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Nartey wieder fit! Ciftci wird türkischer U21-Nationalspieler


Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag die nächste Niederlage in der Regionalliga kassiert. Das Team von Trainer Markus Daun sucht damit weiterhin vergeblich nach einem Weg aus dem Tabellenkeller. Zumindest gab es am Rande der Partie gegen Rödinghausen (0:2) zwei gute Neuigkeiten – wobei eine davon erneut weh tun wird.

Köln/Rödinghausen – Es war eine Stunde gespielt, als Markus Daun einen weiteren Wechsel vornahm. Der FC-Trainer wollte im Mittelfeld noch einmal für neuen Schwung sorgen und brachte Nikolas Nartey. Der junge Däne war mit einem Knochenödem seit Mitte August ausgefallen. Nach über zweieinhalb Monaten konnte der 18-Jährige damit das lange ersehnte Comeback feiern.

Nartey gehört zu den größten Talenten im FC-Nachwuchs, wechselte im Januar 2017 für eine halbe Million Euro aus seiner Heimat nach Köln. Doch aber fiel er seitdem vor allem verletzt aus. Knieprobleme, muskuläre Verletzungen und nun das Knochenödem – dem Teenager blieb fast nichts erspart. Nun gehörte seine Rückkehr zu den wenigen Lichtblicken an einem tristen Tag für die U21 und den FC.

Eine weitere gute Neuigkeit sickerte am Rande der Partie gegen Rödinghausen ebenfalls durch. Nach GBK-Informationen wird Hikmet Ciftci in einer Woche erstmals zum Kader der türkischen U21-Nationalmannschaft gehören. Der 20-Jährige, der wie Nartey in den letzten anderthalb Jahren mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte, empfahl sich in den vergangenen Wochen durch gute Leistungen und wurde nun mit einer ersten Nominierung für die türkische U21 belohnt.

Gleichfalls ist diese Nominierung allerdings auch bitter für die Jung-Geissböcke. Denn so wird Ciftci am 17. November fehlen, wenn die Kölner U21 am 18. Spieltag zum Rückrundenauftakt der Regionalliga West gegen den direkten Abstiegskonkurrenten 1. FC Kaan-Marienborn antreten muss. Da die Mannschaft von Trainer Markus Daun von diversen Verletzungsausfällen geplagt ist, werden die Geissböcke den offensiven Mittelfeldspieler also mit einem lachenden und weinenden Auge in die Länderspielpause ziehen lassen – während diese Zeit für Köln keineswegs eine Spielpause bedeutet.

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