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„Alle haben immer über die Ablösesumme gesprochen“

Jhon Cordoba hat mit seinem Tor gegen den SC Paderborn ein Lebenszeichen gesendet. Nun sprach der Kolumbianer erstmals seit Monaten wieder über seine Lage beim 1. FC Köln, warum er lange große Probleme hatte und wie es ihm nun geht.

Köln – Ein Rempler im Trainingsspiel von Jorge Meré nach einem langen Ball und Jhon Cordoba war auf hundertachtzig: Der Kolumbianer blieb stehen, schimpfte, wollte einen Freistoß haben. Doch Markus Anfang pfiff nicht, sondern pfiff stattdessen seinen Stürmer an, er solle weiterspielen, das wäre in der Liga auch so.

Cordoba weiß inzwischen, wie es in Liga zwei läuft. Er weiß auch, dass sein Trainer auf ihn zählt. Zwar aktuell nur als Joker. Doch nach seinem Testspiel-Treffer in Wiesbaden klappte es beim 25-Jährigen gegen Paderborn endlich auch in der Liga. Nach dem Training am Dienstag sprach der Angreifer mit den Medien über seine Situation. Das sagte Cordoba über…

…die Bedeutung des Tores

„Das Tor war fundamental wichtig für mich, es hat sich sehr gut angefühlt. Ich habe so lange nicht getroffen, das war eine schwere Zeit für mich, eine schlechte Erfahrung. Wenn man nach so langer Zeit ein Tor erzielt, ist das dann wie eine Erlösung. Es war eine Befreiung. Auch, wenn wir dann verloren haben. Aber ich habe immer daran geglaubt und an mir gearbeitet, um wieder zu treffen. Für diese Arbeit habe ich mich endlich belohnt.“

…die Zeit ohne Torerfolg

„Ich hatte noch nie ein so schweres Jahr mit solchen Erfahrungen. Ich habe aber immer Gott vertraut. Meine Familie und meine Freunde haben mir geholfen, um weiter an mir zu glauben. Das war sehr wichtig für mich. Alle haben immer über die Ablösesumme gesprochen und gesagt, die 17 Millionen Euro seien eine Belastung. Aber was soll ich machen? Ich versuche, meine Qualität zu zeigen. Mehr kann ich nicht tun.“

…die Gründe seiner Probleme

„Es gab keine Erklärung dafür, dass ich so lange nicht getroffen habe, aber ich war zweimal schwer verletzt. In der Zeit habe ich meine Selbstsicherheit verloren. Jetzt bin ich wieder fit.“

…die Konkurrenz mit Terodde

„Ich muss positiv bleiben und genau das machen, was ich gegen Paderborn gezeigt hat. In solchen Spielen kann ich meine Qualität zeigen, als Joker Tore machen und dann im Training wieder alles geben. Es hat gegen Paderborn geklappt, warum soll es jetzt nicht auch in den nächsten Spielen klappen?“

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