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Neben dem gesperrten Trio: Auch Modeste fällt in Magdeburg aus

Der 1. FC Köln muss am Sonntag in Magdeburg auf die gesperrten Dominick Drexler, Jorge Meré und Jhon Cordoba verzichten. Zudem fällt mit Anthony Modeste ein weiterer Stürmer angeschlagen aus. Dafür werden die zuletzt nicht berücksichtigen Spieler in den Kader rücken.

Köln – Dominick Drexler und Jorge Meré haben bei der 3:5-Niederlage gegen den SSV Jahn Regensburg am vergangenen Sonntag jeweils ihre fünfte Gelbe Karte gesehen. Jhon Cordoba musste Ende der ersten Halbzeit nach einem Tritt gegen Al Ghaddioui sogar mit glatt Rot vom Feld. Der Stürmer fehlt damit nicht nur wie Meré und Drexler im letzten Spiel gegen Magdeburg, sondern auch im ersten Bundesligaspiel der kommenden Saison.

Auch Modeste reist nicht mit nach Magdeburg

Neben dem gesperrten Trio muss André Pawlak in seinem letzten Spiel als Profi-Trainer auch auf Anthony Modeste verzichten. „Er ist wieder ein bisschen angeschlagen. Da gehen wir kein Risiko ein. Wir lassen ihn auch zuhause“, erklärte Pawlak am Freitag. Mit dem ebenfalls verletzten Christian Clemens fehlen beim Saisonabschluss also insgesamt fünf Spieler. Dafür werden die zuletzt nicht berücksichtigten Profis mit nach Magdeburg reisen. „Es werden die nachrücken, die letzte Woche nicht im Kader waren“, erklärte Pawlak. Gegen Regensburg nicht dabei waren neben den Nachwuchsspielern Jannes Horn, Salih Özcan, Niklas Hauptmann, Frederik Sörensen und Matthias Bader. Für vier freie Kaderplätze kämen am Sonntag also fünf Spieler in Frage, die sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen dürfen. Da die U19-Spieler Noah Katterbach, Darko Churlinov und Tomas Ostrak am Samstag noch im Pokalfinale gegen Bayer 04 Leverkusen antreten und die U21 ihr letztes Ligaspiel am Sonntag in Wuppertal bestreitet, dürften die Nachwuchsspieler für die Partie in Magdeburg keine Option sein.

Einsatzgarantie für Simon Terodde

Wer am Sonntag auf dem Feld stehen wird, ließ Pawlak noch offen. Sicher ist nur, dass Simon Terodde von Beginn an auflaufen wird. „Simon muss zwangsläufig spielen, da Jhon gesperrt ist und Tony auch nicht mitfährt“, sagte Pawlak, fügte aber auch hinzu: „Er hätte so oder so gespielt.“ Dem Stürmer fehlen noch vier Tore zum ewigen Rekord in der Zweiten Liga. Zwar hat der Angreifer in dieser Saison schon den ein oder anderen Dreierpack geschnürt, vier Treffer in einem Spiel sind ihm bislang aber nur in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den BFC Dynamo gelungen. Trotzdem wird der Angreifer alles daran setzen, die fehlenden vier Tore möglicherweise noch zu erzielen.

Ansonsten sind die Startelfplätze im letzten Ligaspiel noch zu vergeben. „Eine Einsatzgarantie hat sonst keiner“, erklärte Pawlak. „Aber jeder im Kader darf sich berechtigte Hoffnungen machen, zu spielen.“ Vor allem die Spieler, die in den letzten Wochen und Monaten weniger zum Einsatz gekommen sind, dürften sich gute Chancen für Sonntag ausrechnen, zumindest ein paar Minuten auf dem Spielfeld zu sammeln. „Wir werden auch den ein oder anderen Wechsel machen, damit sich jeder zeigen kann und darf.“

18 Kommentare
    • major says:

      Mal kanner, mal kannernich.

      Bleibt der Feier in Fürth fern, dann läuft er wie ein Star gegen Regensburg auf und danach ist wieder kapuuut.

      War schon schlau, den mit einem 10 Jahresvertrag auszustatten. In der Zeit heilt ja fast alles.

          • major says:

            Gerd, in dem Fall mindestens einige mehr.
            Vielleicht sollte er auch einen Gaul beim Sauren kaufen, dann hält der wenigstens seine schützende Hand über ihn.
            Bei Risse und Horn funktioniert es ja auch.

        • major says:

          Das geht mir drei Modestespielerlaubniswartezeiten am Arsch vorbei : )

          Modeste kann noch ein paar Tore machen, aber am Ende werde ich Recht haben und selbst die werden ihn vom Platz buhen. Die letzten Jahre laufen. Spannend bleibt, was länger hält: die Unlust von Modeste oder die Rente vom Verein..

      • Jhen says:

        Ich denke es wurde ihm nahe gelegt. Genau so wie den beiden anderen eine gelbe Karte zu kassieren, um das Kader ohne große Diskussionen verändern zu können. Nicht nach Nürnberg zu reisen und wie die meisten anderen in einem Nürnberger Club hacke zu sein war professionell. Das Resultat der Undiszipliniertheit sah man gegen Regensburg. Es hätte sich gehört, dass die Mannschaft nach Hause fährt, dann am anderen Tag eine gemäßigte Feier zusammen mit allen die täglich für sie arbeiten um dann das letzte Spiel vor heimischen Publikum ordentlich zu bestreiten. So wie es tatsächlich lief, hätte man letzte Woche schon dieses Kader aufstellen können.

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