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Vier Spiele in 12 Tagen: „Das wird eine Herausforderung“

Nach der Länderspielpause wartet auf den 1. FC Köln der Stresstest. Das Spiel gegen den SC Paderborn wird der Startschuss für vier Partien in zwölf Tagen. Für FC-Trainer Markus Anfang sind die kommenden Aufgaben Herausforderung und Chance zugleich.

Köln – Die Länderspielpause ist kaum vorüber, da steht dem Effzeh gleich ein straffes Programm bevor. Die Kölner müssen in zwölf Tagen gleich vier Spiele in der 2. Bundesliga bestreiten. Am kommenden Sonntag empfangen die Domstädter den SC Paderborn, am Freitag darauf steht das Spiel in Sandhausen an. Vier Tage danach geht es zu Hause gegen Ingolstadt und wiederum drei Tage später müssen die Geissböcke nach Bielefeld. Da bleibt wenig Zeit zum Durchatmen.

Der Kader ist groß genug

FC-Trainer Markus Anfang weiß, dass das anstehende Programm seiner Mannschaft einiges abverlangen wird. Doch nicht nur Köln ist von dem Spielplan betroffen. „Die Belastung ist für alle gleich. Das wird eine Herausforderung. Aber der Kader ist groß genug“, so Anfang. Bei der hohen Belastung könnte der breite Effzeh-Kader zum Faustpfand werden.

„Jeder hat seine Chance, um Spielanteile zu bekommen. Es gibt keine zweite Reihe“, sagte der FC-Coach am Montag. Doch auch, wenn Anfang auf einen Kader zurückgreifen kann, mit dem sich der Effzeh in der 2. Liga keineswegs verstecken braucht, hat das Testspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gezeigt, dass noch nicht alle Spieler mit dem 4-1-4-1-System zurecht kommen.

Dann wird es für die anderen schwierig

„Wenn ein Spieler das System nicht umsetzen kann, wird es für die anderen schwierig. Das war im Spiel gegen Wiesbaden so. Die Abläufe waren nicht da, deswegen haben wir auch keine gute erste Hälfte gespielt“, kritisierte Anfang seine Spieler. Doch er zeigte auch Verständnis: „Das ist aber manchmal auch der Situation geschuldet. Wenn die Formation ungewohnt ist und ein Spieler nicht so viele Spielanteile hatte, dann kann es dauern, bis man diesen Rhythmus hat.“

Viel Zeit, um sich weiter an das System zu gewöhnen, wird es zwischen den nächsten vier Spielen nicht geben. Von einer Rotation wollte Markus Anfang auch deswegen nicht sprechen. „Ob wir viel wechseln werden, kann ich noch nicht sagen. Das hängt auch immer vom Gegner ab“, sagte der FC-Coach. Die Marschroute für die kommenden Aufgabe machte Anfang aber deutlich: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

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