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FC hat es in der Hand: Veh bleibt bei Meré gelassen

Die Gerüchte um Jorge Meré und einen Transfer in die Heimat nach Spanien reißen nicht ab. Nun heißt es aus der Heimat des U21-Nationalspielers, neben Atletico Madrid seien auch der FC Valencia und der FC Sevilla an einer Verpflichtung im Winter interessiert. Es gäbe sogar die Chance durch eine fixe Ablösesumme. Das stimmt allerdings nicht. 

Köln – Armin Veh bleibt gelassen. Der Sportchef des 1. FC Köln muss sich nicht mit einem Abschied von Jorge Meré in diesem Winter befassen. „Das haben wir selbst in der Hand“, bestätigte Veh nun. Heißt: Eine Ausstiegsklausel schon im Winter gibt es nicht. Erst im Sommer wird eine neue Klausel – die Höhe je nach Ligazugehörigkeit unterschiedlich – aktiv.

Veh muss also Meré nicht kurzfristig ersetzen. Einzig ein Angebot, das weder Spieler noch Verein ablehnen könnten, würde die Konstellation noch einmal verändern. Sollte insbesondere Atletico Madrid ernst machen und den Spieler mit einem attraktiven Vertrag locken, könnte der Innenverteidiger geneigt sein, auf die Gesprächsbereitschaft der Geissböcke zu hoffen. Doch selbst dann wäre der FC in der besseren Position, könnte die Ablösesumme frei verhandeln.

In diesem Falle könnte wohl nur eines der viel zitierten unmoralischen Angebote den FC erweichen – und auch nur dann, wenn die Geissböcke die Sicherheit hätten, noch im Januar einen Nachfolger zu verpflichten. Denn Meré ist fest in den Aufstiegsplanungen der Kölner verankert. Weil die Verletzung von Lasse Sobiech im Herbst gezeigt hatte, wie eine einzige Verletzung die Personaldecke beeinflusst, wäre ein Verkauf des Spaniers ohne Ersatz nicht vorstellbar.

„Man hat gesehen, wie schnell es gehen kann, als sich Lasse verletzt haben“, sagte Veh und hob dabei die Rolle von Frederik Sörensen hervor, der sich trotz seiner schwierigen Lage nie hatte hängen lassen. „Wenn man sieht, wie gut er in seiner Lage trainiert hat, sind wir sehr froh, dass er da ist.“ Auch deswegen soll Sörensen im Winter ebenfalls nicht abgegeben werden. Der FC will – und wird wohl auch – mit dem bisherigen Innenverteidiger-Quartett aus Rafael Czichos, Jorge Meré, Lasse Sobiech und Frederik Sörensen den Rest der Saison bestreiten.

3 Kommentare
  1. Holger says:

    Alles nur Theorie….wenn ein spanischer Spitzenclub ernst macht und der Spieler gehen will, dann wird er auch verkauft!
    So läuft das Geschäft.
    Und mit mind. 30 Mio Ablöse ließe sich auch ein evtl. benötigter Backup besorgen :-)
    Wobei keiner an Bissek denkt, für seine Karriere wäre es der richtige Schub!!!

  2. Jolly R. says:

    So macht die Vertragsverlängerung auch nur Sinn.

    10 Millionen in diesem Winter und 30 Millionen im Sommer als Erstligist haben doch mal sowas von keinen Sinn gemacht.

    Im Sommer10 Mille bei Zweit und 30 bei Erstligazugehörigkeit ,da wird ein Schuh draus.;)

    Mal wieder ein schönes Beispiel wie die hetzerische Presse es immer wieder schafft, mit Falschaussagen hier Unruhe zu verbreiten.

    Ob die Summen überhaupt stimmen steht auf einem anderen Blatt Papier.

  3. Anti Raute says:

    Wer Zahlen aus der Presse für wahre Münze nimmt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Deshalb kommentiere ich auch sehr selten etwas, wo es um eine Höhe geht, die man für einen Transfer bezahlt oder bekommen hat. Noch kritischer sollte man bei den Gehältern sein, wer will das schon alles wissen?

    Nun ja, die Presse muss etwas schreiben, sonst liest sie niemand, die Berichte, die vielfach auf Mutmaßungen bzw. Schätzungen des Schreibers aufgebaut sind. Da sollte man auch etwas Verständnis für haben, aber alles glauben sollte man auch nicht.

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