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Veh: „Man wird zusammenarbeiten, so gut es möglich ist“

Die Führungsdebatte beim 1. FC Köln ist vorerst entschieden. Stefan Müller-Römer übernimmt für die kommenden sechs Monate den Vorstandsposten von Ex-Präsident Werner Spinner (mehr dazu hier). Für Sportchef Armin Veh bedeutet dies nun, enger mit einem seiner Kritiker zusammenarbeiten zu müssen. Am Montagabend äußerte er sich mit Blick auf die kommenden Monate vorsichtig.

Köln – Ende September 2018 war es aus Armin Veh herausgebrochen. Ein spontaner Giftpfeil in Richtung Mitgliederrat und Stefan Müller-Römer: „Wir haben schon genügend Leute im Mitgliederrat sitzen, die Vollamateure sind und meinen, den Verein übernehmen zu können“, hatte Veh erklärt, dem Gremium Unvernunft unterstellt und ergänzt: „Der mit dem Doppelnamen ist unerträglich.“

Das war zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung gewesen. Danach war insbesondere „der mit dem Doppelnamen“ gestärkt aus dem Abend in der LanxessArena hervorgegangen, Müller-Römer hatte seine Kritiker im Gegensatz zum Vorstand souverän und sachlich gekontert, was auch Veh bemerkt hatte. Zwar wurde die Zusammenarbeit in den folgenden Monaten zwischen der Geschäftsführung und dem Mitglieder-Gremium offenbar nicht merklich besser. Doch nach dem Aus von Werner Spinner wissen alle, dass sie nun irgendwie versuchen müssen bis zur nächsten Mitgliederversammlung im September das Beste aus der Übergangsphase zu machen.

Am Montag war Veh nun bei RTL Nitro zu Gast und erfuhr vom Ergebnis der Spinner-Nachfolge während der Sendung. Von Moderator Thomas Wagner darauf angesprochen, erklärte Veh: „Wir werden zusammenarbeiten. Wenn er jetzt bestellt ist, wird man sich zusammensetzen und zusammenarbeiten, so gut es möglich ist.“ Vehs Vorsicht dürfte auch aus den letzten Monaten gespeist sein, in denen der Konflikt mit Spinner erwachsen war und der Sportchef aus nächster Nähe erleben konnte, wie sich der Vorstand schließlich selbst zerlegte.

Ich habe eine Allergie auf Intrigen

Am Montagabend betonte er, dass ihn diese Entwicklungen nachdenklich gemacht hätten. Es sei ihm mit seinen eigenen Äußerungen nie um einen Machtkampf gegangen. „Ich bin angetreten, dass wir jetzt wieder aufsteigen. Das ist das Wichtigste. Und das Wichtigste dabei ist, dass man das gemeinsam macht. Das ist für den Erfolg ganz wichtig. Aber ich habe eine Allergie auf Intrigen. Die sind absolut nicht dienlich und schaden dem Ganzen. Nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft.“

Für eine gemeinsame Zukunft müsse man nun Vertrauen aufbauen. Dieses war in den letzten Wochen auf vielen Ebenen verloren gegangen. „Wenn man in einem Verein eng zusammenarbeitet, ist Vertrauen ganz wichtig und dass man sich in der Führung einig ist.“ Das war zuletzt nicht mehr gegeben. Ob sich durch das Spinner-Aus und die Nominierung Müller-Römers etwas geändert hat und der Klub zur Ruhe zurückkehren wird, bleibt allerdings abzuwarten.

18 Kommentare
  1. Susanne Lex says:

    Da hat Veh recht. Diese ganzen „hintenrum“ Aktionen sind krass krank. Wenn ich jetzt alles sehe was da passiert ist, ist es richtig gut, das er dazwischen haut. Genau richtig. Bei der nächsten Indiskretion ist er weg. Und Wehrle auch. Dann gute Nacht FC!!

    • major says:

      Und wir kriegen nur einen Bruchteil mit..das Interview von Ritterbach sprach doch Bände. Wie die Teenies per Sprachnachricht Krisen managen und heimlich weiterleiten. Die Wände im GHB sind bestimmt sehr dünn und Ritterbach hat Werners Nachricht nur zu laut abgespielt…

      Allerdings habe ich bei einem Stefan Müller-Römer auch so meine Zweifel, ob der immer „vorne rum“ agiert. So mit Weiterleitungen hat er ja auch schon seine Geschichte…

  2. Bockerer says:

    Es wäre hilfreich, wenn jetzt alle ihren Job machen, sich miteinander wie Erwachsene aussprechen und persönliche Befindlichkeiten hintenanstellen.
    Es geht um das Wohl des Effzeh und nur darum! Was bringt am Ende der Aufstieg, wenn wieder das Chaos ausbricht und alle bewährten Strukturen kaputt gemacht werden?

    • Boom77 says:

      Ob sich diese Strukturen tatsächlich bewährt haben, gilt es aber mal kritisch zu hinterfragen. Ich denke, die Sache mit der neuen Satzung und dem Mitgliederrat und dem „Gemeinsamen Ausschuss“ war eine gut gemeinte Idee. Am Ende muss ich aber zugeben, dass ich den Eindruck nicht los werde, als hätten wir uns – insbesondere – mit diesem Mitlgiederrat nur ein weiteres „Gremium“geschaffen, welches Unruhe in den Verein bringt. Denn auch wenn das mit der Mitsprache der Mitglieder ein hehres Ziel ist, muss man doch konstatieren, dass dort dann Leute sitzen, die schnell meinen, dass sie etwas mitsprechen, mitbestimmen und mitentscheiden müssen, die – und das meine ich nicht despektierlich – die dafür notwendige fußballerische und kaufmännische Fachkenntnis einfach nicht haben. Hinzu kommt, dass wo Menschen walten, auch immer die Gefahr eines selbstsüchtigen Profilierungsdrangs besteht. Letzteres scheint sich zu Teilen auch schon realisiert zu haben. Es gibt Personen im Mitgliederrat, die ihre Funktion sicher auch ausüben, von denen man aber nie etwas in der Öffentlichkeit hört (so sollte das dann auch sein). Und es gibt Personen im Mitgliederrat, von denen hört, liest und sieht man in den letzten Monaten / Jahren – überspitzt ausgedrückt – mehr als von unserem Trainer oder den anderen sportlich Verantwortlichen… So war das mit dem Mitgliederrat sicher nicht gemeint.

      Wie gesagt, bin ich für Mitbestimmung der Mitglieder. Ich bin auch Mitglied. Aber wir müssen aufpassen, dass wir dies nicht zu Lasten unseres Vereins überspannen. Wir müssen der Versuchung widerstehen, dass wir zu allem unsere Zustimmung geben müssen. Und derzeit scheinen wir auf dem Weg zu sein, dies zu überspannen. Um es in „dratsischen“ Worten zu sagen, sollten wir aufpassen, dass wir nicht dazu kommen, dass wir Mitglieder weder direkt und somit alle noch über den Mitgliederrat irgendwann dazu kommen, dass wir darüber entscheiden, wer Sportdirektor wird, wer Trainer und welche Spieler verpflichtet werden sollen. Leider habe ich gerade den Eindruck, dass manche Mitglieder im Mitgliederrat aber sich genau diese Kompetenz wünschen. Tja, dann müssen sie aber aus dem Mitgliederrat raus und versuchen in die Stellung zu kommen, hierüber zu entscheiden. Sprich, wer z.B. darüber entscheiden will, welche Spieler zu welchem Geld verpflichtet werden, darf kein Mitglied im Mitgliederra sein, sondern muss schauen, dass er Sportdirektor / Geschäftsführer Sport wird.

      In anderen Vereinen funktioniert es auch – und offensichtlich viel ruhiger und damit besser als bei uns – mit herkömmlichen Strukturen ohne einen solchen Mitgliederrat. Die haben einen Vorstand, einen Aufsichtsrat und leitende sportliche Angestellte und gut ist.

      Komischerweise sind gerade wir, die „Diva vom Rhein“ und damit ein Verein, der ohnehin immer die Leute sehr starkt bewegt, der Verein, der hier über den Mitgliederrat solchen fußballfachfremden Leuten eine Bühne bietet und ein solches – in meinen Augen – unnötiges Gremium wie den Mitgliederrat installiert. Dies, obwohl wir als „Diva vom Rhein“ dafür mit am wenigsten geeignet sind. Ein weiteres Beispiel wäre Schalke. Auch da mag ich mir gar nicht ausmalen, was dort los wäre, wenn die einen Mitgliederrat hätten. Bei so ruhigen Vereinen wie Werder Bremen mag dies anders aussehen und besser funktionieren.

      Und noch ein letztes zum Mitgliederrat. Ich habe auch überhaupt nicht den Eindruck, dass dieser meine persönlichen Ansichten und Belange als Mitglied vertritt. Herr Müller-Römer und Konsorten vertreten nur eins, Ihre Ansicht, Ihre „Belange“ und sonst nichts…. jedenfalls nicht meine. Auch vor diesem Hintergrund mag man sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Gremiums stellen. Mitgliederbestimmung kann man auch ohne dieses Konstrukt und auch außerhalb einer Mitgliederversammlung, zu der schon allein aufgrund der mangelnden Platzkapazitäten nicht alle Mitglieder kommen können, haben und durchführen. Nämlich durch Briefwahl in wichtigen Vereinsangelegenheiten oder – wenn man im modernen Zeitalter ankommen möchte – durch eine Online-Befragung! Geht ganz einfach und ist für jedes Mitglied auch mühelos möglich… Zudem kostengünstig.

      • Stefan Arnold says:

        Der Kommentar spricht mir aus der Seele – auch als Mitglied. Es gibt ja auch Unstimmigkeiten, ob der Mitgliederrat überhaupt die Befugnis hat über die Entscheidungen der KGaA zu befinden oder sich nur um den Verein 1. FC Köln kümmern darf. Ich bin auch der Meinung, dass man das trennen muss, da sonst der Mitgliederrat über Spielerverpflichtungen entscheidet. Hier hat er meiner Meinung nach gar keine Kompetenz. Dann wäre für Fehleinkäufe auch nicht Armin Feh alleine verantwortlich, sondern auch der Mitgliederrat.

        • major says:

          Simon Terodde hat eh Mandelentzündung, den wird Müller-Römer schon deshalb nicht aus der Aufstellung streichen können. Naja vielleicht schickt er ihm ja eine Mail ;)

          Scherz beiseite: Der Mitgliederrat sitzt doch jetzt direkt im Vorstand, die „Trennung“ zum Mitgliederrat ist nur eine Formalie. Entweder kandidiert SMR doch noch zur MV19 – vorgeschlagen von „seinem“ Mitgliederrat – oder eben nicht, dann kriegt er sein altes Amt wieder. Demokratisch abschätzbare Wahlergebnisse wie in Nordkorea.
          Die möchte ich sehen, die mit solchen Heckenschützen den Vorstand machen..

        • NICK says:

          „Es gibt ja auch Unstimmigkeiten, ob der Mitgliederrat überhaupt die Befugnis hat über die Entscheidungen der KGaA zu befinden oder sich nur um den Verein 1. FC Köln kümmern darf. Ich bin auch der Meinung, dass man das trennen muss, da sonst der Mitgliederrat über Spielerverpflichtungen entscheidet.“ Eigentlich nicht. Unstimmigkeiten hin oder her – der gemeinsame Ausschuss entscheidet über Transfers und da stellt der MR zwei Leute – Unstimmigkeiten hin oder her…

          Und mal ehrlich. Die gefeierte „modernste Satzung“ für die bei jeder MV mit Wahl Stunden drauf gehen, die soll als nur für die F-B Jugend, den Frauenfussball, Handball und Tischtennis gelten, für diese Abteilungen, auf denen bei selbigen MV’s zusammen keine 5 Minuten vergeudet werden? Wozu dann die ganzen Geschäftsberichte auf den MVs, die mit dem „Verein“ doch gar nichts zu tun haben? Wozu kommen Wehrle, Veh und die Mannschaft??? Die spielen doch für die KGAA??? Ach die KGAA gdhört diesem „Verein“ zu 100%??? Also gehört sie den Mitgliedern – logisch das ein Mitgliederrat dann damit nichts zu tun haben darf…

          • major says:

            Das eher komplizierte Konstrukt Verein 1. FC Köln 01/07 e.V. GmbH & Co KGaA (!) ist grundsätzlich dem Vereinsrecht geschuldet, da ein Verein keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen darf. Grundsätzlich sind das zwei verschiedene paar Schuhe, deshalb haben Wehrle und Veh praktisch gar nichts mit dem Verein an sich zu tun, der Arbeitgeber entsendet lediglich mit dem Vorstand die Weisungsbefugten in Form des Vorstands. Eine GmbH & Co KG auf Aktien sind gleich drei Rechtsformen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einer 100% Beteiligung durch eine Kommanditgesellschaft, mit einem Komplementär aus Aktien, die zur Zeit noch 100% dem Verein gehören….weil „auf Aktien“ haben „wir“ – nein, eben NICHT wir, die KGaA ! – einen Aufsichtsrat aus der Energie- und Supermarktlandschaft Kölns.

            Das alles hat vor allem Handels- und Steuerrechtsgründe. Wird der Verein durch Machtkämpfe gestört, bleibt die KGaA erst mal handlungsfäghig. Niemand möchte als Lizenzspieler Angestellter eines reinen Vereins sein ;)

            Auch deswegen kann man darüber den Einfluss einzelner Mitglieder- oder -gruppen auf den Wirtschaftsbereich begrenzen, indem nur der Vorstand dort weisungsbefugt ist (Vertretungsregelungen nach außen gehören ohnhin in jede Satzung – und die KGaA ist „außen“).
            Im übrigen „tritt“ ein Trainer und/oder Geschäfsführer nicht „zurück“ wie die Queen, sondern kündigt schlicht wie jeder Fabrikarbeiter seinen Arbeitsvertrag. Auch so Worte, die ein besonderes Verhältnis erzeugen sollen, das es gar nicht gibt.

            Der Mitgliederrat ist ein reines Vereinsgremium, das diesen Vorstand berät, kontrolliert und ein paar (meiner Meinung nach zuviel ) Rechte im Verein hat.

            Das alles ist so kompliziert, daß ich auch die feinen Details und Winkelzüge dieses Rechtsformmischmaschs nicht verinnerlicht habe -Handelsrecht ist nicht mein Revier.
            Aber jetzt könnte man mal darüber nachdenken, ob denn die Mitglieder, die dieser Struktur zugestimmt haben, das überhaupt begriffen haben oder ob da einfach nur „Blau blau blümt ein Blümelein, es wird schon alles richtig sein“ gebetet haben, abends um 11, der Magen knurrte, die Äuglein fielen zu, das Kölsch wollte raus…

            Die selben Mitglieder würden gar nicht merken, wenn man ihnen irgendwo die Kröte eines Mitgliederrates, der faktisch jetzt in der Hand des momentanen Vorstands ist, oder einer schwachen 50+1-Regel unterschieben würde (die Müller-Römer übrigens als „stark“ bezeichnet ;).

            Im übrigen finde ich die Regelung, daß der MR 2017 unter Stefan Müller-Römer die Vergütung des Vorstands beschlossen hat, gar nicht in der Satzung. Der VEREIN darf dem Vorstand eigentlich nichts zahlen, weil davon nichts in der Satzung steht.
            Die 350.000 € im Jahr kommen also aus der KGaA ? Da habe ich als Vereinsmitglied natürlich nichts zu sagen, aber warum konnte der Mitgliederrat (!) sowas für die KGaA beschließen, statt einer Mitgliederversammlung? Welche Hand wusch da die andere?

            -> https://twitter.com/fckoeln/status/898232146040684544

            Am Ende sind wir alle nur Stimmvieh.

      • major says:

        Huch ! Boom77, da hast Du mir ja fast aus dem Herzen geschrieben.

        Sachen gibt’s…

        Mal nur eine kurze Ergänzung zum Thema Mitgliederrat: im ehemals real existierenden Sozialismus, der DDR, wurde das (faktische) Einparteiensystem damit begründet, daß ja jeder seine Meinung und Vorschläge durch Eingaben vertreten dürfe und daher Parteien wie im Westen unnötig seien. Kann man aus der Sicht der SED und Theorie des Sozialismus verstehen, wurde aber eben missbraucht. Aus Westsicht kaum zu glauben: Es gab viel Meckerei und Eingaben, sogar welche mit Wirkung, und zwar unabhängig von Stand und Parteibuch.

        Ganz anders war z.B. die Weimarer Republik. Da wurde durch ein Kuddelmuddel an Splitterparteien der Staat in seiner Handlung extrem geschwächt. Jeder wollte mitreden, der Stillstand war an der Tagesordnung. Um überhaupt noch im Reichstag zu Beschlüssen zu kommen, wurden eine Geschäftsordnung zur Beschlußfähigkeit erlassen, die letzlich zur Machtergreifung der Nazis führten.

        Jedes Mitglied kann auch im Verein seine Meinungen und Ansichten vertreten, ohne eine Armee zu entsenden. Praktisch findet das aber nicht nennenswert statt, weil der Mitgliederrat der „Filter“ für den Vorstand ist. Die Mitglieder haben mit der neuen Satzung ein Gremium eingesetzt, die damals als Machtinstrument gegen den Vorstand verabschiedet wurde, um diese Ohnmacht gegenüber dem gefühlten Machtmissbrauch des damaligen Vorsitzenden zu begegnen. Antrieb war ein versprochener Zugewinn an Demokratie und Mitwirkung, am Ende war es ein Machtverlust der Mitglieder.
        Wenn man es als „Verschwörungstheorie“ sieht, dann hat da jemand damals eine Krise verstärkt, um den Schwung zu nutzen, gewisse „Verbesserungen“ des persönlichen Machtgefühls zu legitimieren.

        Für mich wurde damals eine Satzung beworben, die zuviel Schlangenöl (Google it) enthielt, damit man ein paar Kröten verstecken konnte. Wie schon geschrieben, die 50+1-Regelung, von der auch die Ultras immer noch nicht kapiert haben, daß sie praktisch nichts wert ist, sobald ein „Investor“ beim ROI passende Kreativität entwickelt, ist so ein Beispiel. Gibt genug Beispiele, wo diese 50+1 unterlaufen wurde. Inzwischen glaubt ja die DFL selbst nicht mehr so recht an ihre Regel.

        Der Mitgliederrat war, wie die DDR und die Weimarer Republik, eine gute Idee, die man nicht groß bewerben musste. Die Praxis hingegen ist eben anders.
        Macchiavelli lesen ja viele…und zum Thema Vereinsführung, Müller-Römer und Wettich fällt mir nur noch „Divide et impera“ ein, aber die meisten brauchen ja einen Heilsverkünder oder Führer.

        • Heinz Bull says:

          Es wäre mal wieder schön hier etwas über Fußball zu lesen. Einige hier sollen doch besser in die Politik wechseln. Das Besserwisser hier ihren Senf tagelang preisgeben geht bestimmt einigen Leser richtig auf den Sack. Das nächste Spiel ist das wichtigste….

          • Boom77 says:

            Muss ja niemand lesen, der nicht will. Comics sind ja auch was nettes. Aber Finger weg von den Novell-Books! Die könnten zu dick sein und die Gehirnkapazität zu sehr belasten… und hier gilt dann einfach runterscrollen oder wegklicken… Meinungsfreiheit ist nämlich vom Umfang her nicht eingeschränkt. Wer das gerne anders möchte, kann einen lebenslangen Urlaub bei Herrn Erdogan buchen… Würde dem einfachen Leben, das diese Leute sich wohl wünschen, auch besser gerecht werden. Denn da braucht man sich über die eigene Meinung keine großen Gedanken zu machen… Herr Orban würde sich auch anbieten. Am Plattensee soll es ja auch schön sein.

            Wer aber resieunfähig sein sollte, kann auch einfach zu Twitter wechseln ;)

          • major says:

            Ach, Heinz, wenn diese ganze Vereinsmüllerei den Verein in den Dreck fährt, dann war es das mit dem Fußball beim FC.

            Ohne diese Politik kein hochklassiger Fußball. Leider. Sehr leider, denn den Müngersdorfer Rasen haben die Provinzfuzzies hier ja schon lange zu ihrem Sandkasten gemacht.

            Klar, das alles sollte nur den Fußball fördern und möglich machen, aber es geht um viel Geld. Oder man spielt wieder auf Asche, aber selbst in der Kreisliga wetten schon die Schinesen…

      • udo schmidt says:

        Volle Zustimmung zu Deinem Kommentar.Mitbestimmung ist eine gute Sache,WENN diejenigen,die mitbestimmen wollen,auch über die notwendige Sach- und Fachkenntnisse verfügen.Ich sehe den Mitgliederrat,da er nun mal faktisch existiert,als Gremium für den Gesamtverein 1.FC Köln.Wenn man also die vereinsfarben von rot/weiß in grün/schwarz ändern möchte kann da jeder seine Meinung zu äußern und die Mehrheit entscheidet.
        Unternehmerische Entscheidungen in der KG hat alleine die Geschäftsführung zu treffen,die vom Vorstand kontrolliert wird.Deshalb muß auch im Vorstand die notwendige Sach- und Fachkenntnis im Kernbereich Profifußball und Finanzen vorhanden sein.Ich denke,daß bisher Spinner den Bereich Finanzen gut abgedeckt hat und der Tünn den Bereich Fußball beurteilen sollte.Das ist letztes jahr krachend schiefgegangen.Damit liegt das Anforderungsprofil des neuen Vorstands auf der Hand.W
        Welche Funktion und Kompetenz Ritterbach hat entzieht sich meiner Kenntnis und Beurteilungsvermögen.
        Ausgehend davon,daß wir den Wiederaufstieg sicher schaffen wird die Saisonplanung 19/20 die Nagelprobe sein,wie der neue Vorstand/Mitgliederrat mit der Geschäftsführung umgeht.Wenn man glaubt , Veh und Wehrle ins operative Geschäft reinpfuschen zu können werden beide hinschmeißen,was ich insbesondere bei Wehrle nicht hoffe.
        Aber dann würden wir auch auf der Mitgliederversammlung im September viel Spaß haben.

        • major says:

          Kann mir Ritterbach nur als Statthalter des kölschen Klüngels vorstellen, der die „lokalen Interessen“ vernetzen sollte.

          Ich denke, klüngeln kann er, öffentliche Krisen managen ist nicht so sein Ding. Blöd, daß er das nicht selbst merkt und so vor die Presse tritt oder getreten wird. Der Tünn saß derweil oben und freute sich mit Veh und Wehrle.

          • udo schmidt says:

            Spätestens nach seinem peinlichen Interview in der Rundschau und dem unprofessionellen Interview bei Sky wird man ihm das hoffentlich gesteckt haben.Vielleicht kann er bei Sponsoren und dem Stadionneubau bzw Ausbau Geißbockheim hilfreich sein.Dann würde sein Posten ja noch Sinn machen.

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