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Der Konkurrenzkampf beim FC: Position für Position

Der 1. FC Köln bricht am Freitag nach England auf. Dort steht am Samstag beim FC Southampton die Generalprobe für die kommende Bundesliga-Saison auf dem Programm. Das Spiel wird Aufschluss darüber geben, wer aktuell die Nase im Kampf um die Startelf-Plätze vorn hat. Auf vielen Positionen geht es eng zu.

Köln – Achim Beierlorzer hat mit seiner 4-4-2-Grundordnung vielen Spieler im FC-Kader einen Gefallen getan. „Das System passt zur Mannschaft“, sagte Sportchef Armin Veh zuletzt. Aber wer hat auf welchen Positionen die Nase vorn? Welche Optionen hat Beierlorzer? Und wie könnte die Startelf gegen Wehen Wiesbaden im DFB-Pokal am 11. August aussehen? Der GEISSBLOG.KOELN macht den Check.

Tor

Im Tor sind die Kräfteverhältnisse eindeutig verteilt. Timo Horn geht als unangefochtene Nummer eins in die Saison. Thomas Kessler ist aktuell noch die Nummer zwei, soll aber von Brady Scott und Julian Krahl erstmals wirklichen Druck bekommen. Der Wunsch der FC-Verantwortlichen: Einer der beiden Youngster löst Kessler im Laufe der Saison als Nummer zwei ab.

Rechtsverteidiger

Kingsley Ehizbue hat sich hier wohl klar den Platz gegen Benno Schmitz und Matthias Bader erkämpft. Während Schmitz der solide, aber gerade offensiv unauffällige Akteur ist, hat sich Neuzugang Ehizibue durch seine enorme Schnelligkeit, seine Spielfreude und auch durch seine Kopfballstärke bei Standards den Platz erkämpft. Defensiv machte er seinen Job in der Vorbereitung gut, durch sein Tempo bekommt er im Zweifel in Zweikämpfen oder bei Stellungsfehlern noch einmal eine zweite Chance. Offensiv dagegen scheint der Niederländer eine echte Waffe werden zu können. Schmitz muss sich hinten anstellen, Bader sowieso. Der Youngster soll verliehen werden.

Innenverteidigung

Jorge Meré hat nur zehn Tage gebraucht, um Achim Beierlorzer von sich zu überzeugen. Der Spanier muss zwar körperlich noch die Rückstände aus dem späten Urlaub durch die U21-EM aufholen. Er ist aber gesetzt. Neben ihm hat zur Zeit Rafael Czichos die Nase vorn. Beierlorzer gefallen die körperliche Präsenz und das lautstarke Dirigieren des Linksfußes. Der FC will auf dieser Position aber noch einmal nachbessern, da Czichos nicht der beweglichste Verteidiger ist. Klar ist dahinter die Situation für Lasse Sobiech und Frederik Sörensen: Sobiech ist aktuell die Nummer drei, könnte durch den angekündigten Neuzugang zu Nummer vier werden. Sörensen spielte zwar eine anständige Vorbereitung, gilt aber weiterhin als Kandidat für einen Wechsel. Außer, Beierlorzer bekommt den Dänen noch hin.

Linksverteidiger

Keine Frage: An Jonas Hector führt kein Weg vorbei. Der Kapitän und Nationalspieler ist als einer der uneingeschränkten Leistungsträger und Führungsfiguren eingeplant. Dahinter wurde Jannes Horn zur U21 abgeschoben, um die beiden Youngster Noah Katterbach und Ismail Jakobs zu fördern. Da das Duo nun aber verletzt ist, rückte nicht etwa Horn wieder auf, sondern Bader von rechts nach links. Er machte seine Sache gut, weshalb Horn bei der U21 bleibt und die beiden Verletzten die Zeit bekommen, zu gesunden. Doch die Sache ist klar: Die Viererkette stellt sich aktuell fast von selbst auf, personell darf nicht viel passieren, da das Leistungsgefälle hier am größten ist.

Rechtsaußen

Auf den offensiven Außenpositionen herrscht ein reges Treiben. Rechts hat sich Marcel Risse verletzt und fällt wohl mehrere Wochen aus. Bitter für den Routinier, der im 4-4-2 viel besser zurecht kommt als im 3-5-2 der vergangenen Saison. Sein Aufschwung hätte aber wohl trotzdem nicht zum Stammplatz gereicht, weil Kingsley Schindler gut zu Ehizibue zu passen scheint. Das Duo harmonierte bereits gut und profitiert gegenseitig von der Schnelligkeit des anderen. Louis Schaub durfte derweil nicht immer rechts spielen, wurde häufiger als zweite Spitze eingesetzt und scheint aktuell etwas hinten dran zu sein. Seine Qualität ist aber unbestritten, und so ist der Österreicher für Beierlorzer wohl jederzeit eine Option. Aktuell aber nicht die erste. Auch Dominick Drexler könnte nach rechts rücken. Der Trainer sieht ihn aber eher in der Mitte oder links. Und dann wäre da noch Christian Clemens. Doch der Kreuzband-Geschädigte wird noch mehrere Monate brauchen, ehe er in den Kampf um die Plätze wird eingreifen können.

Linksaußen

Hier geht es im Konkurrenzkampf um Nuancen. Florian Kainz und Dominick Drexler sind ähnlich gut drauf, sind aber gänzlich unterschiedliche Spieler. Der österreichische Flankenläufer, der auch mal in die Mitte zieht, um aus der zweiten Reihe abzuziehen, findet sich unter Beierlorzer gut zurecht. Drexler dagegen ist alleine schon wegen seiner bärenstarken Aufstiegs-Saison in einer Position, Ansprüche geltend zu machen, zumal seine Vorbereitung auch gut verlief und er durch sein Gespür für Räume und Laufwege eine Qualität mitbringt, die kaum ein anderer FC-Spieler aufweisen kann. Qualitäten, die er aber auch durchaus aus der Mitte heraus einbringen könnte. Darko Churlinov kann sich derweil auf die Fahnen schreiben, eine für sein Alter beeindruckende Vorbereitung zu spielen. Er hat das überraschende Moment, die Unbekümmertheit und die Frechheit, die gerade auf seiner Position viel wert sein können. Allerdings wird er es für ihn zunächst nicht über die Joker-Rolle hinaus gehen.

Zentrales Mittelfeld

Dass Ellyes Skhiri noch nicht in Köln ist, macht den Konkurrenzkampf im Zentrum nicht kleiner. Im Gegenteil. Solange der Tunesier, der die Kräfteverhältnisse schnell noch einmal verändern wird, nicht beim FC weilt, wollen sich die anderen Kandidaten in Position bringen. Birger Verstraete scheint aktuell gesetzt. Der Neuzugang aus Gent überzeugt durch Ballsicherheit, Leichtfüßigkeit und hohe Aggressivität. Marco Höger will sich seinen Stammplatz aber nicht nehmen lassen und weiß, dass er einen starken Saisonstart braucht, um sich gegen den Belgier und den Tunesier zu beweisen. Vincent Koziello muss derweil zeigen, ob er es schafft, sich beim FC durchzusetzen. Weder unter Ruthenbeck noch unter Anfang oder Pawlak konnte er sich durchsetzen. Gelingt ihm dies unter Beierlorzer? Aktuell riecht es eher nach einem Platz auf der Bank, auch, weil zudem Drexler eine ernsthafte und interessante Option für das Zentrum ist. Für Salih Özcan und Niklas Hauptmann dagegen sieht es düster aus. Sie wurden weder gegen Bologna noch gegen Villarreal eingesetzt und werden wohl auch nach Southampton nicht mitfliegen. Während Nikolas Nartey bereits in die zweite Mannschaft versetzt wurde, ahnen Özcan und Hauptmann längst, dass ihre (nahe) Zukunft nicht in Köln liegt.

Angriff

Es dürfte wohl einige Bundesligisten geben, die den FC um seine drei Stürmer beneiden. Simon Terodde kommt mit der Empfehlung von 29 Toren in Liga zwei zurück ins Oberhaus. Jhon Cordoba hat sich mit seinen 20 Treffern frei geschossen und will beweisen, dass er es auch in der Bundesliga kann. Und Anthony Modeste hat nicht weniger vor, als erneut zwischen 15 und 25 Toren in der Bundesliga zu schießen. Aber wer darf die beiden Plätze im Sturm bekleiden? Cordoba ist zwar gegen Wolfsburg gesperrt, ist spielerisch und körperlich aber der Angreifer, der zu beiden seiner Sturmpartner gut passt. So werden sich wohl Terodde und Modeste darum streiten, wer neben Cordoba starten darf. Modeste scheint aktuell die Nase vorn zu haben, durfte im Training wie auch in den Spielen häufiger gemeinsam mit Cordoba ran als Terodde, der eher alternative Sturmpartner wie Schindler oder Schaub zur Seite gestellt bekam. Gegen Wiesbaden riecht es nach Cordoba/Modeste. Gegen Wolfsburg dagegen wird es schon wieder anders aussehen, wenn der Kolumbianer seine Rot-Sperre aus der Vorsaison absitzt.

Die aktuelle Top-Elf

Horn – Ehizibue, Meré, Czichos, Hector – Schindler, Verstraete, Drexler, Kainz – Cordoba, Modeste

51 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir mit 2 echten Stürmern spielen….
    Tippe daher auf ein zentrales Mittelfeld mit Höger und Verstraete (solange Skhiri nicht bereit ist) und im Sturm Modeste und Drexler (solange Cordoba gesperrt ist)
    Danach ersetzt tendenziell Skhiri Höger und Cordoba wird Modeste verdrängen.
    Ein 2. echter Stürmer wird immer eine Option im Laufe des Spiels sein, aber zu Beginn? Gerade bei dem schweren Auftaktprogram glaube ich ich nicht das der FC mit 2 echten Stürmern startet.
    Zumal ein Terodde nur bedingt nach hinten arbeitet und ein Modeste so gut wie garnicht.

    • Holger Frings says:

      Wenn wir zum größten Teil mit nur einem Stürmer spielen sollten, was ich ehrlich gesagt nicht glaube, nach der jetzigen Ausrichtung, dann müsste definitiv einer von den „großen 3“ noch gehen. Dass ein Churlinov ausgeliehen oder verkauft wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Und wenn, dann….. ich will es gar nicht aussprechen.
      Dann bliebe für mich nur Terodde. Soll ja angeblich schon wieder Interesse aus Stuttgart bestehen.

      • Jose Mourinho says:

        Ich glaube auch, dass es oft 2 echte Stürmer, also Cordoba plus einer der „Brecher“ wird. Deswegen passt es im Stürmerkader auch. Gegen arg favorisierte Gegner könnte er dann sicher auch mal auf 1 Stürmer plus hängende Spitze zurück greifen.

          • Anti Raute says:

            Jedenfalls nicht so viele, wie sie denken. Warum sollten Vereine wie Union, Paderborn, Düsseldorf, Augsburg, Mainz, Freiburg gegen ins Favorit sein? Selbst Schalke sehe ich derzeit kaum als Favorit gegen uns, warum auch? Die haben noch einen ganzen Haufen voll Probleme und deren Start in Gladbach und gegen Bayern ist noch schwieriger als unser Start.

            Also nicht mer so tiefstapeln, wir werden mit den letzten 3 Plätzen nicht lange etwas zu tun haben, bei gutem Start gar nichts.

          • Jose Mourinho says:

            So sehe ich es auch, AntiRaute. Ich finde es auch nicht zwingend gegen Hertha oder Hoffenheim (mit dem Aderlass im Kader und neuem Coach) so, dass man da in jedem Fall als deutlicher Underdog reingeht. Die müssen vergangene Leistungen auch erst mal bestätigen.

      • Gerd Mrosk says:

        Wenn,aber ich bin nicht Holgers Meinung,auch nicht das Terodde statt Modeste spielt,denn darauf läufts hinaus.Es geht lediglich um 2 Bulispiele ,wo Cordoba gesperrt ist,der tatsächlich am ehesten immer spielt.Von daher,1. braucht man 4 Stürmer,wenn 2 meist spielen und einer (Churlinov) eher Teileinsätze bekommt

  2. mr_belgium says:

    Die große Kunst wird in der Moderation bestehen, wenn ein „Star“ mal länger nicht spielt, weil andere Spieler einfach besser drauf sind.
    Die erste Elf liest sich in meinen Augen aber „Stand jetzt“ sehr gut. Bin gespannt, wie die sich unter realen Bedingungen schlagen.

  3. Boris Karis says:

    Also ich würde mir wünschen dass Terodde geht, und Nein nicht weil ich ihn nicht mag, eher weil es alles einfacher machen würde.
    Ist Terodde weg wird quasi ein neuer Platz frei für unser überbesetztes Mittelfeld, sprich für die Halbposition neben Cordoba oder Modeste, so springt mehr Spielzeit raus für den jeweiligen der das Nachsehen hat wie etwa Schaub, Kainz, Drexler, Risse oder Churlinov.
    Zudem generiert man Ablöse für Terodde, wenn der zu Stuttgart zb. geht ist das in der zweiten Liga ja schon mal ein Faustpfand für den Aufstieg. Und Transfereinnahmen müssen her so viel steht fest.
    Mit Modeste ist ausser dem noch ein mal ein sehr ähnlicher Spielertyp im Kader der gerade gekommen ist und sicherlich so schnell nicht mehr weg will und Cordoba wird sicherlich nicht verkauft

    • Jose Mourinho says:

      Abgesehen davon, dass Terodde den Aufstieg mit 29 Toren maßgeblich möglich gemacht hat während Modeste nach der Rückkehr insbesondere durch Divenauftritte aufgefallen ist und auch keine wirklich gute Vorbereitung spielt: was passiert in Deinem Modell, wenn sich Modeste – ggf. längerfristig – verletzt? Dann hoffen wir, dass Cordoba jetzt auf einmal ein Mittelstürmer ist, nachdem in seiner ersten BuLi Saison jeder gesehen hat, dass er als einzige Spitze nicht klar kam. Sicher hat er sich zwischenzeitlich stark verbessert, aber das war erstens in der 2.Liga und zweitens fast immer an der Seite einer echten 9 – wovon er natürlich profitiert.

      • Boris Karis says:

        Auf der einen Seite sagst du Cordoba hat in der Bundesliga gezeigt dass er Mittelstürmer nicht kann, auf der anderen hat Terodde aber ebenfalls gezeigt dass er Bundesliga nicht kann, ihm traust du das auf den letzten Metern seiner Karriere plötzlich zu, dem Cordoba aber nicht?
        Ich denke wir sind uns einig dass Cordoba ein anderer geworden ist und sich entwickeln kann wie wir gesehen haben, zumal eine ganz andere Ausrichtung gespielt wird als es vorher war und wenn man so denkt wie du es gerade aufführst dann musst du sogar noch 2 gute Innenverteidiger holen, was ist wenn Mere sich langfristig verletzt ? Oder was ist wenn Cordoba sich verletzt, spielst du dann mit Terodde UND Modeste?
        Oder was passiert wenn Easy sich plötzlich verletzt ?
        Das kann man immer so weiter führen, Fakt ist doch dass die Wahrscheinlichkeit gering ist dass sich Modeste langfristig verletzt, da muss man sich nur seine Verletzungen ansehen die er in seiner Karriere hatte. Klar kann das passieren , aber das kann auf jeder Position passieren und gerade im Sturm kann man da viel Variieren.
        Und ob Modeste eine Diva ist oder nicht, ob du ihn magst oder nicht, es ändert nichts daran dass er der treffsichere von beiden ist und mehr vorzuweisen hat als Terodde.
        Vergangenheit hin oder her, niemand kann in die Zukunft schauen und ein Spieler wird immer , egal wer das ist, nach seiner Vergangenheit bemessen.
        Weil eben genau das ein zutreffender Arbeitsnachweis ist, weil wie gesagt , niemand kann hellsehen und wissen wer was in Zukunft leisten wird, daher greift man halt auf bereits geleistetes zurück.
        Und von mir aus kann Modeste eine Diva ab und zu sein solange er Leistung bringt, denn das ist es was zählt und genau solche Polarisierende Typen brauchst du auch im Fussball, wenn du nur Stererotypen im Verein hast wirst du plötzlich ganz uninteressant und langweilig als Verein, für die Fans und auch für zukünftige Transfers.

        • Jose Mourinho says:

          Tut mir Leid, aber das ist jede Menge Nonsens, was Du schreibst.

          Terodde hat mitnichten gezeigt, dass er Bundesliga nicht kann. Er hat da eine Saison gespielt und in 30 Spielen 7 Tore gemacht obwohl er beim VfB und Effzeh gespielt hat, die beide in dieser Saison grottenschlecht waren. Mit halbwegs vernünftigen performenden Teams wären da denklogisch auch mehr Treffer zustande gekommen.

          Cordoba traue ich durchaus zu, seine Leistung zu bringen. Aber alleiniger 9 mit hängendem Partner. Nein, DAS traue ich ihm nicht zu. Er hat – wie gesagt – seine besten Spiele an der Seite eines „Brechers“ gemacht und dies kommt seinem Spiel entgegen. Der Brecher zu sein, hingegen nicht.

          Wenn Eazy sich verletzt, haben wir mit Bader und Schmitz zwei weitere rechte Außenverteider. Verletzt sich Modeste haben wir ohne Terodde … genau – keinen einzigen klassischen Strafraumstürmer.

          UNd natürlich kommt es auf die aktuelle Leistungsfähigkeit an. Ich kann Pizarro, auch wenn er noch aktiv ist, nicht an seinen Leistungsdaten der Vergangenheit messen, wenn es um die kommende Saison geht. Nehme ich aber die letzte Saison und die aktuelle Vorbereitung, dann ist es schon gewagt, zu behaupten, dass Modeste der Treffsicherere ist. Und nur damit das klar ist: ich würde mich drüber freuen, wenn er wieder ans Knipsen kommt. Aber erstens ist auch dafür Konkurrenz förderlich und zweitens wäre es geradezu fahrlässig, den einzigen positionsgetreuen Konkurrenten ohne Not abzugeben, BEVOR Modeste seine Treffsicherheit nachgewiesen hat.

          Und zum Schluss: natürlich interessiert es kaum jemand, wenn eine Diva Leistung zeigt. Aber dennoch glaube ich, für ein Team und den bei Beierlortzer so geschätzen „menschlichen Ansatz“ ist ein Musterprofi und absoluter Teamplayertyp sicher mindestens genau so gefragt. (Eine Diva ist übrigens auch ein Stereotyp, aber das nur am Rande.)

          • Gerd Mrosk says:

            Das exakt richtig bezog sich auf das um 12.59 Uhr Wir brauchen alle vier Stürmer,aber ich vermute das Modeste besser zurecht kommt.Da könnte ich aber durchaus daneben liegen.Mal sehen was Beierlorzer draus macht,ein Verkauf eines der 3 Stürmer dürfte in der Tat nie angedacht gewesen sein.

          • Christ Walker says:

            „Dann hoffen wir, dass Cordoba jetzt auf einmal ein Mittelstürmer ist, nachdem in seiner ersten BuLi Saison jeder gesehen hat, dass er als einzige Spitze nicht klar kam. […] Aber alleiniger 9 mit hängendem Partner. Nein, DAS traue ich ihm nicht zu. “

            Das ist – sorry für das harte Wort – grober Unfug und zeugt von Ahnungslosigkeit.
            Cordoba ist zu Beginn der vorletzten Saison 1 zu 1 in das System der Saison zuvor gesteckt worden. Er sollte als reiner Abschlussspieler fungieren, wie Modeste zuvor. Daran(!) ist er gescheitert, weil das System ihm nicht liegt und er kein reiner Abschlussspieler ist + diverse Abstimmungsprobleme, die er auch zu verantworten hatte. In seiner sehr starken Saison in Mainz hat Cordoba nie einen zweiten Stoßstürmer neben sich gehabt, sondern alleine vorne gespielt oder mit dem kleinen und flinken Muto als Doppelspitze. Seine Stärke war und ist auch da nicht sein Torabschluss, sondern die Fähigkeit Zweikämpfe zu gewinnen, Innenverteidiger zu binden und Räumen zu schaffen für die Mitspieler. Wenn diese Räume von Spielern wie Schindler, Churlinov, Kainz oder Drexler besetzt werden, kann das funktionieren. Damals in Köln spielten an seiner Seite die ebenfalls starken, aber torungefährlichen und uneigennützigen Osako, Bittencourt oder Risse.
            Sein einziges Spiel in der letzten Saison im Sturmzentrum alleine über 90 Minuten spielte er übrigens in Fürth – als dreifacher Torschütze.
            Ich bin mir recht sicher, dass nächste Saison wir in sehr vielen Spielen mit Cordoba vorne starten werden und dazu ein Spielertyp wie Drexler. Wir spielen dann gegen den Ball im 4-4-2 und mit Ball eher ein 4-5-1.

        • Gerd Mrosk says:

          Boris,wir werden schon oft taktisch den 2.Stürmer raus nehmen und zusätzlich Präsenz im Mittelfeld einwechseln,dafür verkaufe ich aber nicht jemanden ,der mir A wenig Ablöse bringt und B noch helfen kann so oder so

    • Gerd Mrosk says:

      Nee,wir brauchen Tore,zur Not auch von der Bank aus.So ähnlich sind sich die 2 auch nicht,aber halt zu ähnlich um nebeneinander zu spielen,aber Simon sollten wir niemals abschreiben Was ist denn wenn Mo sich verletzt?

  4. Holger says:

    Wow, gut das hier die Kommentare gelesen habe…..ich Idiot hab mir Sorgen gemacht, dass der FC als Aufsteiger damit beschäftigt ist nicht abzusteigen…..man ich Idiot.
    Nun lese ich hier in den Kommentaren, dass wir ja kaum gegen Mannschaften spielen wo es einen Favoriten auf der Gegenseite gibt!
    Gott sei Dank….stimmt, die Spiele letzte Saison gegen Paderborn und Union waren ja verdammt erfolgreich und Souverän :-)
    Düsseldorf, Augsburg, Freiburg, Mainz….Schalke Hertha und Hoffenheim sind also auch kein Thema?
    Dann können wir uns ja quasi schon eine neue Europa Hymne ausdenken…..super!
    Sorry, aber das Zeug was Ihr hier nehmt……das will ich auch um der Realität zu entfliehen….ich hau mich weg vor so viel Realismus und Fachkompetenz…..
    Wir hol’n den DFB Pokal und werden Deutscher Meister…..klasse

    • Uwe Lohmann says:

      Niemand sagt, dass wir gegen die genannten Teams Favorit sind, aber wir sind diesen Teams gegenüber auch nicht das Kaninchen vor der Schlange. Wenn es gut läuft, können wir mit all den genannten Teams mithalten, lediglich Bayern, Dortmund, Leverkusen und RB Leipzig sehe ich deutlich besser aufgestellt als uns. Aber nur weil wir ein Team zusammen haben, dass funktionieren könnte, heißt es noch lange nicht, dass es das auch macht. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir versagen, ist sogar erheblich höher, dass Teams wie Gladbach, Frankfurt, Hoffenheim, Bremen, Wolfsburg, Schalke oder Hertha versagen. Düsseldorf, Paderborn, Mainz, Freiburg und Union sind wohl die Teams mit denen wir mithalten können sollten…

    • Friedrich Ebert says:

      Sie bauen hier einen klassisches Strohmann-Argument auf. Niemand hat gesagt, Düsseldorf sei bspw. „kein Thema“, es wurde lediglich festgestellt, dass diese nicht als Favorit gegen uns startet.
      Sie lesen einfach nur das, was Sie lesen wollen. Übrigens, Punkte sind keine Rudeltiere, Ihre Schreibweise ist eine Zumutung.

      • Holger says:

        Genau…..hier noch einmal für Sie :-)
        Sorry, aber ich bin froh wenn wir nach 6 Spieltagen nicht letzter sind!
        Tztztz….der FC geht aktuell in keinen einzigen Spiel als Favorit, ergo sind die Gegner (immerhin 15 etablierte Bundesligisten) als Favoriten ins Spiel und sorry, jeder der das so nicht akzeptieren will ist respektlos vor den Gegnern!
        Wir sind Aufsteiger und haben noch überhaupt nichts gezeigt!
        Wenn die ersten Spiele gespielt sind, kann man davon sprechen auf Augenhöhe mit irgendeiner anderen Mannschaft zu sein.
        Aber jetzt im Vorfeld die zukünftigen Gegner abzuqualifieren ist arrogant und verblendet.
        Und nun noch ein paar Punkte, für die Menschen die lieber darüber schreiben wollen…… und ,,,,, und nochmal……

        • Friedrich Ebert says:

          Nocheinmal, ganz einfach für Sie, aus:
          „Wenn A auf B trifft, ist A nicht Favorit.“ Kann NICHT geschlossen werden: „Wenn A nicht Favorit ist, dann ist es B.“ Denn ebenso wahr ist: „Wenn A auf B trifft, dann sind weder A noch B Favoriten.“

          „sind Auslassungspunkte und gelten in der Literatur für Pausen“
          Ich bitte Sie, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Ihr Geschreibsel hier unter „Literatur“ fällt?

        • Friedrich Ebert says:

          Leider kann ich nicht unter Ihrem letzten Post antworten, deshalb also hier.
          Ich habe Ihnen logisch dargelegt, warum Ihre Aussage falsch ist. In Ihrer Antwort werden Sie nun ausfällig, ich sehe dies einfach mal als Zeichen der Kapitulation an. Gerne nehme ich Ihr Friedensgesuch an. Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende, vllt spannen Sie bei der Lektüre über Logik aus?

  5. Uwe Lohmann says:

    Vielleicht wäre es eine gute Überlegung gewesen, Herrn Terodde gemeinsam mit Herrn J. Horn nach Hannover zu geben und dafür im Gegenzug den Herrn Anton von Hannover zu bekommen. Terodde ist aus meiner Sicht eine Aufstiegsversicherung in der 2. Liga und wir hätten mit Anton als IV den Kader auf ür unsere Verhältnisse ganz hohem Niveau komplett…

  6. Holger says:

    So und nun Spaß bei Seite, ich denke wir sollten froh darüber sein, dass sich vieles positiv entwickelt, Spieler sowie System und Stimmung.
    Ich bin froh das ein gewisses Selbstbewusstsein einkehrt (Bei Teainer und Mannschaft) aber wir als Fans sollten nicht schon wieder übertriebene Erwartungen aufbauen und froh sein wieder Bundesliga zu sehen und hoffentlich schöne Spiele mit dem Ende das unserer FC hoffentlich in der Liga verbleibt. Darauf könnte man dann langsam aufbauen… was beim letzten europäischen Höhenflug geschehen ist, hat hoffentlich keiner vergessen.
    Nochmals, der FC ist Aufsteiger und höchstens auf Augenhöhe mit Paderborn (letztes Jahr für den FC nicht zu schlagen) und Union.

  7. Boris Karis says:

    Ist doch alles egal ob Augenhöhe oder nicht, man kann jede Mannschaft schlagen , auch wenn die zumindest auf dem Papier weit vor uns sind.
    Tagesform, Glück/Pech, Schiedsrichter, Taktik, Wechsel und und und
    Es reicht nicht immer die besseren Spieler zu haben :)

  8. CK says:

    Also die ausgelobte top elf wäre viel zu risikoreich. Drexler ist kein 6er und ich kann mir nicht vorstellen das der Beierlorzer mit einer Raute spielen lässt.

    Ich seh das 442 mit cordoba + einen Mittelstürmer.
    Oder ein 4231 mit Schaub oder Drexler auf der 10.

  9. Karl Heinz Lenz says:

    Ich bin ganz bei Jose. Wir können froh sein, mit Cordoba, Modeste und Terodde drei gute Stürmer zu haben. Da wir nicht wirklich wissen, wer von ihnen sich in der kommenden Bundesliga-Saison auf welchem Niveau präsentieren wird, wäre es einfach unklug, einen von ihnen vor dem Start der Bundesliga abzugeben. Zumal wir bei einem 4-4-2 System zwei Stürmer brauchen. Von den drei genannten ist übrigens Cordoba derjenige, der am verletzungsanfälligsten ist. Ob Modeste nochmal auf das alte Niveau kommt, das hoffen wir, gesehen haben wir es noch nicht. Terodde ist kein Lewandowski, aber mit einem Weltklasse-Kopfball nach toller Flanke von Rausch in der 95. Minute führte er den FC zum Derby-Sieg gegen MG. Unvergesslich! Davon werde ich noch meinen Enkelkindern erzählen. Einen solchen Spieler schickt man nicht weg.

  10. Herrmann says:

    Die Stimmung wird eh wieder kippen nach wenigen Spieltagen. Ich habe schon die Nachrichten vor Augen, von wegen: „Wat willste mit sone Verstraete…“ „Mit Beierlorzer steigen wir ab…“ Dafür brauche ich keine Glaskugel. Es wäre umso schöner, wenn ich mich täuschen sollte.

  11. Gerd Mrosk says:

    Noch mal.Wir haben nen neuen Trainer mit ner wohl wirklichen Idee.Ob man das umsetzen kann wissen wir nicht Was ich mir denke ist,das dieser Trainer auch nen Plan B hat.Dazu braucht man 4 Stürmer,gute torgefährlich Leute im Mittelfeld und wohl noch einen starken Innenverteidiger,der das Niveau hebt,im besten Fall neben Mere spielen kann/wird.Wir haben allerdings schon 3/4 Leute geholt ,die fast alle als besser bezeichnen,als das was vorher da…rumpelte.Ergo,wieso sollte man nicht so optimistisch sein,das wir vllt wenig bis nichts mit dem Abstieg zu tun haben?Wegen dem Startprogramm?Vllt,aber ein Sieg nach 7 Spielen könnte schon reichen um richtig Anschluss zu haben,wir werden nicht alles verlieren,davon bin ich überzeugt,aber ich hoffe das wir vor Hertha schon 1 Spiel gewinnen,denn dann sind wir im Soll mit 2 Siegen (egal gegen wen) Bange machen gilt nicht.Einfach mal freuen ,das wir da wieder sind wo wir hingehören und nicht Dummdorf ,Augsburg,Paderborn und 2-3 andere.Der Kader ist ein ganz anderer als der vor 2 Jahren,genau das hat man erkannt,das das nicht ausreichend war

  12. FC-Freund says:

    Jetzt warten wir doch mal alle schön ab, wie sich die Mannschaft gegen Southampton und Wiesbaden präsentiert! Dann wird schon einiges klarer sein! Und dann hoffen wir, dass sich keiner verletzt und wir nicht wieder so eine Seuche mit Verletzungen haben, wie in der Abstiegssaison! Wir werden vielleicht noch froh um jeden gesunden Stürmer ( Spieler ) sein und gerade im Sturm verbietet der gesunde Menschenverstand jemanden schon jetzt abzuschreiben oder abzugeben! Wir brauchen Konkurrenz, denn die belebt ja bekanntlich das Geschäft, und zwar auf ALLEN Positionen! Zusehen dass, die Aussortierten irgendwie von der Gehaltsliste kommen und einen neuen IV holen, dann braucht uns vor KEINEM Gegner bange zu sein , denn dann haben wir endlich überall genug personelle Alternativen! Gute Nacht!!!

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