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Heintz besucht Ex-Kollegen: „Wäre schön, irgendwann zurück zu kommen“


Der 1. FC Köln hat die Hälfte des ersten Trainingslagers in Donaueschingen fast hinter sich gebracht. Nach drei intensiven Einheiten war die Mannschaft am Mittwochabend im Test gegen den Landesligisten FC Bad Dürrheim beim 16:0-Erfolg in Torlaune. Am Donnerstagmorgen wurden die Geißböcke bei ihrer regenerativen Einheit dann von einem alten Bekannten überrascht. 

Aus dem Trainingslager in Donaueschingen berichtet Sonja Eich 

Für die Profis des 1. FC Köln steht am Donnerstag ein entspannter Tag auf dem Programm. Nach dem Testspiel in Bad Dürrheim fand am nächsten Morgen lediglich eine regenerative Einheit auf dem Trainingsplatz statt. Dabei konnten die Spieler wieder fleißig ihr eigenes Punktekonto aufbessern. In verschiedenen Spielformen, unter anderem beim Fußball-Tennis, duellierten sich die Profis in Zweier-Teams. Das Trainerteam und Achim Beierlorzer scheint dabei den Spaß in die Truppe zurückgebracht zu haben. Insbesondere Anthony Modeste hört man dieser Tage wieder mit seinem unverwechselbarem Lachen über die gesamte Trainingsanlage. Am Nachmittag hat die Mannschaft frei und wird ihre Freizeit unter anderem auf dem Golfplatz oder im Spa-Bereich verbringen.

Alter Bekannter besucht seine Kollegen

Die Kölner Fans staunten am Donnerstagmorgen dann nicht schlecht, als mit Dominique Heintz ein alter Bekannter am Trainingsplatz des SV Aasen aufschlug. Der Ex-FC-Spieler nutzte seinen trainingsfreien Morgen, um die rund 70 Kilometer von Freiburg nach Donaueschingen zu fahren und seine alten Kollegen zu besuchen. „Ich freue mich, alle mal wieder zu sehen. Es ist schon ein bisschen länger her, dass ich die Jungs gesehen habe“, sagte Heintz am Rande der Einheit. Schon am dritten Spieltag stehen sich der Innenverteidiger und seine alte Mannschaft in Freiburg gegenüber. „Darauf freue ich mich sehr. Ich war davon überzeugt, dass der FC den Aufstieg schafft.“

Das würde ich mir auch wünschen

Nicht nur Heintz freute sich am Donnerstag, seine ehemaligen Weggefährten wiederzusehen. Auch seine früheren Kollegen schlossen den Pfälzer wieder herzlich in die Arme. Auch die Fans würden dem Publikumsliebling am liebsten wieder das FC-Trikot in die Hand drücken. Doch auch wenn die Kölner auf seiner Position noch Verstärkung holen wollen, dürfte aus einer Rückholaktion zumindest vorerst nichts werden. „Irgendwann wäre es natürlich schön. Ich habe ja immer gesagt, dass nichts dagegen spricht, irgendwann wieder zurück zu kommen, wenn alles passt. Das würde ich mir auch wünschen, wenn ich ehrlich bin“, gab der 25-jährige zu, weiß aber auch, dass man ihn in Freiburg nicht für Kleingeld ziehen lassen würde: „Momentan ist da glaube ich nicht so viel Spielraum.“

Umso größer ist bei Heintz die Vorfreude auf das Rückrunden-Spiel gegen den FC. „Speziell wird es natürlich sein, wenn ich dann in der Rückrunde in mein altes Wohnzimmer komme. Ich freue mich sehr, noch einmal vor den Kölner Fans zu spielen.“ Einen Groll der Anhänger, dass Heintz nach dem Abstieg nicht mit dem FC in die Zweite Liga gegangen ist, verspürt der Abwehrspieler nicht. „Ich bin hier sehr nett empfangen worden, das ist nicht selbstverständlich. Aber in den drei Jahren, in denen ich in Köln war, hatte ich immer ein gutes Verhältnis zu den Fans und sie wissen auch, dass ich immer alles gegeben habe.“

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