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Rückkehr nach Kiel: Drexlers Antwort auf die Pfiffe

So wurden Czichos und Anfang empfangen


Kein Pfiff wird mein Gefühl verändern

Auf die Erinnerung an seine Zeit bei Holstein Kiel sollte das Spiel für Drexler keinen Einfluss haben. „Kein Pfiff wird mein Gefühl für diesen Klub, die Spieler und die Fans verändern“, sagte er nach der Partie. Zumal der 28-Jährige den Unmut der Anhänger wohl schon vorausgesehen haben dürfte. „Drex hatte damit gerechnet, er konnte sich darauf einstellen“, sagte Drexlers Mannschaftskollege und Ex-Kiel-Kapitän Rafael Czichos nach dem Spiel, fügte jedoch hinzu. „Es ist schade, dass er so begrüßt wird nach zwei Jahren mit richtig guten Leistungen. Er war hier ein Unterschiedsspieler. Dass sich dann Leute sich unwissend so äußern, ist unnötig und traurig.“

Ein Zeichen, dass man nicht allzu viel falsch gemacht hat

Auch für den FC-Abwehrchef war das Spiel eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Doch Czichos bekam Applaus statt Pfiffe. Als der Stadionsprecher die Aufstellung der Kölner bekannt gab, wurde Czichos herzlich von den Kieler Anhängern willkommen geheißen. Wenn es auch kein überschwänglicher Beifall war, so war sein Empfang dennoch freundlich. „Für mich war es heute schön, die Jungs wiederzusehen, aber mehr auch nicht. Das ist jetzt schon wieder zweitrangig“, sagte Czichos nach der Partie. Beim Abwehrcehf überwog der Frust über den späten Ausgleich. Genau wie bei Kölns-Trainer Markus Anfang.

Auch dessen Rückkehr nach Kiel wurde vor dem Spiel mit Spannung erwartet. Immerhin war Anfang als Cheftrainer maßgeblich am Fast-Durchmarsch von der 3. bis in die 1. Bundesliga beteiligt. Für Anfang gab es weder Pfiffe (wie bei Drexler), noch Applaus, (wie bei Czichos). Der FC-Trainer deutete das Fehlen von Pfiffen gegen ihn zumindest als positives Zeichen: „Es ist schön, wenn man hierher kommt und freundlich begrüßt wird. Dann ist das ein Zeichen, dass man nicht allzu viel falsch gemacht hat“, sagte er schmunzelnd. Anfang, Czichos und Drexler wurden bei ihrem Ex-Klub allesamt unterschiedlich begrüßt. Nach dem Abpfiff überwog aber beim Trio aber wohl das gleiche Gefühl: die Enttäuschung über das Ergebnis.

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