, ,

Anfang vor dem Pauli-Spiel: „Sie werden um jeden Zentimter kämpfen“

Zum Auftakt des 21. Spieltags empfängt der 1. FC Köln den FC St. Pauli zum Spitzenspiel. Auf der Pressekonferenz sprachen Trainer Markus Anfang und Sportchef Armin Veh unter anderem über die Personalsituation, den kommenden Gegner und insbesondere über das Wiedersehen mit Torjäger Alex Meier. Die Pressekonferenz in voller Länge.

11 Kommentare
  1. major says:

    Cheftrainer und Schattentrainer in einer PK. Es muss wohl um die Wurst gehen…

    Ich muss zugeben, ich habe nicht jedes Wort verfolgt, denn ich hatte Angst, daß wieder das Standard-Thema Modeste kommt, wenn Veh schon mal da sitzt.

    Und kein Versprecher* von Zercher !
    Jetzt glaube ich auch wieder an den Sieg.

    * Hose im Sitzen hochziehen fällt unter „Slapstick“

      • major says:

        Für mich reine Unterhaltung und Durchhalteparole, zumindest, was die Akteure so von sich geben. Immer die gleichen Fragen, immer die gleichen Antworten.

        Die Infos kriegt man zwischen den Zeilen: wie genervt ist man, wie professionell geht man mit dem Druck um, welches Personal sitzt da.

        Deshalb habe ich auch nur auf Lilly erwähnt. Ich mag ihre plötzlich entgleisenden Gesichtszüge :)

  2. Jhen says:

    Demnach sind Heidenheim und der HSV ab jetzt die Topfavoriten. Multhaupt, Schnatterer, Arp, Lasogga und Meier (Pauli) die Angstmacher. Zitat Salihamidzic gerade eben: Die Abwehrarbeit fängt im Angriff an. Das heißt, eine Mannschaft verteidigt im Kollektiv bei Anfang fallen Gegentore auf Grund von individuellen Fehlern der Abwehrspieler. Dem FC täte es gut einmal ganz normal Fußball zu spielen Anfang erfindet dieses Spiel garantiert nicht neu.

  3. Holger says:

    Irgendwie kommt es mir immer wieder so vor, als wenn schon die Gründe für ein Scheitern vorbereitet werden.
    Ich wünschte mir mehr Selbstbewusstsein und mehr Kampf, das ist die 2. LIGA, da braucht man Einsatz und Kampf sonst gibt das nichts :-)

  4. Ottla says:

    Nur ein Sieg gegen die Top 7 bisher – und es wird so getan, als sei es nicht das System – dazu die unfassbar vielen Gegentore. Mir egal, wie ihr es nennt. Wegen mir nennt es Spielweise, Ausrichtung, Philosophie… FAKT ist, was ich hier schon öfters angemerkt habe (und ich wundere mich wirklich, dass das noch kein Fachmann in der Presse angemerkt hat) : der FC hat eine naive „Wir wollen den schönsten Offensiv-Fussball spielen“-Spielweise und fährt damit regelmäßig an die Wand. Wäre er die Spiele gerade gegen die stärkeren Teams (Top 7) eher so angegangen, wie man bspw. in der Aufstiegssaison unter Stevens und, ja, auch unter Stöger gespielt hat, wir hätten mind. 6 Punkte mehr. HUNDERT PROZENT. Und nochmal, es liegt nicht an der numerischen Aufstellung, es liegt daran, wie sehr ich an Vorne denke und dabei die Grundlagen-Arbeit für ein stabiles System, auf das ich mich je nach Spielphase auch mal ruhig zurückziehen kann (ein Terodde und ein Cordoba treffen auch dann), vergesse bzw. einfach nicht etabliere. Die Mannschaft KANN diese „reelle“ Stabilität einfach nicht auf den Platz bringen, weil sie sie nicht beigebracht bekommt bzw. weil sie nicht den Kader dafür hat. Das ist offensichtlich und das muss man dem Trainerteam und dem Management als Versäumnis vorwerfen – dass die Mannschaft dieses abgezockte Spiel à la „wir ziehen uns auch mal zurück und verlangsamen das Spiel, um den Gegner mal kommen zu lassen und dann Platz zu haben etc. etc.“ nicht kann. DAS ist, neben der Möglichkeit Vorne Gas zu geben, eine Favoritenspielweise! Ich glaube, man hat sich ein Stück weit in die ja vor der Saison auch mantra-artig wiederholte Vorstellung verrannt, in der Zweiten Liga müsse man einen Kader haben, der ständig Chancen kreiert. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil der Wahrheit ist die „Realtität des gewöhnlichen, durchschnittlichen Aufstiegs der Vergangenheit“: der sah immer so aus, dass der Aufsteiger nicht ein offensives Feuerwerk abgebrannt hat, sondern einfach im Vergleich zum Rest mind. einen Klasse-Stürmer im Kader hat, der den Unterschied macht, und dann aber vor allem defensiv super sicher stand, weil in der Zweiten Liga zumeist der Sturm der Konkurrenten so schwach ist, dass man durch die Mischung „hinten stabil und vorne ein-zwei Knipser“ peu à peu das Punktepolster anwachsen lässt – der Aufstieg wurde dadurch fast zu etwas wie einem Sparbuch, das anwächst. Das können wir dieses Mal vergessen – hoffen wir, das es trotz der Auf und Abs, der wir uns durch unsere Mono-Spielweise, die zu sehr von offensiver Tagesform abhängt, ausgeliefert haben, am Ende knapp reichen wird…

    • Gerd Mrosk says:

      Was der FC bisher nicht kann ,ist gegen Rückstände souverän reagieren,dafür fehlt tatsächlich wohl die absolute Klasse im Defensivverbund Anfang muss endlich dahin kommen ,das wir auch wenn wir mal zurückliegen nicht hinten vogelwild agieren und es schaffen das wir öfters zu null spielen,denn dann gewinnen wir jedes Spiel

  5. Joe Thom says:

    ja Ottla da steckt viel Wahrheit drin was du schreibst und in der Tat scheint das bei den Verantwortlichen keiner zu sehen. Das beste Beispiel ist doch dieser miese HSV , die spielen wirklich keinen schönen Fußball, aber die sind hinten relativ stabil und vorne schießen sie mal den Klotz von Lassoga an und drin ist das Ding und so werden die wohl oder übel aufsteigen, und wir suchen schon vorm Pauli Spiel nach ausreden falls es in die Hose geht , weil der hölzerne Meier alles in Grund und Boden spielt…. momentan geht es mir so das wir auch nächstes Jahr in Liga 2 spielen……. naja was solls, ist doch auch Fußball zumindest besser als in Liga 1 wieder gegen den Abstieg zu spielen

    • Ottla says:

      Exakt. Unter Titz hat der HSV das ja zuerst auch nicht gemacht – da saß Lasogga oft auf der Bank und es wurde auch so komisch rum experimentiert. Der Wolff weiß, wie es geht, er ist mit diesem reellen, abgezockten Favoriten-Fussball, den es in Liga 2 braucht, ja auch mit dem VFB aufgestiegen. Wenn man den Punkteschnitt vom Wolff auf alle Spiele des HSV hochrechnen würde, dann wären die schon uneinholbar… man sieht auch, was passiert, wenn man diesen Knipser nicht hat… das letzte Spiel haben sie verloren…. ok, auch wegen Platzverweis, aber das ist tatsächlich die Achillesferse vom HSV; dass der Lasogga so verletzungsanfällig ist.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar