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Vorstandstrio will hinschauen: Lebt der FC auf großem Fuß?

Darum lebt der FC auf großem Fuß

Der 1. FC Köln muss in diesem Sommer mit einem geringen Transferbudget auskommen. Die Suche nach Verstärkungen gestaltet sich daher schwierig. Der Grund liegt auf der Hand: Viel Geld wurde in den letzten zwei Jahren verbrannt, nicht nur durch den sportlichen Misserfolg. Das vorgeschlagene Vorstandstrio um Werner Wolf will künftig einen genaueren Blick auf die Ausgaben werfen.

Köln – Das Narrativ beim 1. FC Köln hat sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Es kam darauf an, ob der FC gerade Erfolge oder Misserfolge erlebt, wer gerade die Führungspositionen bekleidet oder ob eine Führungsperson den Klub gerade verlassen hatte und ob es opportun war, für den Erfolg die Verantwortung zu übernehmen oder den Misserfolg lieber einem Entlassenen als Abschiedspaket um den Hals zu hängen und so die eigenen Hände in Unschuld zu waschen.

Ein Vorgehen also, wie es heute in fast allen Bereichen der Wirtschaft und Politik gang und gäbe ist. Gegangen sind in den letzten zwei Jahren beim FC bekanntlich eine ganze Menge Mitarbeiter und Führungspersonen. Kaum einmal kam es zu einer gütlichen Trennung, meist war sie mit Schmutz und bösen Worten verbunden. Ganz sicher waren die Trennungen aber fast ausnahmslos mit Abfindungen verbunden. Von Jörg Schmadtke über das Stöger-Trainerteam bis hin zu Markus Anfang – der FC zahlte in den letzten zwei Jahren einen hohen einstelligen Millionenbetrag alleine dafür, sich seiner ehemaligen Mitarbeiter zu entledigen.

Viele Verträge aus den erfolgreichsten Zeiten

Diese Ausgaben waren stets vorher vertraglich vereinbart gewesen. Sie waren aber auch die Folge üppiger Gehaltsgestaltungen am Geißbockheim. Schmadtke hatte zusammen mit Alexander Wehrle sein Geschäftsführer-Gehalt mit einer Vertragsverlängerung im Mai 2017 bis 2023 aufgebessert. Beide waren so dem Vernehmen nach mit ihren Gehältern ins obere Drittel der Bundesliga-Geschäftsführer aufgestiegen. Schmadtke konnte mit seiner Abfindung nur ein halbes Jahr später davon profitieren, Wehrle kann sich heute freuen, nach dem Aufstieg nicht nur wie ein Bundesliga-Neuling, sondern wie der Geschäftsführer eines Topklubs vergütet zu werden.

Gleiches gilt bekanntlich für diverse Profis. Timo Horn, Jorge Meré und Jonas Hector zum Beispiel blieben nicht nur aus Nächstenliebe in der Zweiten Liga in Köln, sondern auch, weil der Klub ihnen zusagte, die Differenz zwischen Erstliga- und Zweitliga-Gehalt im Aufstiegsfall als Aufstiegsprämie zu zahlen, sodass sie durch den Gang ins Bundesliga-Unterhaus faktisch keine Gehaltseinbußen hinnehmen mussten. Überhaupt verdienen ab dem 1. Juli insgesamt elf Spieler in der neuen Saison wieder wie zu besten Zeiten, als ihre Verträge in den Jahren 2016 oder 2017 geschlossen wurden – und damit in der Hochzeit des Kölner Erfolgs.

Nicht ganz freiwillig ein 50-Millionen-Etat

Das kostet bekanntlich viel Geld, und so muss der FC in der kommenden Saison nicht ganz freiwillig einen 50-Millionen-Euro-Spieleretat in der Bundesliga stemmen, ohne andererseits große Reserven zu besitzen, die viel Spielraum auf dem Transfermarkt zulassen würden. Auch, weil im Winter der abgelaufenen Saison mit dem Multimillionen-Paket für Anthony Modeste und der Drei-Millionen-Euro-Verpflichtung von Florian Kainz bereits Vorgriffe auf die kommende Saison geleistet wurden und mit Markus Anfang ein Trainer wieder abgefunden werden musste, dessen Gehalt über den marktüblichen Vergütungen für einen noch jungen Trainer in Liga zwei gelegen hatte.

40 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Es dürfte doch so sein, dass Alexander Wehrle und Armin Veh bei der Idee, ihre Gehälter zu kürzen, nicht mitmachen werden. Sollte der neue (und noch nicht gewählte) Vorstand damit Ernst machen, dann ist doch klar, dass Wehrle und Veh den FC verlassen werden. Möglicherweise mit hohen Abfindungen, denn beide haben ja gültige Verträge, in denen ihre jetzigen Gehälter festgeschrieben sind. Tolle Sparaktion!

    Dass Wolf & Co. Toni Schumacher und Rittersbach weghaben wollen, das liegt ja nahe, denn sie wollen ja auf deren Vorstandsposten. Dass sie auch Armin Veh weghaben wollen, dass verstehe ich auch. Denn Veh ist nicht der Typ, der sich von Fußball-Laien reinreden lässt. Überaus erstaunlich, dass nun auch Alexander Wehrle ins Visier genommen wird, ein Manager, den andere Bundesliga-Klubs mit Kusshand nehmen werden. Danke für nichts, Herr Wehrle.

    Wo soll dieses Großreinemachen enden? Ehrlich gesagt, ich mache mir Sorgen um Hennes VIII. Was hat Wolf & Co. mit ihm vor? Kürzung der Möhrenration, oder sogar das Schlimmste?

    • Jose Mourinho says:

      Wie üblich tendenziös kommentiert. Sofern dieser Vorstand gewählt wird, will er auf die Ausgaben des Vereins ein größeres Augenmerk nehmen als bisher gewohnt. Das kann ich grundsätzlich nur begrüßen, denn ich finde die im Artikel genannten Ausgaben teilweise haarsträubend. Wenn man beim FC als Zweitligaaufsteiger bei einigen Positionen auf Niveau der Topclubs liegt, scheint ja etwas nicht zu stimmen. Die Behauptung, man wolle Wehrle ans Leder, stammt aber allein von Ihnen. Selbst die Gehaltskürzungsthese stammt ja nicht vom „Schattenvorstand“ sondern wird als Frage allein von Herrn Merten aufgeworfen.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Herr Mourhino, ich habe den Eindruck, dass ich bei Ihnen zumindest im Augenblick keine Chance mehr habe (siehe im vorangehenden Artikel Ihr Kommentar zu meiner Stellungnahme). Schade, aber ich habe das Gefühl, dass ich im Moment in diesem Forum nicht an der richtigen Stelle bin.

        • Jose Mourinho says:

          Das eine ist Ihre Meinung, das andere meine. Stimmt schon, dass das momentan häufig gegenläufig ist, aber das ist doch das Wesen der Diskussion. Wenn man sich ein Forum sucht, in dem alle einer Meinung sind, braucht man es eigentlich auch nicht mehr.

        • Boom77 says:

          Bitte mache sie es nicht davon abhängig, dass es Jose Mourinho gefällt, was sie schreiben. Ich mag ihre Beiträge. Viele andere auch.

          Zum Beitrag: Ich glaube nicht, dass der neue Vorstand an das Gehalt von Wehrle und Veh geht. Zumundesit ist das in einem bestehenden Vertragsverhältnis nicht möglich. Wehrle wird demnach bis 2023 noch das gleiche verdienen und – so hoffe ich – auch bei uns bleiben.

          Bei Veh sieht das anders aus. Sein Vertrag läuft ja 2020 aus. Hier wäre es eine elegante Lösung, ihm ein wesentlich geringeres Gehalt zu bieten. Denn so wird man ihn auch los.

          Ansonsten hat Jose Mourinho aber durchaus Recht. Wenn wir auf zu großen Fuß leben, muss der Vorstand da auch einschreiten. Ich denke, dass ist auch der Fall. Ein Höger und Risse zum Beispiel verdienen bei uns zu viel. Das hätte ein Vorstand nie absegnen dürfen, wenn er den involviert war. War er nicht involviert, muss er das sein. Dazu gehört dann eigentlich aber auch Fußballsachverstand auf Vorstandsseite.

        • Karl Heinz Lenz says:

          Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es kritische Stimmen zu Veh. Veh ist für mich kein Heiliger. Aber ich will, dass der Mann in seiner ersten von Anfang an geplanten BL-Saison beim FC zeigen kann, was er drauf hat. Ihn in diesen Wochen und Monaten vor Saisonbeginn immer wieder in der Öffentlichkeit in Frage zu stellen, schadet auch dem FC. Das kann sich doch auch bei der Suche nach neuen Verstärkungen nicht positiv auswirken, wenn die Spieler und ihre Berater nicht wissen, ob Veh nächsten Monat noch da ist. Wehrle ist für mich sowieso tabu. Der Verein ist auch dank ihm längst kein Insolvenz-Kandidat mehr und steht finanziell auf solidem Fundament. Natürlich hoffe ich, dass der neue Vorstand es packt. Aber das muss er doch erst mal beweisen. Und da macht mich der Artikel von heute skeptisch. Herr Merten hat doch die vielen Zahlen nicht mit dem Knobelbecher ausgewürfelt. Woher weiß er denn die Zahl, wie viel Wehrle und Veh zusammen verdienen? Das hat ihm doch nicht Hennes VIII geflüstert. Und auch Veh oder Wehrle werden ihm das nicht beim Bier erzählt haben. Man muss doch nicht unter Paranoia leiden, um es zumindest für möglich zu halten, dass diese Zahlen aus der Ecke Müller-Römer und Wolf & Co. stammen. Woher denn sonst? Und wenn die bei einem Journalisten landen, ja in welcher Absicht? Wenn der Vorstand neu gewählt ist, hat er in meinen Augen das Recht, die beiden Geschäftsführer durch neue Personen zu ersetzen. Aber bitte nicht auf diese Weise von hinten durch die Brust ins Auge!

          • Jose Mourinho says:

            Naja, etwas für möglich halten oder es als Fakt mit dem Ziel einer Art Verschwörung gegen Veh darzustellen ist schon ein himmelweiter Unterschied den die Artikel meines Erachtens nicht hergeben.

            Und was die Informationsquelle angeht: in einem Verein wie dem Effzeh wissen solche Sachen einfach so viele Leute (Mitgliederrat, Aufsichtsrat, Vorstand bis hin zum kleinen Sachbearbeiter der die Buchung tatsächlich anweist), dass man da nicht so ohne weiteres Schlüsse ziehen kann.

  2. Paul says:

    Es ist natürlich die Aufgabe des Präsidiums, die Ausgabenseite der Bilanz zu optimieren. Da ist eindeutig viel zu großzügig vorgegangen worden, auch was die Länge der Verträge für Spieler am Ende ihrer Karriere betrifft.

    Wie ich bereits ausgeführt habe, hat Armin Veh bisher wenig richtig, dafür aber vieles falsch gemacht, angefangen mit der Resignation in der Winterpause, anstatt noch einmal alles zu mobilisieren, um die Klasse zu halten. Ich hatte damals geschrieben, dass der Abstieg den Verein mindestens 50 Millionen kosten wird, das wird ungefähr hinkommen. Es war auch falsch, Markus Anfang so viel Geld zu bezahlen, weil man ihn unbedingt haben wollte. Er hat dann für viel Geld seinen Buddy Czichos mitgebracht, der uns noch lange auf der Tasche liegen wird. Auch der Transfer von Drexler war unnötig teuer, weil er aus dem Vertrag bei den Dänen herausgekauft werden musste.

    Es zieht sich durch wie ein roter Faden, dass Veh zu teuer kauft und die Verträge zu lange abschließt. Ich erwarte vom Präsidium, dass es diese Praxis beendet. Veh wird ohnehin gehen, um sich aus dem Staub zu machen, bevor seine vielen Managementfehler endgültig zum Tragen kommen. Diese hat er bisher erfolgreich verschleiert, weil die Presse diesem smarten Sunnyboy mit einer Tendenz zur Geldverschwendung und zur Arroganz viel zu gewogen ist.

    In den letzten 2-3 Jahren hat das Spinner-Präsidium komplett versagt, was seine Entscheidungen und seine Aufsichtspflicht betrifft. Insofern ist Schumachers Argument von der „sportlichen Kompetenz“ ein schlechter Witz!

    Wenn es gut läuft, dann wird Beierlorzer einschlagen und das neue Präsidium einen guten Manager verpflichten. Wenn dann noch einige Spieler an Altersschwäche sterben, so dass sie aus den Kosten sind, dann haben wir noch eine Chance, den nächsten Abstieg zu vermeiden.

      • Flizzy says:

        Genau das dachte ich auch ^^ In dem Kontext würde ein Unwissender denken Veh hätte Anfang unbedingt haben wollen. Auch kauft Veh nicht zu teuer ein, die einzigen die zu teuer waren, waren die Wunschspieler vom Anfänger sprich Hauptmann, Czichos und Drexler. Wobei Drexler sich bewährt hat in Liga 2.

        • Boom77 says:

          Okay… fangen wir mal an:

          1. Hinter ihrem Kommentar steckt die Annahme, dass Veh Anfang unebdingt als Trainer veprflichten wollte. Das dem so ist, ist nicht belegt. Die mir bekannten Äußerungen sprechen eher dafür, dass Veh Anfang nicht wollte sondern nur den Willen des damailigen Vorstandes exekutiert hat.

          2. Der Abstieg hat uns 50 Mio. gekostet. Früher waren es nach ihrer Rechnung doch mal 100 Mio., oder? Und wenn er uns 50 Mio. gekostet hat, hätten wir nach Adam Riese jetzt 60 Mio. für Transfers zur Verfügung, wenn wir nicht abgestiegen wären. So viel Geld hatten wir nicht mal zur Verfügung als wir uns nach mehreren Jahren Erstligazugehörigkeit für die Euro-League qualifiziert und den Modeste für 35 Mio. nach China verkauft haben.Auch das zeigt, dass das Unsinn ist.

          3. Veh kauft zu teuer ein. 2 Mio. für einen jungen Erstligaspieler aus Holland ist nicht zu teuer. 3,5 Mio (plus Bonuszahlungen bis wegen mir 4,4 Mio.) für einen 25-jährigen belgischen Nationalspieler ist nicht zu teuer. 200.000 Euro für einen 24-jährigen Rechtsverteidiger (Schmitz) mit Erstligaerfahrung (45 Einsätze in der 1. österreichischen Liga für RB Salzburg, 18 Einsätze in der 1. Bundesliga für RB Leipzig und 2 Einsätze in der Euro-League für RB Salzburg) ist nicht zu teuer. Einen der besten Inneverteidiger der vorigen Zweitligasaison ablösefrei zu verpflichten (Sobiech), ist nicht zu teuer. Einen Kingsley Schindler ablösefrei zu verpflichten, ist nicht zu teuer. Einen Schaub für 3 Mio. zu verpflichten (bei einem Marktwert von 4 Mio.) ist nicht zu teuer. Selbst einen Czichos für 1,8 Mio. bei einem Marktwert von 1,8 Mio. aus einem laufenden Vertrag rauszukaufen, ist nicht zu teuer.

          Veh hat – mit Ausnahme von Modeste – keinem Spieler einen Rentenvertrag gegeben. Mit Ausnahme von Drexler, Sobiech, Czichos, Terodde und Modeste (letzterer war wohl auch eher Wunsch Ihre geliebten „Sonnenkönigs“ denn der von Veh) waren alle Spieler im Zeitpunkt ihrer Verpflichtung max. 25 Jahre alt. Terodde war zum Zeitpunkt seiner Verpflichtung 29 Jahre alt, Draxler 28 Jahre, Sobiech 27 Jahre und Czichos 28 Jahre. Vom Ende der Karriere kann da keine Rede sein.

          4. Das Geld wurde vor Veh sinnlos verbrannt (17 Mio. für Cordoba, 7 Mio. für J. Horn, 7 Mio. für Mere, 3 Mio. für Queiros), was auch für die teuren Verträge gilt (Hector, Horn und Risse). Einen Rentenvertrag hat in dem Sinne auch nur Lehmann erhalten, was aber auch noch unter Schmadtke geschah.

          • Karl Heinz Lenz says:

            Der Kicker berichtete, dass Anfang durch Spinner und Schumacher bereits eine Zusage hatte, als dieser noch in Kiel und Veh noch nicht in Köln war. Beiersdorfer ist der erste Trainer, den Veh zum FC geholt hat. Siehe auch die Pressekonferenz, auf der Beiersdorfer von Veh vorgestellt wurde.

          • Ali Perez says:

            Die Tatsache, dass man hier Fakten immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen muss, lähmt dieses Forum ungemein. Hier leben einige in ihrer eigenen kleinen Effzehwelt. Völlig außerstande, irgend ein gut belegtes Argument mal anzunehmen, um sich weiter zu entwickeln. Schade

  3. Jürgen Thoma says:

    In meinen eine Diskussion ohne Sinn. Manager Veh hat Ruhe und Übersicht und wirkt keineswegs arrogant sondern hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Wir können froh sein, so kompetente Leute im Management zu haben. Diese ganze Nörgelei ist typisch kölsch und absolut überflüssig.

      • NICK says:

        Is ja gut Donald…die Welt weiss bereits – Wer am lautesten „Stimmt nicht!“ schreit hat nicht automatisch recht…

        „Stuttgart – Wer folgt im Sommer beim VfB Stuttgart auf den langjährigen und im Juni scheidenden Finanz-Vorstand Ulrich Ruf? Als Favorit von Präsident Bernd Wahler und seinen Mitstreitern gilt Alexander Wehrle vom 1. FC Köln, dessen Herzensverein der VfB ist und der lange in Stuttgart gearbeitet hat.

        Ob die Verpflichtung aber angesichts eines Vertrages bis 2017 realistisch ist, ist eine ganz andere Frage.

        Eine Frage, die sich gar nicht stellt – glaubt man den Aussagen des ehemaligen VfB-Präsidenten Erwin Staudt, die dieser nun gegenüber dem Kölner Express getätigt hat. In dem Interview beruhigt Staudt die besorgten Kölner Fans: „Der VfB braucht einen neuen Finanzvorstand, und da ist es klar, dass man auf Alexander kommt. Aber ich kann Sie beruhigen: Der bleibt in Köln.“

        Was ihn da so sicher macht? „Ganz einfach: Er macht da so einen Super-Job, fühlt sich pudelwohl. Er hat viel auf den Weg gebracht, was sich jetzt erst entwickelt, und er ist lange nicht fertig. Er arbeitet in einem perfekten Umfeld und hat das absolute Vertrauen aus dem Vorstand heraus. So eine perfekte Konstellation mit Jörg Schmadtke findest du auch nicht alle Tage. Außerdem verdient er sehr gut. So viel wie Wehrle in Köln verdient, verdient bei uns noch nicht mal der Präsident.“

        https://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/Ulrich_Ruf

        • CK says:

          Gute Leute kosten Geld. Was nicht heißt das wir es zum Fenster hinaus werden sollten. Kontrolle ist gut und wichtig aber sie darf nicht dazu führen das eine schockstarre in der Führungsspitze entsteht nur weil die Angst haben einen Fehler zu machen. Ich sehe das beinahe täglich in meiner Firma und es ist erschreckend.

          Wehrle macht einen guten Job, wenn der neue Vorstand ein bisschen was auf der Ausgabenseite die Finger drauf halten will finde ich das gut, es sollte aber auch kein sparzwang herrschen, das Geld soll sinnvoll investiert werden.

  4. Geisbock Renner says:

    Nur für die, die es immer noch nicht begriffen haben. Herr Wehrle hat nicht nur sich bereichert. Schmadke, Stöger, Veh, Schmidt und nicht zuletzt Tony Modeste verdanken ihm ein sehr üppiges Gehalt. Auch wenn viele Vereine ihn haben wollen, ich meine, bevor der Vogel noch mehr Schaden anrichtet. Auf Wiedersehen.
    Herr Wehrle.
    Ohne Abfindung selbstverständlich.

  5. Franz-Josef Pesch says:

    Es ist schade, daß viel Geld bezahlt wurde für Leistungen und Verpflichtungen die nicht nachvollziehbar waren. Ein Bespiel ist die Verpfl. von Claudio Pizzaro der für viel Geld als evtl. Retter geholt wurde und sage und schreibe auf 60 ? Spielminuten kam. Für die kommende Saison müsste sich dringend in der Abwehr mit einen oder auch zwei starken Abwehrspielern verstärkt werden, will man sich nicht schon zu Beginn der ersten Spiele in der unteren Tabellenhälfte wieder finden.

  6. NICK says:

    Der Wehrle macht schon einen guten Job. Ich bin froh das wir ihn haben. Ein Problem ist vielleicht wirklich, dass er immer direkt die beste Freundin von der Frau des Sportmanagers oder der Trainers wird…ein bischen berufliche Distanz ist schon angebracht, sonst gibts halt bei Abfindungen keine klare Kante…Das man gerne Leute ins Boot holt, dies man kennt und mit denen man schonmal erfolgreich zusammen gearbeitet hat – das würden sicher die meisten von uns auch machen…nur bei Veh und Wehrle ist dieser widerholte Griff zu alten Bekannten doch schon auffällig – quasi jeder der was zu sagen hat war schon mal bei VFB oder in Leipzig oder hat sonst wo mit einem der beiden gearbeitet…

    Trotzdem bin ich froh das wir Wehrle haben und dass Veh schon weiss, was er nächste Saison macht…

  7. Ulrich Treimer says:

    Dass wir einen Teil des Kaders viel zu teuer bezahlen ist doch nicht neu. Der HSV ist zum Beispiel daran kaputtgegangen. Aber die Verträge sind gültig und sie belasten uns noch 2-3 Jahre erheblich. Es geht doch nicht um Veh und Wehrle.
    Das Hauptproblem sehe ich darin, dass nahezu alle Spieler, die keine marktgerechten Gehälter bekommen, in der Leistung teilweise weit von ihrer Bestform entfernt sind, bzw. in den letzten beiden Jahren es mit Sicherheit waren (Sörensen, Risse, Höger, T. Horn, J. Horn, Hector).

    • Jose Mourinho says:

      Die letzten drei Trainer haben Sörensen bei vollständigem Kader nicht einmal auf der Bank gesehen. Und auch Beierlortzer scheint damit einverstanden, dass er ohne weiteres gehen kann. Man muss auch mal einsehen, wenn es bei jemanden nicht reicht.

      • Hermann says:

        Beim Sörensen scheint so eine Art von Amnesie zu grassieren. Zum Glück sind wir nicht alle davon befallen.
        Die Forderung nach Sörensen habe ich hier bereits des öfteren gelesen und frage mich dann, wie weit muss man der Wirklichkeit abhanden gekommen sein um den Wunsch zu hegen, den nochmal im FC Trikot auflaufen sehen zu wollen.

        • Ali Perez says:

          Sörensen hat für uns mal eine ganze Zeit konstant gut gespielt und dabei sehr geile lange Diagonalbälle in Serie hinten raus geschlagen. Aber pauschal ausgedrückt gibt es aus meiner Sicht zwei Sorten von Spielern. Die einen sind wirklich gut und können ihr Potenzial immer wieder aufrufen und die anderen haben einfach mal einen guten Lauf und wenn der vorbei ist, ist es für immer vorbei.
          Welcher Spielertyp ist Sörensen??? Die Frage ist schwierig zu beantworten, weil er als IV keine Chance mehr bekam, nachdem man ihn als RV kaputt gemacht hatte.

          • Jose Mourinho says:

            Da magst Du grundsätzlich Recht haben, aber die Unterscheidung sollte ja nur für „Fans“ schwierig sein aber nicht für aktuelle Trainer. Die sehen die Spieler ja oft genug und wenn Ruthenbeck, Anfang und Pawlak sowie der Ex-Trainer Veh da in dem langen Zeitraum keinerlei Perspektive mehr sehen, hielte ich es doch für sehr gewagt, eine Planstelle Erstligainnenverteidiger an Sörensen zu verteilen und drauf zu hoffen, dass er an Leistungen anknüfen kann, die nun wirklich lange her sind.

          • Gerd Mrosk says:

            Sörensen wird m.E. keinen Verein finden.Das bedeutet aber nur das er zum Trainingsauftakt Teil des Kaders ist während der Vorbereitung.Ob man einen IV findet,den man zwingend vwrpflichtet bleibt abzuwarten.Dann spielt vllt der,der den Vorstellungen von AB am nächsten kommt

  8. Karl Heinz Lenz says:

    Ich habe nicht genug Fußballsachverstand, um die Qualitäten von Soerensen als Innenverteidiger wirklich beurteilen zu können. Aber zwei Dinge fallen doch auf. Brauchbare Innenverteidiger sind im Profifußball heiß begehrt, weil Mangelware. Und trotzdem findet sich für Soerensen kein Verein, der ihn haben will. Außer angeblich vor einem Jahr Hannover. Zuletzt war zu lesen (im Kicker?), dass beide Vereine sich einig waren, Soerensen aber dem Wechsel nicht zustimmte.

  9. Gerd Mrosk says:

    Ich geb auch gerne zu ,das ich bei der Personalie Sörensen völlig überfordert bin.Einerseits sagt Ali völlig richtig ,das er viele recht gute und brauchbare Spiele bestritten hat(zu 90 %) als IV.Andererseits begrenzt sich seine Qualität wohl durch die Tatsache ,das man keinen Abnehmer findet,da,wie Karl Heinz richtig sagt,immer Bedarf für gross gewachsene IV s vorhanden ist.Ich bin nicht bereit zu glauben,das ein Spieler in dem Alter bereit ist seinen Vertrag auszusitzen.Er verdient sicher nicht schlecht,aber es ist kein Rentenvertrag.Vllt lüftet sich dieses Rätsel ja mal in dieser Transferperiode.

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