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Risse schwächelt – Reicht es bis Sonntag für Clemens?


Nach nur 40 Minuten musste Christian Clemens im Topspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV vom Platz. Mit Problemen am Oberschenkel wurde der Rechtsaußen ausgewechselt. Beim FC hofft man, dass Clemens bis zum Spiel in Dresden rechtzeitig fit wird. Auch, weil sein Ersatz derzeit außer Form ist. 

Köln – Christian Clemens brauchte am Montagabend gegen den Hamburger SV keine Zeit, um ins Spiel zu finden. Der Flügelspieler war sofort drin, zeigte sich bissig in den Zweikämpfen und mit einem ordentlichen Zug zum Tor. Auch in der Rückwärtsbewegung war der 27-jährige stets zur Stelle.

Keine strukturelle Verletzung

In der 40. Minute wurde Clemens von Marco Höger auf der rechten Seite erneut angespielt, um den Ball nach vorne zu tragen. Doch von Bakery Jatta unter Druck gesetzt, spielte Clemens den Ball dem Hamburger in Füße. Beim schnellen Richtungswechsel zurück in die eigene Hälfte war es schließlich passiert: Der Oberschenkelmuskel hatte zu gemacht. Zwar lief Clemens nach seinem eigenen Ballverlust noch mit zurück, sobald die Situation jedoch bereinigt war, zeigte der Kölner an, dass es für ihn nicht weiter gehen würde.

Mittlerweile gibt es für Clemens jedoch gute Nachrichten: Bei der Untersuchung konnte eine strukturelle Verletzung ausgeschlossen werden. Ob der Mittelfeldspieler bereits morgen wieder am Mannschaftstraining teilnehmen kann, ist zwar noch offen. Bis Sonntag stehen die Chancen jedoch nicht schlecht, dass Clemens am Wochenende mit nach Dresden reisen kann.

Risse fehlt die Spielpraxis

Für den Effzeh wäre eine schnelle Rückkehr von Clemens wichtig. Denn sein Vertreter Marcel Risse konnte sich sowohl nach seiner Einwechselung in Duisburg, als auch gegen den Hamburger SV, nicht für einen Startelfeinsatz empfehlen. Während seine Flanken nicht an die Qualität früherer Jahre herankommen, zeigte Risse vor allem defensiv erhebliche Schwächen. Die fehlende Spielpraxis ist dem 29-jährigen deutlich anzumerken. Risse wirkte unsicher und hatte gegen den pfeilschnellen Jatta erhebliche Geschwindigkeitsdefizite. Auch beim Ausgleichstreffer war er der Unglücksrabe: Nach einem Eckball hätte Risse den Ball nur aus dem Strafraum köpfen müssen, stattdessen verlor er den Ball gegen Narey.

Nach seiner langen Verletzungshistorie muss der Kölner mittlerweile zahlreiche Extra-Schichten im Kraftraum absolvieren, um körperlich das Niveau im Profi-Fußball halten zu können und seinem Knie die nötige Stabilität zu geben. Trotzdem scheint Risse derzeit auch in den Zweikämpfen das Vertrauen in seinen Körper zu fehlen, resolut dazwischen zu gehen. Umso wichtiger wäre es für den Effzeh, in den verbleibenden Spielen bis zum Aufstieg alle möglichen Alternativen im Kader zu haben.

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