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„Neuer Zyklus“: Löw verzichtet auf Hector im DFB-Team


Jonas Hector steht nicht im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die bevorstehenden Länderspiele gegen Serbien und die Niederlande. Bundestrainer Joachim Löw verzichtete auf den Linksfuß des 1. FC Köln, weil dieser zuletzt im Verein nicht mehr auf seiner ursprünglichen Position des Linksverteidigers zum Einsatz gekommen war.

Frankfurt/Köln – Im Kader der deutschen Nationalmannschaft fehlte am Freitagmittag der Name Jonas Hector. Joachim Löw hatte sich damit nicht nur gegen Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng vom FC Bayern München entschieden, sondern auch gegen den aktuell leicht grippegeschwächten Hector.

Dass die Grippe allerdings kein Grund war für die Nicht-Nominierung, klang in den Worten des Bundestrainers mit. „Es steht ein neuer Zyklus bevor. Es war unumgänglich, gewisse Veränderungen vorzunehmen“, sagte Löw zum Auftakt der Kaderpräsentation. „Wie soll die Mannschaft zukünftig spielen? Welche Kriterien werden dabei zugrunde gelegt? Es war ein Prozess. Wir wollen mit einer anderen Spielidee in die EM-Quali gehen.“

Bislang 42 Länderspiele

Ob Hector dann noch einmal dazu passen wird? „Ich habe mit Jonas noch mal Kontakt gehabt. In Köln spielt er häufig auf anderen Positionen und ganz, ganz wenig auf der linken Seite. Das war für mich ausschlaggebend“, sagte der Bundestrainer, erklärte aber, dass Hector nicht außen vor bleiben müsse. „Er wird weiter bei uns im Blickfeld sein. Er hat es bei uns auf der linken Seite in der Viererkette immer hervorragend gemacht und ist ein Spieler mit technisch guten Voraussetzungen. Aktuell sehe ich Schulz und Halstenberg aber vorn.“

In den letzten Länderspielen des Jahres 2018 hatte Hector noch zum DFB-Kader gehört. Zwischen November 2014 und November 2018 hatte der 28-Jährige ingesamt 42 Mal für Deutschland auf dem Platz gestanden und dabei als erster deutscher A-Nationalspieler des 1. FC Köln seit Lukas Podolski an der EM 2016 und der WM 2018 teilgenommen.

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