Letztes Heimspiel? Veh bestätigt: Bochum will Zoller!


Simon Zoller hat am Freitagabend die Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum von der Tribüne aus verfolgt. Der Spieler sah eine 2:3-Niederlage seiner Mannschaft gegen seinen wohl künftigen Arbeitgeber. Sportchef Armin Veh bestätigte, dass ein Wechsel des Stürmers zum VfL wahrscheinlich sei.

Köln – Nach 91 Pflichtspielen, 16 Toren und sieben Vorlagen ist offenbar Schluss. Simon Zoller wird wohl nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen. Am Freitagabend sah der 27-Jährige nur zu, wie sich die FC-Profis auf dem Rasen von den Zuschauern verabschiedeten. Er selbst wird in Müngersdorf wohl nicht mehr im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen.

„Ich habe Kenntnis, dass Spieler und Verein in Verbindung stehen“, sagte Armin Veh am Freitagabend bei Sky bezüglich eines Interesses des VfL Bochum. „Es kann gut sein, dass Zolli nach Bochum wechselt.“ Der Deal sei noch nicht abgeschlossen. Jedoch hat Zoller trotz eines Vertrags bis 2020 die Erlaubnis seines Klubs, einen Wechsel zu forcieren. Die Geissböcke würden dem Angreifer keine Steine in den Weg legen.

Zoller habe seine Qualitäten in der Vergangenheit bewiesen, meinte Veh. Beim FC jedoch zählen Trainer Markus Anfang und die sportliche Führung nicht mehr auf den Profi, der 2014 vom 1. FC Kaiserslautern in die Domstadt gewechselt war. In dieser Saison kam Zoller bislang auf gerade mal zwei Kurzeinsätze. In den vergangenen Monaten gehörte der Angreifer nur noch im Ausnahmefall dem Kader an.

Sein bestes Jahr hatte Zoller beim FC in der Saison 2015/16, als er mit sechs Treffern hinter Anthony Modeste der zweitbeste Torschütze der Geissböcke wurde. In der vergangenen Saison avancierte er im Rückspiel gegen Bayer Leverkusen mit seinem Tor zum 2:0 zum Derbyhelden, zuvor hatte er bereits einen Treffer in der Europa League erzielt (im Heimspiel beim 5:2 gegen BATE Borisov). Am liebsten traf Zoller gegen Borussia Dortmund – in dreieinhalb Jahren dreimal. Vor drei Jahren am 17. Spieltag trug der Angreifer mit seinem zwischenzeitlichen 1:1 dazu bei, dass Köln kurz vor Weihnachten in einer emotionalen Partie in der Schlussphase den BVB noch mit 2:1 besiegen konnte. Das war am 19. Dezember 2015. Drei Jahre später steht sein Abschied bevor.

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