,

„Das ist wie eine Religion“: Fastelovend auch für den FC


Im Karnevalstrikot zur Karnevalsparty: Der 1. FC Köln hat sich gegen Dynamo Dresden in einen Rausch geschossen. Dass nun ein Rausch zum 11.11. folgen wird, gilt als sicher – auch für die Spieler. Markus Anfang kündigte nach der Partie an, dass seine Profis in jedem Fall hätten feiern dürfen. Nach dem 8:1 (2:0) dürfte diese Feier nun noch etwas größer ausfallen.

Köln – Was für ein Spiel, was für ein Festakt – und das im Karnevalstrikot: Der 13. Spieltag hat den Geissböcken den erhofften Befreiungsschlag beschert. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause räumte der Effzeh den Gegner aus Dresden erst eiskalt und dann wie im Rausch zur Seite. Jhon Cordoba und Simon Terodde vor der Pause, das Sturmduo anschließend noch drei weitere Male sowie Jonas Hector doppelt und Louis Schaub per Kunstschuss sorgten für eine ekstatische Atmosphäre in Müngersdorf.

Die Spieler dürfen morgen das eine oder andere alkoholfreie Kölsch trinken

Viele FC-Fans feierten nach der Partie weiter, zogen in die Kölner Innenstadt und werden es sich wohl auch am Sonntag zum Elften im Elften gut gehen lassen. Das haben auch die Spieler des 1. FC Köln vor. „Für den Kölner ist die fünfte Jahreszeit angebrochen. Wenn der Fastelovend kütt, wird er auch gefeiert“, sagte Anfang nach dem Schützenfest seiner Mannschaft. „Das ist wie eine Religion, das gehört zum Klub und zu Köln dazu. Das hat aber nichts mit dem Ergebnis zu tun. Die Jungs hätten auch so feiern dürfen.“ Und dann fügte er noch mit einem Lachen hinzu: „Die Spieler dürfen morgen das eine oder andere alkoholfreie Kölsch trinken.“

Vorher müssen die Profis am Sonntag aber erst noch zum Auslaufen antreten. Um 10 Uhr geht es auf den Rasen am Geißbockheim, ehe es anschließend in die Stadt geht. „Der Trainer hat zum morgigen Tag noch nichts gesagt“, sagte Timo Horn nach der Partie, verriet aber, dass Kapitän Jonas Hector noch auf dem Rasen etwas verlauten ließ. „Jonas hat im Kreis etwas gesagt. Ich denke, dass wir als Mannschaft in der Stadt anzutreffen sein werden. Karneval gehört zu Köln, egal in welcher Situation wir stecken. Aber heute haben wir eindrucksvoll gezeigt, dass wir auch in Phasen, in denen viel Negatives auf uns einprasselt, in der Lage sind, so ein gutes Spiel zu machen. Das kann ein Brustlöser sein, für jeden einzelnen.“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar