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„Dann können die Anderen machen, was sie wollen“


Der 1. FC Köln hat das nächste Ausrufezeichen gesetzt und mit dem 4:0 (1:0) gegen Greuther Fürth gezeigt, dass der Weg der Geissböcke nur nach oben gehen soll. Simon Terodde als Doppeltorschütze, Louis Schaub als Dreifach-Toradjutant und dazu eine sichere Defensive – der Effzeh konnte zufrieden sein. Die Stimmen zum Spiel.

Louis Schaub: “Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen und hatten Chancen. Es gab sicherlich auch eine Phase, in der wir etwas passiver waren. Aber mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit haben wir sofort wieder Druck gemacht und sind zu Chancen gekommen. Mit der Überzahl war es dann auch noch einfacher. Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Unsere Stürmer haben getroffen, das ist natürlich gut für uns. Wir waren heute auch in den Zweikämpfen voll da, das war in Darmstadt in der ersten Hälfte noch unser Problem. Wir da vorne suchen uns und finden uns immer besser. Den Stimmungsboykott haben wir auf dem Platz natürlich mitbekommen. Aber das gehört dazu und ich denke, dass wir es trotzdem gut gemacht hat. In der zweiten Hälfte machte es dann natürlich mehr Spaß, wenn unsere Fans uns anpeitschen.”

Dominick Drexler: “Es war ein gutes Gefühl ein Tor zu schießen. Aber wichtiger sind die Siege in Köln. Wir haben gute Abschlussspieler wie Simon oder Jhon. Das Zusammenspiel mit uns vieren vorne klappt gut. Heute hat Simon mir mal einen aufgelegt, das war ein Rollentausch. Louis hat drei vorletzte Pässe gespielt. Das sind diese Automatismen, die unheimlich schön sind, wenn sie funktionieren. Das nächste Spiel ist aber bestimmt wieder ganz anders. Der Jubel mit den Fingern in den Ohren hat natürlich eine Bedeutung, aber die können wir noch nicht preisgeben. Ich glaube, dass die Fans honorieren, wenn wir gute Spiele abliefern. Es war ein gutes Heimspiel, das ist wichtig. Ein Stimmungsboykott ist nie schön, weil dann irgendetwas fehlt, aber am Ende sind wir als Spieler für die Stimmung zuständig.”

Marco Höger: “Es ist schön zu Hause 4:0 gewinnen. Wir machen die Tore zu günstigen Zeitpunkten. Heute haben wir bis auf 15 Minuten, in denen wir etwas nachgelassen haben, ein richtig gutes Spiel gemacht. So stellen wir uns das vor, so dominant wollen wir immer auftreten. Ohne Gegentor zu bleiben gibt uns auch ein gutes Gefühl, auch mir als Spieler vor der Abwehr. Das ist wichtig. Das gibt uns mehr Selbstvertrauen und ist auch für das Torverhältnis nicht das Schlechteste. Unser Anspruch muss sein direkt wieder aufzusteigen. Wenn wir unsere Aufgaben erledigen und regelmäßig punkten, können die Anderen eigentlich machen, was sie wollen. Aber wir sind gewarnt.”

Simon Terodde: „Wir haben heute von Anfang an gezeigt, wer der Herr im Haus ist. Dann fährt man eben auch mal mit einem 4:0 nach Hause. Ich freue mich ungemein in einem Heimspiel zu treffen und am Ende mit einem Heimsieg da zu stehen. Im Moment läuft es ganz gut bei mir. Schwierig, ob es ein Rekord wird. In Bochum bin ich Torschützenkönig geworden und wir sind nicht aufgestiegen. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns weiter oben festbeißen. Wenn man die letzten Spiele sieht, haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt. Trotzdem dürfen wir uns darauf nicht ausruhen. Wir haben noch zwei Heimspiele vor der Winterpause, da muss die maximale Ausbeute her. Wenn ich dabei noch treffen kann, um so schöner. “

Das sagten die Trainer

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