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Exklusiv: Nils Schmadtke verlässt den Effzeh sofort

Der 1. FC Köln und Nils Schmadtke gehen ab sofort getrennte Wege. Nach exklusiven Informationen des GEISSBLOG.KOELN haben sich der Klub und der Scout auf eine Trennung geeinigt. Der 29-Jährige ist mit sofortiger Wirkung freigestellt und wird nicht mehr für die Geissböcke tätig sein.

Köln – Nils Schmadtke, der Sohn des ehemaligen FC-Geschäftsführers und heutigen Wolfsburg-Managers Jörg Schmadtke, arbeitete seit dem Sommer 2016 für den 1. FC Köln. Nach der Trennung der Geissböcke von dessen Vater war die Rolle des Scouts intern beim Effzeh umstritten. Nun machte nach GBK-Informationen Schmadtke junior den Schritt auf den FC zu und kündigte von sich aus seinen Vertrag. Der FC bestätigte die Trennung auf GBK-Nachfrage.

Im Sommer hatte Sportchef Armin Veh noch erklärt, er habe sich die Frage um Schmadtkes Zukunft beim FC gestellt und sich bewusst entschieden, den Scout im Team zu behalten. „Wenn sein Vater, unter dem er hier angefangen hat, nun bei einem anderen Verein arbeitet, muss man das hinterfragen“, hatte Veh erklärt, aber angefügt. „Das habe ich getan. Die Zusammenarbeit mit Nils Schmadtke ist sehr gut. Wenn ich das Gefühl habe, einen guten und loyalen Mitarbeiter zu haben, kann ich doch nicht nur deshalb handeln, weil er der Sohn von jemandem ist. Ich handele aus der Überzeugung, dass er für uns der richtige und ein wichtiger Mitarbeiter ist.“

Nun kam es aber doch zur Trennung, die der Klub am Sonntagmittag auch offiziell auf Twitter bestätigte. Über die Hintergründe wurde zunächst nichts bekannt. Klar ist lediglich, dass es im vergangenen Sommer beim FC zu Missstimmung gekommen war, nachdem Jörg Schmadtke mit dem VfL Wolfsburg zwei andere Scouts von den Geissböcken verpflichtet hatte. Ob nun auch Schmadtke junior seinem Vater folgt, ist nicht bekannt. Bis auf weiteres besteht die Scouting-Abteilung der Profis damit noch aus Martin Schulz, Chris Kresse und Ex-U21-Spieler Marco Ban.

13 Kommentare
  1. Paul says:

    Es ist mal wieder die totale Loserei! Wie kann man den Sohn vom ehemaligen Sportchef noch weiter hier arbeiten lassen? Jetzt zischt er ab und nimmt sein ganzes Wissen mit! Das war doch absehbar!

    Unser Präsidium ist total unfähig, sich in diesem Business zu behaupten. Das sind die reinen Dilettanten, wie das 70. Jubiläum und der Bohei um Modeste bewiesen haben. Wie kann man übersehen, dass Modeste nach den Statuten der FIFA unrechtmäßig gekündigt hat. Auch diese Entwicklung war klar abzusehen! Und wie kann Wehrle behaupten, er hätte mit Martin Schulz (… auch so ein Loser) in China alles klargemacht? Modeste hat die Chinesen ca. 100 Mio. gekostet, da werden sie ihn doch wohl nicht so einfach gehen lassen!

    Wie dumm kann man eigentlich sein???

    Präsidium RAUS!!!

  2. Jörg Schieber says:

    Muss man Paul leider Recht geben. Veh wollte das Scouting doch professioneller aufstellen. Wie genau sieht das in der Praxis denn jetzt aus? Aus der Beobachter-Brille ist es das genaue Gegenteil: Das Scouting scheint überhaupt nicht existent. Fand das Interview von Jan Rosendahl ziemlich treffend. Es geht den Verantsortlichen i.w. um Effekthascherei und persönliche Profilierung. Von einem seriös geführten Club, der ein sportlich schlüssiges Konzept umsetzt, ist der FC leider weiter entfernt denn je.

  3. Max Moor says:

    Den hätte man doch schon längst Entlassen müssen ! Der Vater hat den ganzen Verein ins verderben gebracht mit einen Abstieg zum schämen „“!!! „“ Mit sein Ruhig gaanz ruhig fing doch Alles an und hat mit Spielern verlängert die eigentlich nicht mehr geholfen haben . Von Europa League in den Abgrund das schaffen nicht viele und sone schlechte Saison war echt brutal dafür dann noch fast 4 Millionen Abfindung ist der nächste Witz . Der hätte für die Scheiße noch 12 Millionen an den 1. FC Köln zahlen müssen wegen schlechte Arbeit

  4. ichfreuemich says:

    Paul recht geben? Sorry, aber er nutzt jede noch so abstruse Gelegenheit für sein „Präsidium rau“ Mantra.

    Wir müssen noch mal abwarten, wie sich der Fall Modeste weiterentwickelt. Der Vertrag ist schließlich nicht nach dem Fifa-Recht (diesem korrupten Mafia-Komplott) geschlossen worden, sondern ausdrücklich nach Schweizer Recht. Demnach war die Kündigung wohl rechtens und jetzt müssen wir mal abwarten, was die CAS entscheidet. Das kann sich wohl noch in den März ziehen, denn die Fifa hat es wohl überhaupt nicht eilig.

    Unabhängig davon, wie der Fall Modeste ausgeht, wär das Präsidium wohl von Paul als Loser-Haufen betitelt worden, wenn man sich diese Chance hätte entgehen lassen. Meines Wissens fließen derzeit überhaupt keine Gelder an Modeste und so hat dieses Pokerspiel keinen Nachteil für den FC – im Gegenteil – der Druck scheint sich positiv auf die Leistungen unserer Stürmer ausgewirkt zu haben :).

    Was die Leistungen von Schmadtke Junior betrifft – ich maße mir da kein Urteil an und ich weiß auch nicht, welchen Einfluss er auf die letzten Transfers ausübte. Es bleibt aber festzustellen, dass die letzten Transfers ausgesprochen erfolgreich waren.

    Guten Rutsch!!

  5. Huey L. says:

    Da ich niemanden aus der Scoutingabteilung persönlich kenne und auch keinen Enblick in deren Arbeit habe, kann ich mir auch kein Urteil zu einzelnen Personen erlauben, die dort arbeiten. Ich weiß auch nicht, ob man Nils Schmadke in Sippenhaft nehmen muss, weil sein Vater nach Wolfsburg gegangen ist. Die Qualität seiner Arbeit müssen oder besser mussten Leute beurteilen, die täglich mit ihm zu tun haben/hatten.
    Auffallend ist nur, dass wir schon zu Schmadkes Zeiten für Bundesligaverhältnisse eine recht kleine Scoutingabteilung hatten und diese immer kleiner wird. Ohne mir widersprechen zu wollen bleibt zudem festzuhalten, dass es den Scoutingabteilungen anderer Vereine deutlich häufiger und sicherer gelingt, jedes Jahr Talente/Spieler ihren Managern/Sportdirektoren zu empfehlen, die einschlagen und die Mannschaft verstärken. Bestes Beispiel dafür sind für mich Freiburg und Frankfurt.
    Vielleicht sollte sich ein langfristiger Planungs-/Strukturierungsprozess nicht nur auf die Zusammenstellung der Profimannschaft konzentrieren, sondern mindestens zeitgleich, eher aber in einem ersten Schritt, auch auf das Team, das sich für eben diese Kader- und Zukunftsplanung verantwortlich zeigt.

    • Anti Raute says:

      Freiburg kann man mit Köln nicht vergleichen, da Freiburg dort unten gar keine Konkurrenz hat, was Erst und Zweitligavereine betrifft, die können regional also aus dem vollen schöpfen. Ich muss ja nicht erst erklären, wie das hier am Rhein so aussieht, oder? Dass Freiburg gute Arbeit im Jugendbereich abliefert möchte ich ja auch nicht in Frage stellen, aber sie haben einen regionalen Vorteil gegenüber uns. Das darf man auch nicht vergessen.

      • Huey L. says:

        Wobei sich ihre umtriebigen und guten Scouts ja wohl nicht ausschließlich auf die Region beschränken, da wirst du mir hoffentlich Recht geben. Zumindest einer von denen hat es letzte Saison bis vor das Geißbockheim gebracht und Heinz mit ins Breisgau genommen. Von daher spielt der von dir angesprochene regionale Aspekt (gerade in der heutigen Zeit) nicht mehr die entscheidende Rolle. Bei der Sponsorensuche natürlich ja, die picken sich die Rosinen raus, wenn sie nicht regional verbunden sind. Bei Spielern musst du einfach besser und schneller sein, als deine Mitbewerber.

  6. Ulrich Treimer says:

    Die jetzt handelnden Personen haben alles richtig gemacht. Hätte man Schmadtke jr. letztes Jahr entlassen, hätte er ohne Arbeit viel Geld erhalten. Dann ihn lieber arbeiten lassen und ihn jetzt billig ziehen lassen.
    Der Fehler liegt in seiner Einstellung in 2016. Aber Schmadtke sen. hat seine gute Position in 2016 eiskalt genutzt. Da haben einige wieder keinen Mut gehabt, so etwas zu verhindern.
    Ich hoffe nur, dass der Hund von Armin Veh nicht bei uns auf der Gehaltsliste steht…

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