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Rückschlag für U21: FC verliert Kellerduell gegen Düsseldorf

Die U21 des 1. FC Köln hat das Derby gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag mit 2:3 (0:1) verloren. Nach dem ersten Sieg am 14. Spieltag gegen Wiedenbrück hoffte die Daun-Elf gegen den rheinischen Rivalen den nächsten Dreier einfahren zu können. Doch am Ende ist der Rückstand auf die Konkurrenz nur größer geworden. 

Köln – Eigentlich hatte am Samstag einiges für die U21 des 1. FC Köln gesprochen: Während Fortuna Düsseldorf mit drei sieglosen Spielen in Folge ins Franz-Kremer-Stadion gereist war, hatten die Jung-Geißböcke in der Vorwoche mit einem klaren 3:0 über Wiedenbrück den ersten Sieg der Saison feiern können. Doch die Mannschaft von Trainer Markus Daun schaffte es nicht, das frisch gewonnene Selbstvertrauen in die Partie gegen die Fortuna mitzunehmen.

Zwei Prokoph-Tore reichen nicht

Nach einer guten halben Stunde war es der Kanadier Kranz Froese, der die Gäste in Führung brachte und gleichzeitig für den 0:1-Halbzeitstand sorgte. Markus Daun reagierte in der Pause und brachte Roman Prokoph für Caliskaner. Diese Einwechslung sollte sich noch bezahlt machen, doch zunächst erhöhte Taylan Duman in der 52. Minute für die Düsseldorfer auf 2:0. Nach einer Stunde konnte Prokoph per Elfmeter verkürzen. Doch nur zehn Minuten später stelle Joshua Endres den alten zwei-Tore-Abstand wieder her – 1:3. In der 78. Minute war es erneut Prokoph, der seine Mannschaft zurück ins Spiel brachte. Köln drängte in den Schlussminuten auf den Ausgleich, doch ein Punktgewinn blieb der Daun-Elf verwehrt.

Tabellensituation bleibt prekär

Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten ist der Rückstand auf die Fortuna auf sieben Zähler angewachsen. Durch den deutlichen 6:1-Sieg von Wiedenbrück über Schlusslicht Herkenrath sind die auch Ostwestfalen auf sechs Punkte davongeeilt. Zumindest bleibt Aufsteiger Herkenrath aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses hinter den Kölnern auf dem letzten Platz. Und auch Kaan-Marienborn und Bonn waren ihren Gegnern am 15. Spieltag unterlegen, sodass zumindest nicht alle Abstiegskonkurrenten punkten konnten.

Tore: 0:1 Froese (31.), 0:2 Duman (52.), 1:2 Prokoph (60., FE), 1:3 Endres (70.), 2:3 Prokoph (78.)

So spielte der Effzeh: Bartels – Damaschek, Karakas, Bisseck – Ciftci, Rittmüller, Führich, Augusto, Szöke – Caliskaner, Boakye

5 Kommentare
  1. Franz-Josef Pesch says:

    Kann es sein, daß der FC z.Zt im Seniorenbereich sowohl bei den Amateuren wie auch bei den Profis ein Trainerproblem hat ?? Hat man denn aus dem letzten Jahr nichts gelernt ?
    „Wer zu spät schaltet und nicht reagiert steigt ab“

  2. Max Moor says:

    Die sehen doch Alle nur das schöne Geld und reagieren erst wenn es längst zu Spät ist . ´´ Das wird immer schlimmer ´´ Morgen sind wir 3. nur noch ! ! ! gegegen Kiel .. Heidenheim .. und Duisburg .. 2 Punkte aus 3 Spielen und 3:4 Toren .. was soll erst gegen HSV , St. Pauli und Fürth kommen die sind besser . Das kann doch einfach nicht sein aus 12 Spielen nur einmal Ordentlich oder ???

  3. Peter Josef says:

    Statt auf die Trainer der U21 draufzuhauen, sollte man überlegen, ob das Konzept der U21 vernünftig ist. Seit Jahren kratzt die U21 am Abstieg, man verpflichtet einen Retter (manchmal durch tragische Umstände geschuldet), der kriegt die Kurve und kann nicht etwa mit seinen Spielern weitermachen, sondern kriegt neue vorgesetzt, und der Spaß beginnt von vorn. Das Problem bei der U21 ist, dass die Idee „Vorbereitung auf die Profis“ bei 20-jährigen halt selten klappt. Also außer bei Hector nie. Entweder die Jungs sind für die erste Mannschaft kaderreif oder halt nicht. Dass jemand kaderreif für die Erste in der U21 wird, kommt (außer Hector) nicht vor. Jungs, die in der Regionalliga echte Stützen sind, werden aussortiert. Wie wäre es, wenn man statt eine eigene U21 zu halten, eine Kooperation mit einem Traditionsclub der Regionalliga eingeht (Aachen, Essen, Bonn) und jeweils in den Transferfenstern Spieler zu guten Konditionen hin- und herschiebt, dorthin wo’s besser passt. Du bist dann als mäßig talentierter Spieler nicht raus, sondern kannst immer noch für einen Traditionsclub spielen, ohne unbedingt die tolle Gegend verlassen zu müssen. Und bist Du als junger Spieler in Bonn (Aachen, Essen) hast Du die Aussicht ohne viel Aufwand, falls Können vorhanden, zwei bis drei Ligen zu springen. Mit Rückfahrkarte, wenn’s doch nicht reicht.

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