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„Hätte gerne mitgeholfen, den Abstieg wieder gut zu machen“


Der Wechsel von Simon Zoller vom 1. FC Köln zum VfL Bochum ist perfekt. Einen Tag nach der 2:3-Niederlage des Effzeh gegen den VfL bestätigten die Geissböcke den Abschied des Stürmers. Die Ablösesumme soll sich im mittleren sechsstelligen Bereich bewegen. Zoller erhält in Bochum einen Vertrag bis 2022.

Köln – Am Freitagabend schaute er noch einmal von der Tribüne des RheinEnergieStadions aus zu. Offiziell verabschiedet wurde der Stürmer nicht. Tags darauf gaben beide Klubs bekannt, was sich seit Wochen abgezeichnet hatte: Zoller nach Bochum – Abschied aus Köln.

Armin Veh sprach hinterher von einer „für alle Seiten sinnvollen Lösung“. Zoller, der beim FC keine Rolle mehr spielte, soll Bochum im Kampf um den Aufstieg helfen. Die Geissböcke hingegen brauchen den Angreifer zum Erreichen des gleichen Zieles nicht mehr. Veh bedankte sich beim Stürmer für dessen viereinhalb Jahre und 91 Pflichtspiele im Trikot des FC. In den Worten des Stürmers schwang aber auch Enttäuschung mit.

„Ich bin stolz und dankbar, dass ich die Reise des FC bis nach Europa als Spieler mitgehen durfte“, ließ Zoller ausrichten, fügte aber auch an: „Ich hätte gerne auch aktiv dabei mitgeholfen, den Abstieg 2018 wieder gut zu machen.“ Trainer Markus Anfang hatte jedoch schon früh in der Saison signalisiert, dass Zoller immer weniger eine Option für ihn war. Und so musste sich der 27-Jährige nach einer Alternative umsehen, hatte er doch im Sommer noch einen Wechsel abgelehnt. „Die Gespräche mit den FC-Verantwortlichen und dem Trainer waren immer offen und direkt, so dass für mich der Wechsel nach Bochum der richtige Schritt ist.“

 

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