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Drexler: „Ein schnelles Spiel wäre für die Köpfe gut gewesen“

Für den 1. FC Köln verlief die Reise nach Ostdeutschland durchwachsen. Gegen Union Berlin kassierte der Effzeh eine 0:2-Niederlage, das Spiel in Aue fand aufgrund der widrigen Wetterbedingungen nicht statt. Und nun steht das Topspiel gegen den FC St. Pauli an.

Köln – In der Tabelle ist Pauli an den Domstädtern vorbeigezogen – zumindest vorübergehend. Der Druck auf den Effzeh wächst. Am Dienstag sprach Kölns Offensivspieler Dominick Drexler mit Medienvertretern über…

…das abgesagte Spiel in Aue: „Wenn man extra wegen der Regeneration dort bleibt und dann drei Stunden vor dem Spiel die Absage kommt, dann ist das schon blöd. Wir wollten die Niederlage in Berlin wieder gut machen. Ein schnelles Spiel wäre für die Köpfe gut gewesen. Aber am Freitag wartet ja schon der nächste Gegner. Das wird in ein sehr wichtiges Spiel. Wir sollten nicht mehr zu viel an die vergangenen Spiele denken.“

…zur Rolle des Jägers: „Wir gehen damit ganz normal um, schauen weiter von Spiel zu Spiel. Jetzt kommt ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen. Es steigt keiner nach 20 Spieltagen auf, genauso wie wir nicht nach 18 Spieltagen aufgestiegen sind.“

Wer bis jetzt nicht verstanden hat, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, der wird es auch nicht mehr verstehen

…den kommenden Gegner: „Pauli ist nun schon zum fünften Mal ein Sieg in der Nachspielzeit gelungen. Das zeigt ihre Qualität über 90 Minuten. Es ist eine gute Mannschaft, die nicht zu Unrecht da oben steht. Aber in der Liga ist alles so eng. Pauli verliert in Darmstadt, jetzt gewinnen sie gegen Union. Wer bis jetzt nicht verstanden hat, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, der wird es auch nicht mehr verstehen.“

…die frühen Gegentore: „Ich kann es nicht erklären, aber wir müssen das natürlich vermeiden. In Heidenheim und in Duisburg haben wir auch schon frühe Gegentore bekommen. Das müssen wir abstellen, sonst machen wir den Gegner nur stark. In den Spielen geht es oft um Match-Glück oder um das Momentum. Wenn man gegen Union nach 23 Sekunden und vor so einer Kulisse in Rückstand gerät, ist klar, dass der Gegner sofort eine breite Brust bekommt und das Publikum sofort da ist. Dann wird es schwer, egal gegen wen. Deswegen wollen wir gegen Pauli wieder in Führung gehen.“

Louis fehlt natürlich

…das torlose Spiel gegen Union: „Das nagt nicht an uns. Auch nach dem 8:1-Sieg gegen Dresden haben wir auch ganz normal weiter gemacht. In jedem Spiel wollen wir Tore erzielen, aber das klappt eben nicht immer. Das passiert selbst dem FC Bayern mal. Wir hatten genug Torchancen, ich auch, und wir können und wollen es am Freitag wieder besser machen.“

…seinen Eindruck von den Neuzugängen Johannes Geis und Florian Kainz: „Zwei gute Spieler. Mit dem frühen 0:1 hatten sie natürlich auch einen schweren Start. Es ist einfacher, wenn man am Anfang ein paar positive Gefühle und Aktionen hat. Aber ich finde, dass die beiden das wirklich gut gemacht haben. Sie haben sich gut integriert und ein gutes Spiel gemacht. Jetzt haben sie das erste Mal ein Heimspiel im Rheinenergiestadion. Darauf freuen sich die beiden, das haben sie schon gesagt.“

…den Ausfall von Louis Schaub: „Louis fehlt natürlich. Er ist ein Spieler, der mit seinem starken linken Fuß ins Zentrum gehen kann. Das ist eine gute Waffe. Aber wir anderen haben auch andere Waffen. Wir wollen die Verletzungen von Vincent, Salih und Marco weiter gut auffangen.“

2 Kommentare
  1. Max Moor says:

    ´´ Wer bis jetzt nicht verstanden hat, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, der wird es auch nicht mehr verstehen ´´
    Also bitte … was ist denn erst in der Bundesliga ! ? klar muss man jeden Gegner ernst nehmen aber man sollte sich auch nicht kleiner machen als man ist . Wenn man um jeden Ball kämpft und nicht nur zu guckt wie der Gegner das Spiel macht dann ist auch etwas zu holen . Ohne Kampf und vollen Einsatz gibs nirgends was . .

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