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„Unerträglich!“ Armin Veh rechnet mit Müller-Römer ab!

Eigentlich sollte sich Armin Veh am Dienstag nach dem Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Ingolstadt 04 (2:1) nur zur Personalie Jörg Jakobs äußern. Doch das Statement zum neuen Aufsichtsratsmitglied geriet zur gnadenlosen Abrechnung mit Stefan Müller-Römer und dem Mitgliederrat. 

Köln – Armin Veh, diesen Schluss lässt ein kurzer Blick in die Vita des Geschäftsführers Sport beim 1. FC Köln zu, hat im deutschen Profi-Fußball wohl schon fast alles gesehen. Der heute 57-Jährige war als Trainer, Manager und Vorstandsmitglied bei zahlreichen Klubs tätig, von Eintracht Frankfurt über den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg bis zum Hamburger SV und dem FC Augsburg.

Nur von Vorteil, wenn Jakobs im Aufsichtsrat sitzt

Veh hat viele Vereinsmodelle erlebt, Führungsgremien, Persönlichkeiten, Einflüsse von außen und innen. Doch was der FC-Sportchef aktuell beim 1. FC Köln in den politischen Grabenkämpfen mitbekommt, scheint selbst ihn zu überraschen. Und nicht nur das: Veh ist stinksauer. Als er am Dienstag nach dem Sieg über Ingolstadt gefragt wurde, was er von der Nominierung Jörg Jakobs‘ in den Aufsichtsrat der KGaA halte, lobte er zunächst die Entscheidung des Klubs. „Ich finde, Jörg Jakobs kennt den Profi-Fußball, er kennt die Bundesliga, er kennt den FC. Es kann nur von Vorteil sein, wenn jemand wie er im Aufsichtsrat sitzt, der Ahnung von Fußball hat.“

Vollamateure, die meinen, den Verein übernehmen zu können

Doch dann brach es aus Veh heraus. „Wir haben schon genügend Leute im Mitgliederrat sitzen, die Vollamateure sind und meinen, den Verein übernehmen zu können“, schimpfte Veh plötzlich. „Da ist mir jemand lieber, der Ahnung hat und im Aufsichtsrat sitzt.“ Der Ärger des 57-Jährigen entlud sich vor allem gegenüber einem Mitgliederrat: dem Vorsitzenden Stefan Müller-Römer. „Der Aufsichtsrat ist vernünftig – was ich von anderen Leuten (im Mitgliederrat) nicht sagen kann“, sagte Veh und ergänzte: „Der mit dem Doppelnamen ist unerträglich.“

Veh rechnet mit Müller-Römer ab! Der Vorwurf: Müller-Römer wolle „den Verein übernehmen“. Was genau am Dienstagabend den Ausbruch Vehs verursacht hatte, blieb zunächst unklar. Klar ist dagegen: Einerseits gehört Müller-Römer zu den schärfsten Kritikern des aktuellen Vorstands um Präsident Werner Spinner. Andererseits ist nicht nur dem Vorstand, sondern auch Veh das Bestreben aus Teilen des Mitgliederrates ein Dorn im Auge, künftig noch stärker in die operativen Entscheidungen auf sportlicher Ebene eingebunden zu werden.

Klima vergiftet – trotz Jakobs‘ Nominierung

Mit der Nominierung Jakobs‘ in den Aufsichtsrat wollte der FC ganz offensichtlich zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Kritikern den Wind aus dem Segel nehmen. Mit dem Hinweis, künftig Fußball-Kompetenz im Kontrollorgan der KGaA zu haben, können die Verantwortlichen nun erklären, Konsequenzen aus dem desaströsen Abstieg gezogen zu haben. Ob das reichen wird, um auch die größten Skeptiker zu beruhigen, ist allerdings fraglich. Vehs Angriff auf den Mitgliederrat und Müller-Römer dürfte das Klima zwischen dem Klub und dieser Opposition innerhalb des FC weiter vergiftet haben. Doch das hat Veh wohl in Kauf genommen.

27 Kommentare
  1. NICK says:

    Einen Kaderplaner in den Aufsichtrat zu holen, der innerhalb kürzester Zeit einen neuen Job bei einem Konkurenten annehmen könnte und bis dahin Einblick in viele Interna erhält, halte ich weder für weitsichtig noch klug. Ausserdem war Jörg Jakobs in der Abstiegssaison noch „sportlicher Leiter“ – hat uns das geholfen???

    Das die FC-Führung immer wieder öffentlich den Mitgliederrat angreift, zeigt das sie diese mitgliedernahe Satzung einfach nicht leben. Von „Verein vereinen“ sind wir weit entfernt…

    • NICK says:

      Und was ist es für ein Stil immer „von dem mit den langen Haaren“ zu sprechen? Ich find den auch nicht unbedingt sympatisch, aber er ist gewählter Verterter der Mitglieder. Wofür gibt es den Mitgliederrat denn? Für die Tischtennis-und Handballabteilung??? Also da verstehen und leben wohl einige die Satzung komplett falsch.

  2. Ottla says:

    Der Müller-Römer ist im Grunde ein Querulant und Wichtigtuer. Völlig egal wer beim FC das sagen hat, der „Mann mit den Haaren“ ;) – ein absoluter Overath-Knaller, der Spruch – weiß es besser… der Mann kennt nur eine Agenda: sich selbst! – und das erreicht er nur, wenn er sich über den Verein profiliert, denn ansonsten ist er einfach wie wir alle nur irgendwer. Das ist im Grunde auch das Problem bei vielen anderen, die dem FC nicht professionell verpflichtet sind. Die wittern über den FC ihren Weg zu etwas Öffentlichkeit und Bekanntheit. Unter diesen Gesichtspunkten kann man den Rangnick auch fast verstehen, der irgendwann völlg entnervt von Schalke zu RB gegangen ist, weil man da komplett nur über professionelle Strukturen geht… wenn jetzt wieder ein Mann von Außen kommt (Veh), und erneut MR als Problem hat und ausmacht, wie alle seine Vorgänger, dann kann ich MR doch wohl schwerlich als einen guten Mann ansehen. Und der Abstieg letztes Jahr? – ganz ehrlich, was hätte man da „von oben“ besser machen können? – man hätte Stöger und oder Schmadtke früher entlassen können, aber wäre man dann drin geblieben?

    • chris crypto says:

      dass du den spruch „der mit den haaren“ auch noch als knaller bezeichnest sagt so gut wie alles über dich aus.

      tatsache ist, dass „der mit den haaren“ einer der hauptgründe dafür ist, dass wir von overrath und damit dem drohenden untergang befreit wurden.

      tatsache ist auch, dass es ein unding ist – sollte veh irgendwelche probleme mit MR haben – diese auf diese art und weise anzusprechen.

      und was man „von oben“ hätte besser machen können? ernsthaft?

      vernünftige transfers tätigen z.b. – auch hier muss der vorstand überwachen, und nicht einfach nur die angestellten wursteln lassen. aber genau dies geschah auch diese saison. vehs leistung ist unterirdisch, labert was davon, wo der kader überall schwächen hat, aber holt keinen, der diese beheben könnte.

      wie einer, der noch nie als manager gearbeitet hat, einen anderen als vollamateur bezeichnen kann, obwohl er selbst offensichtlich auch einer ist, ist mir ein riesengrosses rätsel.

  3. Ulrich Treimer says:

    Was hätte man letztes Jahr von oben besser machen können? Ganz einfach ALLES. Mir war nach dem 2. Spieltag (Heimspiel gegen den HSV) klar wohin die Reise geht. Und ich wohne 500km von Köln entfernt. Und direkt vor der Haustür merkt man nichts? Mit Journalisten plaudern ist die eine Seite (bringt ja eine Schlagzeile), aber sehen das die Vorbereitung vereiert wird und die Herren Stöger und Schmadtke sich zerstritten haben, dass hat keiner gemerkt. UNGLAUBLICH.

  4. HanseaticGeissbock says:

    Das ist schon ein starkes Stück von Armin Veh und zeigt leider, dass seine Persönlichkeitsstruktur in manchen Teilen sehr nah bei der anderer Herren liegt, die bei uns tätig waren oder sind.
    Egal ob Werner Spinner, Jörg Schmadtke, Wolfgang Overath oder Armin Veh. Alle diese Herren glauben oder waren überzeugt davon, dass sie jeweils alleine am besten wissen, was für diesen Verein am besten ist. Allein schon die Bitte um Erläuterungen von Entscheidungen wird als unangemessen angesehen.
    Wer hat sich denn im letzten Jahr als „Vollamateur“ herausgestellt? Wer hat denn „den Verein übernommen“? Das sind Aspekte die müssen sich Vorstand und Aufsichtsrat fragen lassen, aber nicht der Mitgliederrat. Das Herr Müller-Römer als Jurist darauf bedacht ist, dass sich alle Gremien entsprechend der Satzung etc. verhalten ist berufsbedingt verständlich und sehr wünschenswert für den Verein und seine Mitglieder. Ob seine Haare lang oder kurz sind ist vollkommen irrelevant und was eine gewisse Außendarstellung angeht muss er sich weit hinter dem Narzissmus von Spinner, Schmadtke, Schumacher und Veh anstellen, da ist er ein ganz kleines bescheidenes Licht….
    Der Abstieg war kein Zufall und fällt auch nicht in die Kategorie „Dumm gelaufen“. Vorstand und Aufsichtsrat hatten zuwenig Kompetenz um Schmadtke und Stöger zu steuern als es bereits zum Ende der vorherigen Saison in die falsche Richtung lief. Das einzige (!!!) Gremium, was schon zu dem Zeitpunkt kritische Anmerkungen gemacht hat war der Mitgliederrat.
    Als Mitglieder und Fans können wir uns nur große Sorgen machen, dass wir in die gleichen Probleme wieder reinlaufen, wenn Armin Veh beginnt, sich wie Jörg Schmadtke zu verhalten.

  5. Paul says:

    Es ist eine absolute Frechheit von Armin Veh, sich so über den Aufsichtsrat und seine Mitglieder zu äußern. Dieses Organ des Vereins ist zu seiner Kontrolle verpflichtet, nicht umgekehrt. Außerdem ist es absurd, dem Aufsichtsrat die Schuld am sportlichen Niedergang zu geben, denn diese hat das Präsidium als und die angestellten Direktoren als Exekutive des Vereins.

    So, wie es aussieht, will sich der Sportdirektor auf diese Weise beim Mobbingkönig Werner Spinner und seiner Pappnasencombo einschleimen!

  6. Anti Raute says:

    Es ist von außen immer schwierig zu beurteilen, wie einige Personen intern auftreten. Weder wir Fans, noch die Presse ist dabei und viele unserer Urteile beruht nur auf Vermutungen oder vom Hörensagen.

    Aber: Wenn ein sonst so ruhiger und ausgeglichener Mensch wie Armin Veh so austickt und einen Vorsitzenden des MR angreift, dann wird da schon etwas vor gefallen sein, was ihn dazu veranlasste, öffentlich Stellung zu SMR zu beziehen. Ist es nicht billig, sich jetzt auf die Seite vom SMR und gegen Veh zu stellen, ohne dass man weiß, was genau passiert ist? Hat man mit Veh jetzt den Schuldigen ausgemacht, den man jetzt durchs Dorf treiben kann?

    Herr Treimer hat Recht mit seiner Einschätzung, der Vorstand alleine hätte den Abstieg nicht verhindern können, die schwersten Fehler sind im Bereich von Peter Stöger und Jörg Schmadtke gemacht worden. Die Kommunikation zwischen den beiden stimmte nicht mehr, da hätte der Verein schneller reagieren müssen, aber daraus abzuleiten, dass der Vorstand alleine(oder hauptsächlich) Schuld am Abstieg war, ist mir zu einfach und es stimmt auch nicht.

    Stöger hat die Mannschaft falsch vorbereitet auf die Saison, die Kondition war nicht ausreichend für die letzte Saison. Wer trägt daran die Schuld? Nur einer, Peter Stöger, der hatte anscheinend keinen richtigen Bock mehr auf den Effzeh, nach dem ersten Angebot vom BVB vor Beginn der letzten Saison. Da hätte der Vorstand Stöger vor die Tür setzen müssen, hat dies aber nicht getan, weil Stöger ein grosses Standing bei den Fans und bei den Medien hatte. Das kann man dem Vorstand vorwerfen, nicht sachlich sondern menschlich entschieden zu haben. Spätestens als Schmadtke eine Entscheidung erzwingen wollte, hätte man Stöger entlassen müssen, hat man versäumt und deshalb war Schmadtke auch weg. Es entstand ein Vakuum, welches Wehrle auffangen wollte, aber die Situation unterschätzt hat und sich überschätzt. Das war fatal und hat uns alle realistischen Chancen auf den Klassenerhalt gekostet. Ich halte die Verpflichtung von Armin Veh immer noch als gut, aber es war leider schon zu spät, um die letzte Saison zu retten.

    Dass Jörg Jacobs jetzt im VR sitzt, ist ein Glücksfall für den Effzeh, es kann doch nur besser werden, wenn dort Leute drin sitzen, die etwas Ahnung von Fussball haben und nicht nur Finanziers oder Anwälte. Wie man dies kritisiere kann, werde ich nie verstehen, aber meist sind das eh die Leute, denen man es eh nicht recht machen kann.

    Wir stehen diese Saison bisher auf Platz 1 in der 2. Liga, sind finanziell gut aufgestellt, man nimmt Korrekturen vor, wie jetzt im VR, die einfach notwendig sind und man ist immer noch nicht zufrieden, weil der Effzeh keinen Hurra Fußball spielt und jeden Gegner mit mindestens 3:0 aus dem Stadion schießt?

    Gestern war wieder so ein Beispiel dafür, nur weil Ingolstadt in Bochum 0:6 verloren hatte, erwarteten viele Fans jetzt auch ein Schützenfest in Köln. Das ist für mich schwer zu begreifen, denn wer so etwas erwartet hat, der kann nicht viel Ahnung vom Fußball haben und/oder will einfach lieber stänkern. Wir haben gestern verdient gewonnen, denn über das ganze Spiel gesehen, waren wir das bessere Team und hatten auch die besseren Chancen. Hätte Terodde seine Chancen bis zur 30. Minute genutzt, dann wäre vieles gestern einfacher geworden. Aber die Mannschaft ist intakt, sie hat wieder einmal einen Rückstand in einen Sieg gedreht, das ist nicht selbstverständlich, dass muss man sich erarbeiten. 16 Punkte aus 7 Spielen mit 10 Toren von Terodde, damit hätte ich zu Saisonbeginn nie gerechnet.

    • Stefan Arnold says:

      Vielen Dank für diesen sachlichen Kommentar, der sich wohltuend von den sonst üblichen Beleidigungen anderer Kommentatoren abhebt.
      Alle die sich über die Fehler des Vorstandes aufregen und ihm die Hauptschuld am Abstieg geben, hätten bestimmt das Geißbockheim gestürmt, wenn der Vorstand Peter Stöger nach dem Erreichen des Europapokals entlassen hätte. Ich hätte wohl auch dazu gehört und hätte mir zum damiligen Zeitpunkt Stöger als ewigen Trainer des FC gewünscht. Die Entlassung wäre aber im nachhinein die bessere Lösung gewesen, da scheinbar Stöger ausgebrannt war, wie wir heute wissen oder vermuten. Deshalb sollte man, wenn man nicht alle Informationen und den Einblick in den Verein hat, hier keine Empfehlungen abgeben, was der Vorstand, die Geschäftsführung oder der Trainer machen soll. Kritik und seine Meinung kann und soll man gerne äußern, aber sie muss sachlich und begründet sein.
      Hier im Forum wissen ja auch einige immer alles besser und lassen nur ihre Meinung geltend und wenn jemand anderer Meinung ist, werden diese direkt beleidigt. Da frage ich mich immer, warum sind diese Besserwisser nicht Trainer oder Manager eines Fußballvereins, wenn sie es so gut können. Aber meistens können diese leider nicht viel, außer zu kritisieren.

      Das ist leider in vielen Bereichen so. Ich bin ehrenamtlich in Fördervereinen von Kindergärten und Schulen engagiert. Auch da wird von vielen nur kritisiert und gesagt, was man anders machen müsste. Aber wenn man dann bei Projekten oder Aktionen helfende Hände benötigt, findet sich von diesen keiner, aber Kritik wird dann natürlich wieder geäußert, obwohl selber gar nichts zum Gelingen von Projekten beigetragen wurde. Und dann wird die Kritik auch nicht persönlich in Gesprächen oder Versammlungen geäußert, sondern über WhatsApp-Gruppen oder ähnlichen Medien, da man ansonsten ja nicht den Arsch in der Hose hat seine Meinung oder Kritik zu äußern.

      Ich möchte mal wissen, wer von den ganzen Kritikern hier bei den letzten Mitgliederstammtischen war, die sich ja auch mit der Vorbereitung der Mitgliederversammlung beschäftigten und da seine Kritik gegenüber dem Vorstand und der Geschäftsführung offen geäußert hat. Ich glaube das war keiner, da sie entweder keine Vereinsmitglieder sind oder sich das nicht trauen. Jetzt kommen bestimmt wieder die üblichen Ausreden wie, ich hatte keine Zeit, ich wohne zu weit weg oder ähnliches. Aber da kann ich nur sagen, wenn man sich engagieren will, dann findet man auch eine Möglichkeit. Aber die wenigsten wollen das, die wollen einfach nur kritisieren und nichts selber verändern.

      Ich würde mir wünschen, wenn sich das hier im Forum, aber auch in der Gesellschaft wieder ändern würde, aber leider glaube ich nicht daran.

      • OlliW says:

        Völlig richtig. Es gibt überall Menschen, die meckern immer und es gibt welche die immer mist anpacken. Und das sind meist auch solche, die ihre urteile nicht aus einem ständig missmutigen Negativ.Gefühl fällen, sondern sich Argumente und Sachlagen anschauen, urteile revidieren und grundsätzlich Verein und Team positiv gegenüber stehen. Danke dafür.

    • chris crypto says:

      es ist absolut nicht billig, sichauf die seite von SMR zu stellen – alleine für die wortwahl und die tatsache, dass veh den weg über die öffentlichkeit geht, sagt alles über IHN aus. da würde ich mich selbst auf die seite eines feindes stellen, weil sowas einfach unter aller sau ist.

      wie ein vollamateur wie veh, der nicht in der lage ist, einen vernünftigen kader auf die beine zu stellen, andere derart betiteln kann ist mir ein rätsel. und dann auch noch „der mit dem doppelnamen“ – ernsthaft? respektloser gehts nicht.

      ich zähle schon die tage, bis dieser versager hier die biege macht, damit – hoffentlich – ein vernünftiger manager eingestellt wird, der anders als veh und vorher schmadtke, seiner arbeit nachgeht und ansonsten die schnauze hält oder wenigstens anderen mit respekt begegnet.

      • Jose Mourinho says:

        Sie merken aber schon, dass die Art und Weise, wie Sie über AV reden, („versager, der die biege machen oder die schnauze halten soll“) respektloser ist, als die von Ihnen kritisierte. Alleine Ihre Wortwahl sagt also alles über die Qualität ihrer Kommentare aus. Und Übrigens: 17 konkurrierende Vereine hätten gerne die „zig Lücken, überteuerten Exkieler und gestapelten OM“ – denn dann wären sie Erster der 2. Liga. Welche Eigenwahrnehmung über seine Meinung muss man haben, wenn selbst der Erfolg den Machern schon nicht mehr Recht gibt. Immer wieder erstaunlich hier…

  7. Paul says:

    Es gibt keinerlei Berechtigung von Seiten Martin Vehs, gegenüber einem gewählten Kontrollgremium des Vereins so ausfällig zu werden. Es spricht für die Servilität einiger Poster hier, dass sie wieder die Unsachlichkeit bei uns Kritikern suchen. Ich muss mich hier nicht gewählt ausdrücken, um solche Schweinereien zu kommentieren. Als einfacher FC-Fan habe ich das Recht, die diktatorischen Machenschaften der Exekutive anzugreifen.

    Um der Sachlichkeit Genüge zu tun und um unseren Mobbing-König Kim Jong Spinner als das zu entlarven, was er ist, sei hier an den Rausschmiss von Dr. Jürgen Sieger, einem renommierten Fachanwalt für Vereinsrecht, als Aufsichtsratsvorsitzender im Jahre 2016 erinnert. Dr. Sieger hatte damals lediglich angemahnt, dass der Aufsichtsrat satzungsgemäß informiert würde – das war sein Ende als Aufsichtsratsvorsitzender! So, wie es aussieht, rollen im Aufsichtsrat so lange die Köpfe, bis alle MItglieder uneingeschränkte Spinner-Fans sind – so läuft das halt in einer Diktatur mit der Opposition.

    Und wir sind unsachlich??? Geht’s noch???

    • Sven Meurer says:

      Regen Sie sich eigentlich in Ihrem gesamtem Alltag immer so auf? Oder nur wenns um den Effzeh geht. Das kann doch nicht gut für den Blutdruck sein… Und ihr Umfeld sicher auch nicht ;-)
      Waren Sie eigentlich jemals mit einem Vorstand des 1.FC Köln zufrieden? Oder brüllen Sie das nur jetzt immer raus? Wo man Platz 5 erreicht hat und jahrelang extremst Schulden abgebaut hat, waren Sie da auch schon unzufrieden? Und wen würden Sie sich denn als neuen Vorstand wünschen? Würde ich gerne mal alles wissen.

  8. Karl Heinz Lenz says:

    Es kann sein, dass die ganze Konstruktion mit der Existenz eines Mitgliederrates dem FC nichts bringt und nur Probleme macht: Die angebliche „Demokratisierung“ und die nichtssagende Parole „Spürbar anders“ als Quelle nur von Knatsch und Zerwürfnis. Der FC braucht meiner Meinung nach keine Demokratisierung und keinen Mitgliederrat. Uli Hoeneß hat einmal hesagt: „Bei uns kann nur mitreden, der entweder etwas vom Fußball versteht oder der Geld mitbringt.“ Das sind bei den Bayern ungefähr zusammen fünf Leute. Und so sollte es beim FC auch sein. Stattdessen haben wir beim FC einen Wasserkopf von ca. 50 Leuten in den verschiedenen Gremien sitzen, die alle mitreden und mitentscheiden wollen. Grotesk! Fußball-Sachverstand und Geld! Die das mitbringen, sollen entscheiden. Stattdessen werden Vorstand und Geschäftsführer des FC von Leuten unter Dauerfeuer genommen, die weder das eine noch das andere haben und in keiner Verantwortung stehen und für ihr Agieren nicht haften müssen. Nur populistisches Gerede von den Bösewichten an der Spitze und „Der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst!“ Auch die Aussage, dass der Verein den Mitglieder gehört, stimmt nicht mehr. Der Profi-Fußball beim FC ist ein Wirtschaftsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mio Euro und einem Team von Hochleistungssportlern mit einer großen Gruppe von Trainern, Ärzten usw. drumherum. Da geht es vor allem um Fachwissen, Kompetenzen und um Geld, aber nicht um Demokratie, geschweige denn von 100.000 Vereinsmitgliedern, von denen dann eine zufällig zusammen gekommene Auswahl von 3, 4 oder 5 Prozent auf der Mitgliederversammlung da sind. Und selbst wenn 50 Prozent da wären. Der Profi-Fußball ist kein Ort für Demokratie, genauso wenig wie ein Krankenhaus, eine Fluggesellschaft oder eine Computerfirma. Hier wie dort geht es nur um sachliche und finanzieĺle Kompetenz, nicht um Krakeel. Mitgliedschaft in einem Verein des Profi-Fußballs heißt einfach nur, dass man den Verein ideell und finanziell unterstützt, mehr nicht. Wenn das Umfeld eines Profi-Fußballklubs das so akzeptiert, dann hat das Modell eines Mitglieder-Vereins noch Zukunft. Wenn aber der Krakeel überhand gewinnt, dann werden an der Spitze nur noch die Klubs übrig bleiben, die von Eigentümern geführt werden. Der Trend geht dahin. Ehe der FC im Krakeel seines Umfeldes versinkt, wäre mir diese Lösung lieber.

    • chris crypto says:

      die existenz des Mitgliederrats bringt nur deshalb probleme, weil der verein die rechte ebendiesens nicht wahrhaben und ausgeübt sehen will – das ist alles.

      der verein gehört den mitgliedern. deshalb ist völlig klar, dass es auch einen mitgliederrat geben muss. mit rechten, die er bitteschön ausüben darf. darauf haben spinner und co aber keine lust. die haben ja nichtmal lust ihre eigenen aufgaben auszuüben. die da wären : kontrolle der angestellten. wie sonst wäre z.b. ein transfer wie der von cordoba zu erklären? oder die tatsache, dass manager konsequent lücken im kader erlauben, weil die sportlichen planer keinen bokc auf arbeiten haben?

      gerade veh hat ganz still zu sein, der hatte 7,8 monate zeit, einen vernüntigen kader auf die beine zu stellen, dazu jede menge kohle, aber er schafft es zig lücken offen zu lassen, und kauft stattdessen lieber überteuerte exkieler ein, oder stapelt zentrale offensive mittelfeldspieler. DAS ist für mich ein amateur. und voll ist er auch gerne, wie man so hört ;)

      die bayern anzuführen ist ne schlechte idee, die sind kein verein sondern eine AG ;)

    • OlliW says:

      Interessante Sichtweise, aber kaum von der Hand zu weisen. Zu viele Köche verderben den Brei, könnte man auch wieder sagen.
      Fakt ist jedenfalls, dass es immer schwer bleiben wird bzw. unmöglich, es jedem oder auch nur 80 Prozent der Leute im und um den Verein Recht zu machen.
      Und: Will man, dass der FC wieder dauerhaft irgendwo in den oberen Regionen der BuLi mitspielt, wird es glaubt ich über kurz oder lang nicht ohne Geld von außen gehen. Ich rede nun nicht vom Ausverkauf oder davon, die Kapitalgesellschaft zu 100 Prozent an einen chinesischen Investor zu verhökern. Aber 20 oder 25 % an einen regionalen Investor oder zumindest deutsches Unternehmen, das sollte ein denkbares und überlegenswertes Szenario sein. Natürlich ausgestattet mit Fußballsachverstand, Weitblick und hoher wirtschaftlicher Kompetenz und einem fitten Beraterstab, einem modernen Nachwuchsleistungszentrum und Das ist ja schon jetzt schwer genug.
      Aber, wie gesagt, WENN man den FC im Orchester der größeren Clubs in Deutschland und Europa sehen will, hat es keinen Sinn, dieses beharrlich romantische „Der Verein gehört uns und lieber dritte Liga als Investor“-Gehabe vor sich herzutragen. Dann muss es einem langfristig genügen, gegen Bayern und Co zu lästern, dass die „alles falsch“ machen und den Fußball zerstören. Es gibt Mittelwege zwischen der totalen Veräußerung, Mitgliederentrechtung und Durchkommerzialisierung.

      • NICK says:

        Sagen wir irgendjemand gibt uns 50 Millionen. Einmalig. Was hilft uns das? Das reicht für 3-4 Spieler und garantiert uns gar nix nachhaltiges. Hätten wir letztes Jahr mit den Modeste-Millionen und den Fernsehgeldern besser gewirtschaftet, wäre das der gleiche Wert gewesen. Statt dessen sind wir abgeschlagen abgestiegen.

        Anteile an der Profi-GmbH verkaufen bringt gar nix. Mit einem Investor eine neue Stadion-Gesellschaft gründen, ist da wieder etwas anderes…Rhein-Energie z.B. die müssten nie mehr was für den Namen zahlen und beteiligen sich dafür einmalig am Stadionkauf…

  9. Stefan Schmitz says:

    Klare Kante von Veh! Endlich spricht es mal einer aus. Ich befürchte allerdings, dass er sich mit diesen Umständen zumindest teilweise abfinden muss.

    Denn das unser Mitgliederrat aus „Vollamateuren“ besteht, liegt irgendwo auch in der Natur der Sache. Schließlich kann sich jeder bewerben.
    Manch einer davon hat was auf dem Kasten, andere hingegen haben nur eine besonders hohe Meinung von sich selbst.
    Manch einer hat wirklich gute Absichten, andere verfolgen eher Ihre persönliche Agenda und nutzen den Rat zur eigenen (beruflichen) Profilierung.
    Manch einer ist wirklich an den Sorgen und Belangen der Mitglieder interessiert, andere wollen nur Politik betreiben.

    Aber Fakt ist: Keines der Ratsmitglieder hat nur annähernd Ahnung davon, wie ein professioneller Fußballverein sportlich und wirtschaftlich geführt werden muss! Wie sollten sie auch? Die Frage ist nur: Findet man sich als Mitgliederrat mit dieser Tatsache ab und beschränkt seine Beiträge bzw. sein Wirken entsprechend oder nicht!?

    Unser derzeitiger Mitgliederrat war in der Konstellation ein Selbstläufer. Es gab nur 14 Bewerber für 15 Ratsmitglieder. Folglich wurde jeder gewählt, es gab ja keine Alternativen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter der ein oder andere „faule Apfel“ befindet, war von Anfang an sehr hoch.
    Und welch Überraschung! Nach einem hoffnungsvollen und (vorgetäuscht) energischem Start kam nichts mehr. Seit dem 26.November 2016(!) ist vom Mitgliederrat kein Beitrag mehr geleistet worden. Seit dem gibt es nur noch gelegentliche Querschüsse. Und kaum einer merkt es.
    Von Vorstand und Geschäftsführung verlangt man grenzenlose Transparenz. Der Mitgliederrat hingegen braucht noch nicht mal einen Arbeitsnachweis…schon erstaunlich!

    Auch für die Zukunft sieht es kaum besser aus. Wenn man sich im geschlossenen Mitgliederbereich die 41 Kandidaten für die kommende Wahl genauer ansieht, kann man deutlich erkennen, dass da wenig Potential vorhanden ist.
    Jeder Kandidat behauptet natürlich, er habe „den FC im Herzen“ und jeder will immer „ein offenes Ohr für die Mitglieder“ haben. Man ist selbstverständlich auch ein Befürworter von 50+1 und hat, egal ob Maurer, Politiker, Beamter oder Anwalt natürlich die nötige Fachkompetenz und Erfahrung im Dialog, um es hinzubekommen. Ja, nee, is klar…

    Man liest eine hohle, absolut nichtssagende 0815-Bewerbung nach der anderen, garniert mit ein paar lustigen Bildchen und Sprüchen, um auch ja sympathisch zu wirken. Nur ganz wenige Kandidaten haben etwas mehr zu bieten und gehen detailliert mit aktuellen Themen um und erläutern, wie diese in Zukunft weiter behandelt werden könnten.
    Ganze 4 Kandidaten haben sich übrigens bisher überhaupt nicht zu ihrer Kandidatur geäußert. Das lässt doch tief blicken.

    Der Mitgliederrat wird nie ein Gremium mit hochqualifizierten Fachleuten sein, sondern bestenfalls eines mit ehrlich interessierten und engagierten Mitgliedern. Mit Leuten, die sagen: „Wir für Euch und für den Verein!“
    Leute wie MR wollen dem Anschein nach allerdings mehr. Mehr Profil, mehr Befugnisse, mehr Einsicht…kurzum mehr MACHT. Ob diese Macht uns, den „normalen“ Mitgliedern zu gute kommt darf man allerdings bezweifeln. Denn Macht bedeutet auch große Verantwortung und diese gehört nicht in die Hände von Amateuren. Das gilt auch in Bezug auf den Henze/Tuchscherer-Antrag. Alleine bei dem Gedanken wird mir schlecht.

    Womit begründen Leute wie MR eigentlich diese Machtansprüche? Mit dem angeblichen Interesse der übrigen 103.000 Mitglieder? Hat er uns befragt? Wenn ja, wie viele von uns und über welchen Kanal? Der Rat wird gerne als „Sprachrohr“ des Vereins dargestellt. Das ist er aber nicht. Er spricht wenn überhaupt nur für sich selbst.

    Hoffentlich werden wir bei der Wahl den Mitgliederrat mit einem glücklichen Händchen runderneuern und gleichzeitig auch in die Schranken weisen.

    Dieser Rat, so wichtig er auch ist, muss lernen wo sein Platz ist. Sonst könnte es sein, das er sich als gute Absicht mit fatalen Folgen entpuppt.

  10. Jose Mourinho says:

    Die Art und Weise von Vehs Äußerungen ist nicht optimal. In der Sache kann man den Mann allerdings gut verstehen. Er ist Fußballfachmann und hat – wie schon etliche Leute vor ihm – Probleme damit, sich mit in der Sache inkompetenten Typen wie MR rumschlagen zu müssen. Welche Dinge mit Substanz hat den der MR schon mal zum Wohle des Effzeh auf den Weg gebracht? Die anderen Beteiligten wechseln aber MR bleibt gleich und sorgt doch nur für negative Stimmung.

    • Michael Kuckelberg says:

      Veh sollte sich mal mit seinen Defiziten beschäftigen, so wie das unnötige und frühzeitige abschenken der Zugehörigkeit in Liga 1. Mutmaßlich sind auch Dummbrazen im MR, sowas moderiert man aber zärtlicher oder auch:
      „Wer im Glashaus sitzt, sollte ab und an Fenster putzen“.

  11. udo schmidt says:

    Die Grundsatzdiskussion „Wem gehört der Verein“ ist so alt wie es Profisport gibt.Der Verein 1.FC Köln besteht aus Fußball,Handball Schach usw.Eine Kommerzfreie Abteilung wie Schach in Selbstverwaltung zu führen ist sicherlich unstrittig,bei bezahlten Handballern vielleicht noch möglich aber im profifußball unmöglich.Dieser Verein kann nicht basisdemokratisch geführt und verwaltet werden sondern muß wie ein Industrieunternehmen gesehen werde.Ich mag Uli Hoeness nicht,aber genau das hat er sehr früh begriffen und genau deshalb ist Bayern heute da wo sie sind.
    Das Unternehmen Profifußball 1.FC Köln gehört nicht den Mitgliedern und darf auch nicht von ihnen geführt werden.An seine Spitze gehören sachkompetente Geschäftsführer .Bei Wehrle bin ich mir sicher,bei Veh hab ich noch Zweifel.
    Diese Geschäftsführung muß von Sachkompetenten Vorständen kontrolliert werden,sowohl sportlich als auch kaufmännisch.Und hier liegt beim FC der Hase im Pfeffer.Weder Spinner noch Schumacher geschweige Rittersbach haben sportliche Sachkompetenz.Deshalb konnten Stöger und Schmadtke auch Ihren Zwist so lange austragen,zum Schaden des Unternehmens.
    Veh hat mit seiner Meinung Recht,nur die Art und Weise ,dies über die Medien emotional zum Ausdruck zu bringen ist nicht ok.
    Wäre ja auch zu Schade sich mal über den sportlichen Erfolg zu freuen,der Mannschaft und dem Trainer Rückendeckung und Support zu geben.Lieber Nebenkriegsschauplätze aufmachen.
    Vielleicht haben wir ja dann bald einen basisdemokratisch gewählten Mitgliederrat ,der über alle sportlichen Entscheidungen mit berät,die Mannschaftsaufstellung per multiple choice Verfahren 2 Stunden vor Spielbeginn der Südkurve vorschlägt und per Handzeichen abstimmen läßt.
    Und das alles dann in der 3.Liga.Toll.

    • Stefan Arnold says:

      Ich stimme ihnen zu.

      Meiner Meinung nach gehört der Verein niemandem. Letztlich wird der Vorstand doch von den Mitgliedern gewählt und der Mitgliederrad macht auch Vorschläge dazu. Somit ist der jetztige Vorstand und auch die davor, die von den Mitgliedern gewählten Vorstände des Vereins. In den meisten Fällen gab es zwar keine Alternativen, da sich nur ein Vorstand zur Wahl stellte oder nominiert wurde, aber so ist das ja in vielen Vereinen. Somit erfolgte die Wahl basisdemokratisch. Dass nur ein geringer Teil der Mitglieder an der Wahl teilnimmt, ist zwar bedauerlich, aber nicht zu ändern. Somit müssen die Kritiker einen anderen Vorstand nominieren und hoffen, dass er gewählt wird.
      Dass so wenige Kanditaten das Amt überhaupt ausüben wollen, liegt vielleicht auch daran, dass es bisher ein Ehrenamt war und sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Das kann daher von einer Person im vollen Erwerbsleben gar nicht ausgeübt werden.

      Am besten wäre es, wenn der Vorstand sportliche und kaufmännische Sachkompetenz hätte. Aber wo sollen denn diese Personen herkommen? Wenn man diese Kompetenzen hat, dann werde ich bei einem Verein Geschäftsführer/Manager und verdiene sehr gutes Geld und arbeite nicht quasi ehrenamtlich als Vorstand und muss auch erstmal wählen lassen.

      In welchen Bundesligeverein hat denn der Vorstand die angesprochenen Kompetenzen? Vielleicht bei den Bayern, aber sonst fallen mir wenige ein. Letztlich muss sich der Vorstand auf die handelnden Personen verlassen und die Entscheidungen kontrollieren/hinterfragen. Das betrifft dann auch die Spielerkäufe. Aber was soll denn hier der Vorstand einwenden, wenn ein Spieler vom Trainer gewollt ist. Soll er sagen den bekommst du nicht, da wir den nicht gut finden oder er zu teuer ist? Dann ist der Trainer ganz schnell weg oder der Manager schmeist hin, da er seinen Job nicht ausüben kann.

      Der Vorstand ist für mich somit nur ein Repräsentant des Vereins, aber die wirkliche Arbeit eines Fußball-Bundesligisten machen andere. Diese wählt der Vorstand zwar aus, aber vielleicht gibt es dar auch nicht so viele Alternativen. Ich glaube nicht, dass so viele das Amt von Herrn Veh übernehmen wollten. Da muss man dann einfach sehen, dass man überhaupt einen bekommt. Und vielleicht ist der 1. FC Köln dann doch nicht so interessant für viele gute Geschäftsführer, da andere Vereine vielleicht mehr Geld bezahlen, den Geschäftsführern freie Hand lassen oder die Infrastruktur (Leistungszentrum, Stadion, etc.) besser ist.

      Kritik am aktuellen Vorstand kann man sachlich üben, aber man muss auch immer bedenken, welche Alternativen gibt es zum jetzigen Vorstand. Ich bin daher auf die nächste Wahl gespannt und würde mich freuen, wenn es eine richtige Wahl zwischen verschiedenen Kandidaten gibt. Daher sollten sich die Kritiker um einen Kandidaten bemühen, der eine Alternative ist. Und bis dahin und auch dann gilt für mich. Der Vorstand ist von den Mitgliedern gewählt und sollte auch entsprechend behandelt werden, weil sonst will das Amt bald keiner mehr ausüben und dann haben wir gar keine Kompetenz und Kontrolle. Darüber sollten alle Kritiker mal nachdenken, die immer Vorstand raus aus unterschiedlichen Gründen fordern.

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