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Anfang will Führungskrise von Mannschaft fern halten


Markus Anfang will den politischen Machtkampf zwischen Präsident Werner Spinner und Sportchef Armin Veh von der Mannschaft des 1. FC Köln fern halten. Der Trainer der Geissböcke will mit Blick auf die beiden Partien gegen Arminia Bielefeld und den MSV Duisburg vor der Länderspielpause den Lauf der letzten Woche am Leben erhalten.

Köln – „Wir haben die Chance genutzt, in kurzer Zeit viele Punkte zu sammeln. Das war gut“, freute sich Anfang am Dienstag zum Trainingsauftakt in die neue Woche. „Manchmal macht man keine tollen Spiele, aber erfolgreiche Spiele. Das ist uns gelungen.“ Im kommenden Heimspiel gegen Bielefeld wollen die Geissböcke nachlegen, auch mit dem Wissen, dass der Hamburger SV und der FC St. Pauli aufeinander treffen und sich dann gegenseitig Punkte wegnehmen werden.

„Ich bin positiv gestimmt, dass wir den Weg, den wir eingeschlagen haben, weitergehen werden“, sagte Anfang und betonte auch, dass sich das Trainerteam und die Spieler nur auf das Sportliche konzentrieren dürften – nicht auf das, was in der Führungsetage vor sich gehe. „Wir müssen positiv denken, nach vorne schauen. Die anderen Themen können wir nicht beeinflussen“, sagte Anfang und blockte wie erwartet ab, er habe sich mit den Aussagen seines Sportchefs Armin Veh in Richtung Werner Spinner „nicht befasst“.

Es gab immer wieder Unruhen

Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Spieler sich ebenfalls nicht beeinflussen lassen würden. „Wenn wir die gesamte Saison nehmen, gab es immer wieder Unruhen, in die eine oder andere Richtung, obwohl wir gut unterwegs waren und an 20 von 24 Spieltagen auf einem direkten Aufstiegsplatz lagen. Wir waren permanent da, wo wir hin wollten. Wir haben bewiesen, dass wenn wir uns auf uns konzentrieren, wir unsere Ziele erreichen werden.“

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