,

Entscheidung im Sturm offen – Schaub nicht in der Startelf

Der 1. FC Köln hat im Sturm ein Luxusproblem. Egal, welche zwei der drei Stürmer Markus Anfang aufstellt, es bleibt das wohl gefährlichste Angriffs-Duo der Zweiten Liga. Ob gegen Bielefeld erneut Anthony Modeste aufläuft oder doch der 23-Tore-Stürmer Simon Terodde, ließ Markus Anfang vor dem Spiel noch offen. Derweil steht fest, dass es für Louis Schaub nach wie vor nur für einen Joker-Einsatz reichen wird. 

Köln – Für Simon Terodde läuft die Rückrunde bislang noch nicht so, wie sich der 31-Jährige das vorgestellt hatte. In diesem Kalenderjahr traf der Stürmer erst ein Mal beim 4:1-Sieg über den FC St. Pauli. Gegen Erzgebirge Aue vergab der Spieler der Hinrunde zahlreiche gute Gelegenheiten. Beim 2:1-Sieg gegen Ingolstadt musste Terodde dann erstmals seit dem zweiten Spieltag von der Bank aus zusehen und wurde erst eine Minute vor dem Ende eingewechselt.

Wer bekommt gegen Bielefeld den Vorzug?

Auch Anthony Modeste blieb trotz seines Treffers zum 1:0 per Elfmeter gegen Ingolstadt weitestgehend unsichtbar und vergab kurz vor Schluss die Riesenchance auf das 3:0, weshalb der FC am Ende noch einmal zittern musste. Sicher ist daher nur, dass Jhon Cordoba im Angriff gesetzt ist und sein Sturmpartner für die Partie am Samstag gesucht wird. „Wir überlegen uns, wie wir es am Besten anstellen“, hielt Anfang am Donnerstag noch mit einer Entscheidung hinter dem Berg. „Das hat auch viel damit zu tun, in welche Spielsituationen wir kommen. Wenn wir wieder in diese Situationen kommen, wo wir Mann auf Mann sind, müssen wir uns überlegen, wer diese Dynamik hat und wer sich im vorderen Bereich eher durchsetzt und hinter die Kette kommt.“ Damit nannte Anfang Faktoren, die eher für den Franzosen sprechen würden als für Terodde. Doch der Trainer dürfte auch wissen, dass er Terodde nach seinen Leistungen in den vergangenen Monaten nicht fallen lassen darf.

Er ist auf einem guten Weg

Während Modeste und Terodde noch um einen Startelfplatz kämpfen, muss sich Louis Schaub zunächst weiter mit der Joker-Rolle begnügen. Der Österreicher ist nach seiner Verletzung und der anschließenden Erkältung noch nicht wieder bei vollen Kräften. „Wir sind sehr glücklich, dass seine Verletzung nach und nach besser wird und er auf einem guten Weg ist. Aber über 90 Minuten reicht das noch nicht für ihn“, erklärte Anfang und betonte die Wichtigkeit des Mittelfeld-Dribblers für den Schlussspurt. „Wir müssen aufpassen, weil wir ihn gerade im Endspurt der Meisterschaft zu 100 Prozent zur Verfügung haben wollen. Daher wird es erstmal nicht so sein, dass er starten kann.“

So könnte der Effzeh auflaufen: Horn – Sobiech, Meré, Czichos – Clemens, Höger, Hector – Drexler, Geis – Cordoba, Modeste

4 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich wiederhole es immer und immer wieder ……
    Es ist hirnverbrand der Top Torjäger der Liga auf der Bank zu lassen, wenn er nicht krank ist!!!!!
    Dieser super Trainer sollte sich lieber Gedanken machen, welche Spieler die Stürmer füttern können!
    Denn egal ob T-Rod oder Modeste, beide verhungern in letzter Zeit zu oft!!!

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar