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Aufstieg gegen HSV möglich: „Natürlich rechnen wir auch“


Mit großen Schritten marschiert der 1. FC Köln nach sechs Siegen in Folge in Richtung Aufstieg. Neun Punkte haben die Kölner bereits Vorsprung auf den drittplatzierten Union Berlin. Gewinnt der Effzeh am Mittwoch sein Nachholspiel gegen den MSV Duisburg und verlieren die Eisernen am kommenden Wochenende das nächste Spiel, könnten die Geissböcke mit einem Sieg gegen den Hamburger SV am Montagabend den Aufstieg perfekt machen.

Aus Heidenheim berichtet Marc L. Merten

Armin Veh ist bekannt für seine eher skeptische Sicht auf die sportlichen Wahrscheinlichkeiten. Der Sport-Geschäftsführer der Geissböcke blieb auch nach dem 2:0 des FC gegen Heidenheim seiner Linie treu. Doch dem Sportchef war anzumerken, dass auch er das Ziel in greifbarer Nähe wähnt. Nach dem Sieg über Heidenheim sprach Veh über…

…das Spiel aus seiner Sicht: „Die ersten zehn Minuten gingen an Heidenheim. Man hat gesehen, dass sie nach dem Spiel in München sehr selbstbewusst waren. Wichtig war, dass wir aus der ersten Chance das Tor machen. Das hat dem Gegner sehr weh getan. Das 2:0 war dann entscheidend für den Sieg.“

Ich kann mich erst freuen, wenn es wirklich geschafft ist

…den Vorsprung auf den Relegationsplatz: „Ich kann mich erst freuen, wenn es wirklich geschafft ist. Natürlich haben wir es in der eigenen Hand, wenn wir neun Punkte Vorsprung vor dem Dritten haben. Aber die nächsten Spiele müssen wir genauso angehen, wie heute in Heidenheim.“

…sechs Siege in Serie: „Es war wichtig, dass wir nach dem Paderborn-Spiel so eine Serie hinlegen. Wir hatten damit zu kämpfen, dass wir drei von vier Spielen verloren haben. Die Spiele, die wir dann gewonnen haben, waren ganz wichtig, um danach auch besser und souveräner zu spielen. Es hat viel mit Psychologie zu tun, ob man enge Spiele gewinnt oder nicht. Jetzt sieht man, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben.“

Von den beiden würde keiner aufsteigen

…den Blick auf die Konkurrenz: „Irgendwann kommt die Zeit, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Diese Zeit ist im Normalfall genau jetzt. Wichtig ist, dass man da ist, wenn man richtig gefordert ist. Das haben wir geschafft. Man sieht, dass die Zweite Liga nicht so schlecht ist. Ich habe mir an diesem Wochenende Stuttgart gegen Nürnberg angeschaut. Von den beiden Mannschaften würde in der aktuellen Verfassung keine aufsteigen. Es wäre gelogen, wenn ich mir nicht anschauen würde, wie Union gespielt hat. Das gibt es bei keinem. Natürlich rechnen wir auch. Dass man nur auf sich schaut, ist nur ein Spruch – aber der ist nicht mal cool.“

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