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Hoffnungsträger Terodde: Baut Köln die Tabellenführung aus?


Nach den Unentschieden des 1. FC Union Berlin gegen Heidenheim und Greuther Fürth gegen Regensburg kann der 1. FC Köln am Montagabend seinen Vorsprung in der Zweiten Liga mit einem Sieg ausbauen. Ein Dreier gegen den MSV Duisburg würde die Konkurrenz auf mindestens fünf Punkte distanzieren.

Köln – Nur gegen zwei Mannschaften in Deutschland (Schalke und Bochum) hat der 1. FC Köln in seiner Geschichte mehr Punkte in Pflichtspielen geholt als gegen den MSV Duisburg (141). Im Schnitt konnten die Geissböcke jedes zweite ihrer bislang 79 Spiele gegen die Zebras gewinnen. Und so hoffen die Kölner, ihre gute Bilanz auch im 80. Duell gegen Duisburg am Montagabend bestätigen zu können.

Dabei war in den letzten zehn Aufeinandertreffen nicht immer klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Vier Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen zeugen von meist ausgeglichenen Duellen. Beispielhaft dafür das letzte Spiel der beiden Teams im Oktober 2014 im DFB-Pokal, das der Effzeh erst im Elfmeterschießen gewinnen konnte.

Zuhause jedoch, zumal als Topfavorit der Zweiten Liga und als Tabellenführer gegen den bislang noch sieglosen Tabellenletzten, muss der FC die Rolle des klaren Favoriten annehmen. Markus Anfang stehen bis auf Marcel Risse alle Spieler gesund und fit zur Verfügung. Die Geissböcke werden vor nahezu ausverkauften Haus – es werden rund 48.500 Zuschauer erwartet – gegen den MSV mit neuem Trainer Torsten Lieberknecht versuchen, erstmals seit 2006 wieder einen Heimsieg gegen Duisburg zu feiern.

Statistisch gesehen stehen die Chancen vor allem dank Simon Terodde gut. Der Kölner Torjäger traf in dieser Saison bereits zwölf Mal und erzielte damit im Alleingang schon fünf Tore mehr als die gesamte Duisburger Offensive (sieben). Nur der SV Sandhausen traf bislang seltener als der MSV, nur Ingolstadt kassierte mehr Gegentreffer (17). Allerdings werden sich die Kölner auf eine giftige gegnerische Mannschaft einstellen müssen. Mit 24 Gelben Karten in nur acht Spielen liegen die Zebras in der Fairplay-Tabelle der noch jungen Saison ganz hinten.

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