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„Auf fünf Siege in Folge hätten nicht viele gewettet“


Der 1. FC Köln feiert mit dem 3:0 (1:0) gegen den 1. FC Magdeburg den dritten Sieg in Folge. Unter dem Strich stehen nach der Hinrunde damit 36 Punkte – in den Augen aller Betrachter wohl sogar mehr als die halbe Miete für den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga. Doch noch ist das Jahr 2018 nicht zu Ende. Die Stimmen zum Sieg über Magdeburg.

Marco Höger: „Meine Gelbe kann man geben? Ich hatte eine andere Sicht auf dem Platz. Ich hoffe, mein Gegner hat sich nicht allzu schwer verletzt. Es war nicht so gewollt. Jetzt muss ich die Mannschaft auf den nächsten Gegner am Freitag mit vorbereiten und es muss ein Anderer richten. Magdeburg war hart in den Zweikämpfen und fies zu bespielen. Wir mussten in der ersten Hälfte aufpassen nicht in drei, vier unnötige Konter zu laufen. Daraus müssen wir lernen. Weil Magdeburg uns früh angelaufen hat, haben wir auch längere Bälle auf Simon oder Jhon gespielt. Wir wissen, dass sie sich da durchsetzen können. Bei Jhon sieht man, wie viel Selbstvertrauen ausmacht. Dass er die Qualitäten hat, ist unbestritten. Er hat sie nicht immer auf den Platz bekommen. Aber die ein, zwei ersten Tore waren für ihn der Dosenöffner. Jetzt sieht man, wie wichtig er für uns sein kann. Die Hinrunde war mit 36 Punkten gut. Wir hatten eine Phase, in der es nicht so gut lief und es unruhig um den Verein wurde. Davon haben wir uns aber nicht beirren lassen. Wintermeister zu werden wäre eine schöne Randnotiz, aber wir wollen aufsteigen. Ob als Erster oder Zweiter – scheißegal!

Marcel Risse: „36 Punkte sind in Ordnung. Wenn wir die noch mal in der Rückrunde holen, bin ich guter Dinge, dass wir wieder hoch gehen. Wir hatten mal eine schwierigere Phase in der Hinrunde, sind da aber gut rausgekommen. Die Umstellung auf zwei Stürmer hat uns gut getan, und solche zwei Stürmer zu haben, die immer wieder treffen, wünscht sich jede andere Zweitliga-Mannschaft.“

Dominick Drexler: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Man gewinnt nicht immer 8:1, aber das 3:0 war ein gutes Ergebnis. Da wollen wir am Freitag gegen Bochum anknüpfen. Wir versuchen unser Spiel über 90 Minuten durchzudrücken, aber Magdeburg ist lange hoch angelaufen. Sie sind nach 60 Minuten müde geworden, das war auch die Folge unserer Arbeit. Man gewinnt ein Spiel eben über 90 Minuten und muss nicht immer schon in der ersten Hälfte alles klar machen. Das 3:0 war der sechste Treffer, den ich Simon (Terodde) jetzt schon auflege. Gegen Fürth hat er sich noch revanchiert, jetzt war er wieder dran. Die 36 Punkte sind als Gesamtbild gut. Wir sollten aber vor allem in die Rückrunde nehmen, dass wir sicher wieder schwerere Spiele und Phasen haben werden, in denen wir nicht anfangen dürfen zu zweifeln. Wer nach Hamburg gesagt hätte, wir gewinnen jetzt fünf Spiele in Folge, hätte nicht so viel darauf gewettet. Deswegen dürfen wir jetzt keine Parolen raushauen, sondern müssen demütig bleiben.“

Markus Anfang: „Wir sind richtig gut in die Partie gekommen. Wir haben uns früh gute Chancen erspielt. Danach hat Magdeburg es richtig gut gemacht. Sie sind immer torgefährlicher geworden. aber wir haben uns gefangen und das Tor zum 1:0 hat uns gut getan. Das 2:0 kurz nach der Halbzeit war wichtig. Danach haben wir gut gespielt gegen ein starke Magdeburger Mannschaft. Hinten raus haben wir das richtig gut gemacht und auch verdient gewonnen. Jetzt müssen wir die Akkus wieder aufladen, damit wir gegen Bochum ein gutes Spiel abliefern können. Mit 36 Punkten die Hinrunde abzuschließen, ist schon ordentlich. Wir haben uns für unsere harte Arbeit belohnt.”

Michael Oenning: „Ich bin heute nicht unzufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben großes Potenzial. Aber am Ende entscheiden die Tore. Wir müssen immer hellwach sein. Beim zweiten Tor haben wir uns nicht klug angestellt. Das fiel zu früh. Nach dem 0:2 hatten wir keine Chance mehr das Spiel noch zu drehen. Köln hat den Ball laufen lassen und über Konter weitere gute Chancen herausgespielt. Das Ergebnis trübt unsere Leistung. Wir haben einen hohen Aufwand betrieben, 3:0 hört sich am Ende klar an. Viele unserer Spieler haben zum ersten Mal vor so einer Kulisse gespielt. Aus diesem Staunen muss aber Alltag werden.”

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