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Erstes Donnerwetter von Veh: „Das war eine Nicht-Leistung“

Armin Veh hat am Montagabend nach dem unterirdischen Auftritt des 1. FC Köln beim Hamburger SV (0:1) deutliche Worte für die Leistung der Geissböcke gefunden. Der FC-Sportchef kritisiert die sportliche Vorstellung sowie die Einstellung der Spieler und forderte Veränderungen.

Aus Hamburg berichtet Marc L. Merten

Es war eine indiskutable Vorstellung der Geissböcke in Hamburg. Nach einer anständigen Anfangsviertelstunde war der Effzeh in sich zusammengefallen, hatte den HSV zu Chancen eingeladen und am Schluss, wie Louis Schaub es später ausdrückte, „um das Gegentor gebettelt“. Trainer Markus Anfang wirkte nach der Partie ratlos, wie seine Mannschaft das Spiel mehr oder minder kampflos aus der Hand gegeben hatte.

Sportchef Armin Veh sprach daraufhin schonungslos aus, was die rund 5000 Fans nach den 90 Minuten mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert hatten. „Das war ein miserables Spiel. Ich will nicht mehr hören, dass der Druck zu groß ist. Das geht mir auf den Keks. Auch mit Druck kann man eine andere Leistung bringen, aber das war heute eine Nicht-Leistung.“

Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir etwas ändern

Es war das erste öffentliche Donnerwetter des Sportchefs seit dem Abstieg. Fünf Pflichtspiele in Folge sind die Geissböcke nun schon sieglos, in der Liga gab es in vier Spielen nur zwei Punkte. Die Realität lautet: Zwar liegen die Kölner nur drei Punkte hinter dem HSV und einen Zähler hinter dem FC St. Pauli auf Rang drei. Doch die Liga ist so eng zusammengerückt, dass es für die Geissböcke bis Rang zwölf auch nur noch vier Punkte sind. Und weil die Leistungen – das Pokalspiel gegen Schalke ausgenommen – in den letzten Wochen erheblich zu denken gegeben haben, mahnte Veh nun erstmals deutlich zu schneller Besserung.

„Das Spiel war grottenschlecht, das missfällt mir sehr. Die Gründe dafür kann ich in der Kürze der Zeit nicht nennen. Ich kann nur sagen: Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir etwas ändern. Es ist der zwölfte Spieltag. Das Spiel war nicht entscheidend für das, was am Ende der Saison rauskommt. Aber das Spiel war ein Gradmesser. Der HSV hat es mehr gewollt als wir, ich habe nicht gesehen, dass wir es gewollt haben.“ Aussagen wie neonleuchtende Warnsignale an die Spieler, aber auch an die Trainer. Anfang und sein Team sind nun gefragt, schon gegen Dynamo Dresden eine Reaktion herbeizuführen, die auch im Ergebnis sichtbar wird. Vor der Länderspielpause braucht der Effzeh unbedingt einen Sieg, ansonsten könnte es ein ungemütlicher November werden.

48 Kommentare
  1. Marcel Sousa says:

    Druck, Druck, Druck – macht euch nicht lächerlich!!!

    Es soll Menschen geben, die haben Mega-Druck und werden 5 mal CL-Sieger und 5 x Weltfusballer!!! Die trainieren aber auch mehr als alle anderen…

    Weniger rumheulen und über Druck quatschen, mehr Arbeiten und Mann sein!!!

    • Holger says:

      Ich glaube, dass jeder mit seinem persönlichen Druck umgehen muss und das grösstenteils für viel weniger Geld und in Jobs die viel weniger Spaß machen.
      Wenn ich einen Beruf ausübe, der in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, muss ich mit mehr Druck rechnen oder ich wechsle den Job.
      Ausreden!
      Dann lieber nichts sagen und was ändern.
      Taten sprechen lassen und viel mehr Einsatz

  2. Marcel Sousa says:

    Druck, Druck, Druck – wenn ich das immer höre…

    Es soll Menschen geben, die haben Mega-Druck und werden 5 mal CL-Sieger und 5 x Weltfusballer!!! Die trainieren aber auch mehr als alle anderen…

    Weniger rumheulen und über Druck quatschen, mehr Arbeiten und Eier zeigen!!!

  3. mal im Ernst says:

    Da lässt uns dieser Veh absteigen um einen Neu- Anfang zu machen und jetzt stellt er sein eigenes Versagen dar. Veh gehe zu Sport 1 zurück um mit dem Reif „Schwachsinn „ zu reden. Dieses Hotel hat auch eine Sonnenbank. Hätte er in der Winterpause noch mal richtig eingekauft , wären wir nicht abgestiegen. Kann natürlich sein das die Millionen schon aufgebraucht waren. Schweigegeld an Sch / St .

  4. Max Moor says:

    Kader Frankfurt : Haller Jovic Rebic Gasinovic usw.. Kader Köln :J. Horn Simon Zoller Höher Bader Schmitz und und … Gute Nacht Jungs ! Der Abstieg hätte 100 % vermieden werden können im Winter . und nun gehts so weiter die Tanzen bald in Liga 3 mit diesen Gegurke das ist kein Fussball

    • Jhen says:

      Schwätzer, die du da aufzählst haben in der Tat das Spiel in Hamburg verloren. Die heiligen Kühe des FC und des Trainers haben das Spiel verloren, allen voran Höger und der Nationalspieler, sowie die Gesetzten des Trainers, Czichos und Drexler, der Kölner Jong, auch der hochgelobte Risse erwies sich wieder einmal als Flasche. Dabei hatten wir noch Glück, ein 3:0 wäre leistungsgerecht gewesen, ein 11 meter und eine Gelb Rote für Sprinter Höger hätten dafür gesorgt. Souverän ist anders, als an der Seitenlinie herumzubrüllen und nach dem Spiel wieder von individuellen Fehlern einzelner Spielern zu sprechen. Veh distanziert sich so langsam, um nicht auch den Kopf zu verlieren. Für Anfang hat das Ende begonnen. Zu durchsichtig seine Strategie, nicht Profifußballtauglich.

  5. Boom77 says:

    Das „Donnerwetter“ von Veh war angebracht. Es wird Zeit, dass Trainer und Mannschaft nun mal klar gesagt bekommen, dass es so nicht weiter geht. An den Trainer ist dies in erster Linie zu richten, da er offensichtliche Unzulänglichkeiten in der Taktik, Mannschaftsaufstellung, Manschaftseinstellung und vielleicht im Training (da bin ich zu weit weg, da ich noch kein Training gesehen habe) nicht abstellt. Er ist auch derjenige, der das abstellen kann und muss. Es kann nicht sein, dass über Wochen die gleichen Spieler keine Leistung auf dem Platz bringen und dennoch die nächste Woche wieder auflaufen. Da ist der Trainer gefragt. Es kann auch nicht sein, dass der Trainer jede Woche sieht, dass sein System nicht greift, weil entweder die Spieler es nicht können oder nicht wollen. Können sie es nicht, wird es Zeit für eine Systemumstellung. Wollen sie es nicht, muss er sie auf links ziehen und die Konsequenzen ziehen. Die entsprechenden Spieler sitzen eben auf Bank und Trbüne.

    Aber auch Veh muss sich kritische Fragen gefallen lassen. Ich sagte es bereits… Ich habe das Gefühl, dass Spieler, die maßgeblich für die „Solero-Eis-Einstellung“ der letzten Saison und damit für den Schlendrian und die lachse Einstellung zum Beruf „Profifußballer“ verantwortlich sind, nach wie vor im Kader sind. Diese hätten zu dieser Saison gnadenlos ausgetauscht werden müssen und dafür Spieler geholt werden müssen, die hungrig sind und für den Beruf des „Profifussballers“ brennen. Ein Höger fällt mir da – leider – als erstes ein. Er hat nicht nur die notwendigen fußballerischen Qualitäten nicht mehr. Ich habe den Eindruck, dass er schon lange keinen Bock mehr hat. Da gibt es wohl noch andere. Die muss man jetzt ermitteln und dann handeln. Weg mit diesen Spielern. Der Vorwurf an Veh: Das hätte im Sommer und damit in der Transferperiode geschehen müssen.

  6. Rolf Moersch says:

    Es gibt Konzelationen, die passen einfach nicht. Ich will nicht sagen, dass wir ein schlechtes Trainerteam haben, aber der Verein, die Mannschaft und das Trainerteam finden nicht zueinander.
    Ich erinnere mich, dass hie mal ein Rinus Michels Trainer war, wahrlich kein Schlechter, aber hier erfolglos. Da waren Rutemöller, Heddergott Rapolder, Solbacken, Latour und und und, alles Nieten???
    Nein, die Chemie hat einfach nicht gestimmt.
    Ich war fest davon überzeugt, das der Wiederaufstieg klappt, noch ist er möglich, aber nur, wenn das Gefüge harmoniert und dafür müssen Veränderungen her.

    • BM says:

      Na ja, von der Mentalität her passte es so gar nicht mit dem strengen Holländer, immerhin wurde der FC aber mit ihm Pokalsieger und hat beim großen FC Barcelona im UEFA-Eurocup mit 4:0 gewonnen und die Spanier rausgeschmissen, unvorstellbar heute.

  7. mal im Ernst says:

    Warum immer Spieler von anderen Vereinen holen ? Wir haben genug junge hungrige Spieler die aber leider nicht gefördert werden und stattdessen schleppen wir mal wieder Altlasten mit durch. Die ganzen Führungskräfte sollten mal auf den Prüfstand. Özcan ist doch der Beweis das der Trainer keinen besser macht.

  8. Joerg Kemminer says:

    Ach wie wenig hat doch zum großen Glück gefehlt. Wäre da nicht dieser Fehler kurz vor Schluss in Kiel gewesen. Und wäre da nicht dieses Foul kurz vor Schluss gegen Schalke gewesen (wahlweise der Elfmeter für uns kurz vorher). Und wäre da nicht dieser Führungstreffer kurz vor Schluss gegen den HSV gewesen… und überhaupt: warum dauert ein Fußballspiel eigentlich keine 85 Minuten? Der FC hätte drei Punkte mehr auf dem Konto, der HSV zwei weniger, wir wären Tabellenführer und hätten den Championsleague-Teilnehmer und Vizemeister Schalke aus dem Pokal geworfen. Und die schwache Leistung gegen den HSV … Ok, aber zeichnet es nicht eine wahre Spitzenmannschaft aus, auch aus schwachen Spielen noch einen Punkt mitzunehmen? Wir Kölner würden zufrieden auf dem Sofa sitzen oder in der Kneipe und uns nach zwei oder drei Kölsch in Richtung nächster Europaleague-Teilnahme am Ende der kommenden Erstligasaison träumen.

    Ja, mit ein wenig Glück hätte es so sein können. Aber nach dem Spiel gegen den HSV muss ich aber sagen, dass vielleicht ganz gut, dass es so nicht ist.

    Ich will jetzt nicht in eine allgemeine Systemkritik der Spielweise von Markus Anfang verfallen. Nein, das System ist sicher gut und kann auch funktionieren. Aber gerade das Spiel gegen den HSV hat meines Erachtens gezeigt, was noch fehlt, damit es auch zu einem erfolgreichen sprich: Punkte-bringenden System wird.

    Der Spielaufbau: ehrlich gesagt (und ich weiß nicht wie den anderen FC-Fans da so geht): ich halte in den jedem Spiel mehrfach die Luft an, wenn der Ball da in Strafraumnähe locker hin und her geschubst wird, während mindestens 3 Gegenspieler darauf lauern, uns am Sechzehner den Ball abzuluchsen. Das wirkt einfach nicht immer sicher, das wirkt oft bemüht. Ja und das wirkt auf mich manchmal auch so, als würden die Spieler es nur widerwillig machen und manches mal selbst ziemlich viel Angst dabei haben.

    Das Mittelfeld: das Schöne ist, man kann das Spielsystem erkennen. Das Blöde ist, dass selbst ich am Fernseher gefühlte zwei Sekunden vorher weiß, welcher nächste Ball gespielt wird. Und der Gegner deswegen erst recht. Mit Ausnahme von weiten Teilen im Spiel gegen Schalke und den ersten 15 Minuten im Spiel gegen den HSV fehlt es da an Tempo, an Dynamik, an überraschenden Laufwegen auch von den Spielern, die nicht gerade den Ball haben und damit verbunden an dem Druck auf die vielzitierten Ketten des Gegners.

    Der Angriff: der letzte Pass kommt halt einfach viel zu ungenau. Aber ehrlich gesagt, das wäre aus meiner Sicht das kleinste Problem, wenn aus dem Mittelfeld heraus anders agiert würde. Es würde mehr zwingende Aktionen in Strafraumnähe geben und in der Folge auch mehr Tore.

    Ja, am Anfang der Saison hat es vorne schon mal besser geklappt. Dafür standen wir hinten ziemlich blank. Kurzum: so richtig hat es noch selten funktioniert, bestenfalls phasenweise, jedoch nie über 90 Minuten.

    Meine Erkenntnis ist, dass dieses Spielsystem bei einem Underdog wie Kiel (gegen den die Gegner offensiv agieren) gut funktioniert und womöglich aus genau diesem Grunde auch bei einem Aufsteiger aus der zweiten Liga in Liga 1 evtl. funktionieren würde. Siehe das Spiel gegen Schalke.

    Aber gegen tiefstehende und/oder aggressiv in den Zweikämpfen agierende Gegner wirkt der FC derzeit einfach nur „stets bemüht“ das System auf den Platz zu bringen. Und wenn man das in einem Arbeitszeugnis liest, dann weiß man, dass das kein Lob ist… Es braucht mehr Ballsicherheit, mehr Tempo, mehr Selbstverständlichkeit und in der Folge mehr Selbstbewusstsein, um in der zweiten Liga damit erfolgreich zu sein. Oder man kann auch sagen: es braucht noch viel mehr Übung. Aber üben kostet Zeit. Und die wird im laufendem Wettbewerb nicht mehr sondern weniger.

    • mal im Ernst says:

      Sie sind bestimmt der erste der mir das Anfang System erklären kann. Dann mal los…Das was Sie hier beschrieben haben ist kein System sondern ein Armutszeugnis einer Spielweise vom Trainer Anfang.
      In jedem Spiel ca. 60 bis 80 Rückpässe zum Torwart. System? Standfussball im Aufbau. System? Kann einem Mere kein Stellungsspiel beibringen. Geht Mere mal hart zum Ball gibt es 11er. Schaut er nur zu wie gestern fallen halt auch Tore. Und das ist nicht das erste mal bei Mere. Welchen Spieler hat Anfang besser gemacht mit seinem System? Keinen. Basta, der muss weg

  9. Max Moor says:

    Es gibs nichts mehr schön zu reden . Die Mannschaft spielt einfach schlecht und lustlos . Höger und Hector spielen unterirdisch dazu Bader , Schmitz und J. Horn , und auch dieser Drexler der soviel Mio kostete bringt einfach keine Qualität . Czichoz auch sehr anfällig und dieser Mere .. eigentlich fast Alle Spieler spielen nicht gut . Schaub und Sobiech haben es bisher ordentlich gemacht aber mehr auch nicht . Es muss auf jedenfall etwas passieren !!! Desolate Vorstellung von Köln

  10. Max Moor says:

    einige Spieler kosten auch happiges Gehalt und Helfen Null weiter !!! hab das schon vor der Saison geahnt das diese Nationalspieler und Ex Schalke Profis und Kölsche Jung nicht weiter helfen werden und so kommt es auch … jede Woche die gleiche Scheiße aufn Platz und nichts passiert . einfach peinlich Alles

    • mal im Ernst says:

      Nun, wenn man das dreifache mehr an Geld bekommt wie im alten Verein dann muss man(n) ja auch nicht dreimal so viel tun. Siehe Drexler. Alle mit wahnwitzigen Gehälter ausgestattet in der 2. Liga dank dem Herrn Veh .Vorstand kassieren auch für nichts Geld , außer dummen Sprüchen von Schumacher.

      • Boom77 says:

        Woher wissen Sie eigentlich, was er verdient? Haben Sie sein Arbeitspapier gesehen? Ich denke, wahnwitzig sind einzig die Gehälter von Hector und T. Horn, wenn man es auf die 2. Liga bezieht. Die anderen werden sich sicherlich am oberen Ende der üblichen Zweitligasaläre befinden (aber eben an den üblichen) und im Falle eines Aufstieges entsprechend aufgestockt und an die 1. Liga angepasst werden.

  11. Jan Weber says:

    Ich habe bei Trainer Markus Anfang leider noch überhaupt kein funktionierendes Spielsystem erkennen können. Spielerisch waren die letzten Spiele eine Katastrophe, Terrode hat uns einige Punkte gerettet. Das war´s ! Wenn wir bis zur Winterpause weiter so spielen kann Herr Veh sich schon mal nach einem neuen Trainer umschauen

  12. JuppZupp says:

    Anfang zum WDR „Wie müssen dass erst mal analysieren“, ja was muss man denn da analysieren? Die Rückpässe zum Horn? Die Fehlerquote? Oder gar das „Anfang“ System? Welches System überhaupt? Ich kann beim besten Willen kein System erkennen, die Aufstellungen sind für den Arsch, da spielt ein Drexler immer und immer wieder, trotz unterirdischen Leistungen in den letzten Spielen, mal abgesehen von der schauspielerischen Leistung, Höger hat anscheinend auch Narrenfreiheit, ich kriege schon Zuviel wenn ich den im Mittelfeld rumtraben sehe, beweglich wie ne Eisenbahnschwelle und Schnell wie ein Windhund, allerdings ein dreibeiniger Windhund, Czichos ist ein permanenter Unsicherheitsfaktor, ist aber anscheinend gesetzt, man hat ja sonst keine Alternativen gekauft, nicht war Herr Veh, der Gegner muss sich noch nicht mal auf uns vorbereiten, die spielen eh immer wieder die gleiche Grütze, von Flexibilität absolut nichts zu sehen. Ich warte jetzt nur noch auf die ewigen Optimisten hier, da haben se wieder was zum schönreden!

    • J B says:

      Was soll ein Spieler denn machen wenn er keine Anspielstationen findet, aufgrund fehlender Bewegung seiner Mitspieler oder zu enger Verteidigung des Gegners (gestern war es definitiv ersteres)? Ein Rückpass zum Torwart ist immer noch die vorletzte Lösung. Die letzte ist es das Ding blind nach vorne zu prügeln. Und auch das hat Horn mMn wenn er dann einen Rückpass bekam nicht allzu häufig gemacht sondern immer noch einen aus der Viererkette gefunden der nen Neuaufbau starten konnte. Nur vor der Viererkette bewegte sich zu wenig, siehe ca. 9km geringerer Laufleistung als der Gegner.

      • JuppZupp says:

        Dann muss der Trainer etwas dran ändern, Schönreden nutzt da absolut nichts, ich bin eigentlich einer derer die lange ruhig bleiben, aber langsam ist Schluss und die Hilflosigkeit von Anfang geht mir schlicht auf den Wecker, wenn er doch ach so ein „Bessermacher“ Trainer ist dann soll er Czichos und seine Vorderleute gefälligst besser machen, tut er aber nicht weil er es wohl nicht kann, es liegt einfach an seinem System, dass ich beim besten Willen nun mal nicht erkennen kann. So sieht es aus.

        • J B says:

          Klar sollte der Trainer was daran ändern.
          Nur, wie kriegt man die Spieler dazu sich mehr zu bewegen? Diese knapp 9km weniger Laufleistung konnte ich gestern nicht an Einzelspielern festmachen. Wen also in dieser Hinsicht auswechseln (in Hinsicht der Passicherheit und Ballbehauptung wären mir gestern einige Kandidaten eingefallen)? Heißt das jetzt schon die Mannschaft spielt gegen den Trainer?
          Anfang hat und wird in der Kabine als auch auf dem Trainingsplatz andere Worte wählen als vor den Fernsehkameras.
          Seine Aussage dass die Laufleistung nicht immer aussagekräftig ist, ist bei so einem Wert aber schlicht und ergreifend falsch.

      • Boom77 says:

        Das mit der Laufleistung war schon unter Stöger das Problem. Wir haben unter Stöger eigentlich immer weniger Kilometer gemacht als der Gegner. Und wir waren nun nicht als „Ballbesitzmannschaft“ bekannt. Wie sich zeigte, war das eine Konsequenz der mangelnden Fitness. System hin oder her… dazu haben andere hier schon geschrieben. Aber was ein Trainer immer schaffen sollte, auch wenn er kein ausgeklügeltes System hinbekommt, ist es, die Mannschaft zumindest fit zu machen, dass die auch entsprechend rennen können. Daran fehlt es wohl unter Anfang auch gewaltig und man sollte eigentlich die Lehren aus der letzten Saison mit Stöger gezogen haben.

        Ergo: 1. Arbeitsanweisung an den Trainer durch den Vorgesetzten (Veh): Du trainierst jetzt mal die Fitness der Spieler. Wenn die in drei Wochen nicht fit sind und laufen wie die Hasen, fliegst du raus.

  13. Ulrich Treimer says:

    Ich war in Kiel und Hamburg leider live dabei. Beide Spiele waren identisch, nur der HSV war stärker als Kiel. Was seit Wochen bei uns abläuft ist unerklärlich. Angsthasenfußball wie er im Buche steht. Ein Trainer der bei aller Objektivität bei Aufstellung und Auswechselungen überfordert ist. Drei Spieler (Risse, Terodde, Guirassy) standen von Beginn an neben sich. Weitere verloren in der 2. Halbzeit restlos den Faden und er wechselt falsch und viel zu spät. Er hat angeblich die stärkste Bank der 2. Liga. Man kann diese auch mal benutzen. Dem HSV hat der Trainerwechsel sehr gut getan…

  14. Franz-Josef Pesch says:

    Mich interessiert nur, wofür wurde Armin Veh geholt ?? Welche Aufgaben hat Armin Veh ?? Nur immer die gleichen klugen Sprüche ablassen, daß hätte man auch billiger haben können.
    5 Spiele in Folge nicht gewonnen mit diesem Spielerpotential, daß muss doch irgendwelche Grüber haben ?
    Es wird langsam Zeit, daß irgendwer, wer auch immer, da sich der Vorstand ständig wegduckt einmal kräftig auf den Tisch klopft sonst ist das Thema „Aufstieg“ bald in weiter Ferne.

    • J B says:

      Wieso „immer die gleichen klugen Sprüche“?
      Veh hat doch jetzt endlich mal in ein anderes Horn geblasen und die Spieler in die Pflicht genommen, von wegen der Ausrede „Druck“.
      Armin Veh´s Aufgabe war es einen Kader zusammen zu stellen mit dem der Aufstieg möglich ist. Und vom Spielerpotential haben alle zum Beginn der Saison gesagt, „ja, das sollte zu schaffen sein“
      Er hat Horn und Hector mit Gesprächen und sicher auch mit den richtigen Zahlen auf dem Gehaltsscheck dazu gebracht mit in die zweite Liga zu gehen. (Höger und Risse auch, die erwähne ich aber jetzt mal in Klammern, weil für die anderen beiden hätte man sicher mehr als einen Abnehmer gefunden). Er hat einen gefragten Trainer installliert und diesem den Einsteig erleichtert indem er auch noch gleich seinen alten Abwehrchef mit verpflichtet hat. Auf Umwegen und vielleicht auch 1,5-2 Millionen zu teuer kam dann noch Draxler hinterher. Wahrscheinlich auch ein Wunsch vom Trainer. Was Veh von Draxler und auch vom Experiment von Guirassy im linken Mittelfeld hällt, hat er ja durchblicken lassen als er angekündigt hat, dass man sich auf der Position im Winter nich verstärken will.

  15. Detlef Lodenkämper says:

    War auch im Stadion, hatte es allerdings nicht so weit, ich wohne hier in HH. Wo ist die Spielfreude hin. Gegen St. Pauli, auch gegen Paderborn und in Bielefeld war Feuer drin, die Mannschaft trat als Team auf. Der gestrige Auftritt war erschütternd, dabei hatte der HSV lange Zeit viel Respekt. Als die aber merkten, gegen was für eine Gurkentruppe sie spielten, wurden sie frecher. Technisch waren sie uns sowieso klar überlegen: Mangala, Santos, Narey, Hwang, die können im Eins gegen Eins jederzeit den Gegenspieler stehen lassen. Mir ist auch nicht klar, was der Trainer für einen Plan hat. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit unserem Kader aufsteigen müssen. Aber dass wir mittlerweile nach 12 Spieltagen sogar hinter St. Pauli stehen, stellt dem Trainer ein miserables Zeugnis aus.

  16. Horst Simon says:

    Was machen eigentlich unsere Scouts? Die waren doch an den Neuverpflichtungen der letzten
    Jahre beteiligt!!!!! Die sollten mal ein Praktikum z. Bsp. in Freiburg, Mainz oder Frankfurt absolvieren. Diese Vereine schaffen es immer wieder, mit wenig Geld gute und auch junge
    Spieler zu holen. Vielleicht sollte die sportliche Führung einen Scout von dort
    verpflichten. Gestern haben ja viele Spieler ganz schlecht gespielt. Die Krönung war m.E.
    aber Guirassy. Der hat ja die Bälle überhaupt nicht unter Kontrolle bekommen, bis auf eine
    Ausnahme. Der hätte spätestens zur Halbzeit ausgewechselt werden müssen.
    Die angeblich „starke Bank“ sehe ich allerdings nicht.
    Vielleicht sollte man tatsächlich mal Spieler aus dem Nachwuchsbereich einsetzen.
    Die U19/U17 stehen doch gut da.
    Wenn die beiden nächsten Spiele nicht besser werden, kann m. E. nur ein Wechsel des Trainers
    helfen.

  17. mal im Ernst says:

    Veh wollte einen kompletten Neu- Anfang in Liga 2. Plant er jetzt schon das Ende für Liga 2 ? Wenn er doch so toll ist wie manche von dem Experten – Team immer meinen , dann soll er es doch machen wie Rangnick. Jetzt könnte er doch mal beweisen was er für ein toller Hecht ist. Ist aber wohl auch einer der vielen Luftpumpen die beim FC das sagen haben.

  18. Susanne Lex says:

    Wenn es gg Dresden nicht KLAR besser läuft oder nur ein Punkt erspielt wird MUSS gehandelt werden. Alles andere wäre Katastrophe. Und der Anfang sollte mal sich mit dem Geschrei aufhören. Jeder Spieler der den Ball hat wird mit Gestik und Gebrüll “ angemacht“. Er überträgt seine Unsicherheit auf das Team. Was ein schlechtes karma der hat. Pressekonferenz morgen, Trainer raus…. Das wäre mal ne gute Nachricht.

  19. Susanne Lex says:

    Fakt ist das die Mannschaft keine Mannschaft ist, absolut keine Kondition hat ( was haben die gemacht im Sommer?) und viele auf der falschen Position spielen. Allein wenn ich Risse als Verteidiger sehe, da gehört er nicht hin. Zwei Spieler für die Position geholt und keiner passt?? Bader wird nach einer nicht so dollen Leistung rausgenommen, und der Drexler ist gesetzt?? Wie blöd ist das. Fazit : Das ganze Konstrukt ist müll. Denk schon mit grauen an Samstag. Wenn das schief geht…….

  20. Mike Quincy says:

    kann mich noch gut dran erinnern, wie Armin die Veh kurz nach seinem Amtsantritt gegen seinen Vorgänger nachtrat: „für die aktuelle Mannschaft bin ich nicht verantwortlich. Ich werde mich daran messen lassen müssen, welche Mannschaft ich für die neue Saison zusammengestellt haben werde“. Und jetzt ? Driss am Schoh. Es geht schnurstracks in das Déjà-vu von vor einem Jahr. Wenn die noch ein paar Spiele mehr diesen Rumpelfußball spielen und dabei immer mehr ins Mittelmaß abdriften, fliegen Trainer und hoffentlich auch Sport-Dingsbums wieder – Reihenfolge ist dann egal.

  21. ralf brostewitz says:

    …was für ein unterschied zum pokalspiel – hat da die gleiche mannschaft gespielt ? wie können solche krassen unterschiede passieren ? was für eine fehlpassorgie, stockfehler en masse ! spieler die unbedingt eine pause brauchen – drexler, guirassy,höger….und wo sind die aussagen des trainers auf dem platz zu sehen ? fehlanzeige ! der hsv hat nicht wesentlich besser gespielt, aber die haben ihr spielerisches manko dann wenigstens mit kampf, herz und biss ausgeglichen – bei uns – fehlanzeige ! ich bin auch total enttäuscht – nur ich übe sachliche kritik soweit wie ich es als “ laie “ verstehe im gegensatz zu vielen anderen hier die nur kotzen ( sorry) können – welche spitzenvereine trainiert ihr eigentlich alle , da ihr ja alle die EXPERTEN seit !?

    • LOCUTUS says:

      Ich bin ein Experte, der ca. 300€ investiert hat, um Lustlosigkeit, Inkompetenz, nicht vorhandenen Kampfeswillen, Angst und Arroganz in Hamburg zu erleben.
      Ich denke, dies gibt mir zumindest das Recht zu kritisieren und auch zu KOTZEN. :)

  22. Joe Thom says:

    Man muss keine Spitzenvereine trainieren um zu sehen was da jedes Wochenende für ein Gegurke stattfindet. Das sind alles Leute die Ihren Verein im Herzen tragen und sich Sorgen machen. Wenn ein Verein mit über 100.000 Mitgliedern 50.000 im Heimspiel tausende die auswärts fahren, gegen Dorfklubs wie Heidenheim, Kiel und sonem Drecks HSV solche unterirdischen Spiele abliefern dann ist dass zum kotzen.

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