her, damit es gegen Gladbach II, Dortmund II, Aachen und Viktoria Köln nicht richtig ungemütlich wird.

2 Kommentare
    • Fueuer emmer says:

      Leider irrt der Verfasser auch in diesem Artikel: Churlinov ist 18 Jahre und war daher in der letzten Saison nicht für die U17 spielberechtigt. …. Der FC schafft es nicht, Talente, die noch nicht den Sprung aus der U19 zu den Profis schaffen, auch danach ab den Verein zu binden, aktuell Kevin Goden, Sinan Kaweina. Es ist aber auch nicht leicht, jedes Jahr junge Spieler und Jungprofis einzubinden und damit gegen gewachsene Mannschaften mit erfahrenen Profis und Halbprofis zu spielen.

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