Seit der Saison 2017/18 gilt der neue TV-Vertrag. (Foto: Mika Volkmann)

TV-Gelder: So viele Millionen gehen dem FC durch die Lappen

FC verliert durch Abstieg rund 25 Mio. Euro

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Der 1. FC Köln erhält in dieser Saison insgesamt 24,781 Millionen Euro aus dem Topf der TV-Gelder. Das sind rund 25 Millionen Euro weniger als in der vergangenen Saison, als der FC noch auf Rang neun der Bundesliga-Geldrangliste lag. Zwar sind die Geissböcke der Krösus der Zweiten Liga. Das tröstet am Geißbockheim aber wohl niemanden.

Köln – Wie der kicker nun errechnet hat, kassiert der 1. FC Köln mit seinen fast 25 Millionen Euro zwar über drei Millionen Euro mehr als der Zweitplatzierte (Hamburger SV mit 21,4 Mio. Euro) und sogar sieben Millionen Euro mehr als der Drittplatzierte (FC Ingolstadt mit 17,5 Mio. Euro). Doch der große Verlust durch den Abstieg ist immens.

Die Geissböcke büßten nicht nur Rang neun der Geldrangliste ein. Der FC kann auch am prozentualen Zuwachs der TV-Gelder nicht in dem Maße partizipieren, wie dies in Liga eins möglich gewesen wäre. Die Steigerung der Medienrechte beträgt 11,4 Prozent, beim Sponsoring 21,9 Prozent. In diesem Jahr kassiert der Neunte der Rangliste (Eintracht Frankfurt) aus den nationalen Erlösen insgesamt 51,594 Mio. Euro. Beim FC waren es in der vergangenen Saison noch 47,225 Mio. Euro gewesen.

Zusätzlich kassierte Köln in der vergangenen Spielzeit 2,8 Mio. Euro aus dem internationalen Vermarktungstopf. Dieses Geld gibt es in der laufenden Saison aber nicht, da der Effzeh nur zweitklassig spielt. Mehr Geld gäbe es erst wieder nach einem Aufstieg zurück in die Bundesliga – und dann auch erst anteilig mehr durch die Europa-League-Saison 2017/18. Bis dahin müssen die Geissböcke mit dem herben Verlust von über 25 Millionen Euro klar kommen und das Beste daraus machen. Große Vorteile haben die Geissböcke zumindest. Denn die Lücke zwischen den Klubs in Liga zwei ist immens.

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