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Veh sieht sich bestätigt: „Es wird ein harter Kampf“


Der 1. FC Köln überwintert auf einem direkten Aufstiegsplatz. So weit, so gut. Doch die Niederlage gegen den VfL Bochum am 18. Spieltag ärgert die Verantwortlichen. Der Vorsprung auf die Konkurrenz ist auf zwei Punkte zusammengeschmolzen. Der FC bleibt verwundbar – so, wie es Sportchef Armin Veh prophezeit hatte.

Köln – Der FC St. Pauli machte mit dem 1. FC Magdeburg kurzen Prozess, schoss den Aufsteiger mit 4:1 aus dem Stadion. Damit stehen die Kiez-Kicker (34 Zähler) nur noch zwei Punkte hinter dem FC (36). Gewinnt am Sonntag auch der noch immer ungeschlagene 1. FC Union Berlin in Aue, liegen die beiden ärgsten Konkurrenten der Geissböcke gleichauf hinter dem FC.

In Schlagdistanz also, zumal Union die Kölner zum Auftakt in 2019 daheim empfängt und St. Pauli zwei Spieltage später nach Köln reist. Ein knackiges Auftaktprogramm im kommenden Jahr also für den FC – und ein richtungsweisendes. Das hätte der FC freilich gänzlich einfacher haben können, doch immer, wenn den Kölnern die Möglichkeit serviert worden war, sich abzusetzen, ging eine Partie verloren.

Und so bleibt, was Armin Veh schon zu Saisonbeginn vermutet hatte und nach dem 2:3 gegen Bochum wiederholte. „Es wird ein harter Kampf, bis wir es vielleicht irgendwann geschafft haben.“ Der Sportchef gab zu: „Ich hätte mir ein schöneres Weihnachten gewünscht.“ Die Heimpleite gegen den VfL aufgrund der vielen individuellen Fehler „ärgert mich natürlich“. Sie war unnötig, sie war schmerzhaft. Vor allem aber zeigte sie, dass der FC sich in dieser Liga am ehesten selbst besiegen kann. Eine Erkenntnis, auf die die Geissböcke gerne verzichtet hätten, die aber auch eine Warnung ist. Sportchef Veh und Trainer Anfang – sie hatten auf die Hürden im Aufstiegskampf hingewiesen. Über einige ist Köln bereits gestolpert. Im kommenden Jahr darf dies nicht mehr allzu häufig passieren.

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