,

Nächste Ausleihe perfekt: Sörensen wechselt in die Schweiz

Dass Frederik Sörensen beim 1. FC Köln keine sportliche Zukunft mehr haben würde, war allen Beteiligten schon lange klar. Nun hat der Däne eine neue sportliche Heimat gefunden – zumindest für eine Saison. Der 27-Jährige wechselt auf Leihbasis vom FC zu den Young Boys nach Bern. Der Schweizer Meister kämpft in den Playoffs um den Einzug in die Champions League.

Köln – Beim 1. FC Köln, das war Frederik Sörensen schon länger klar, ging es nicht mehr weiter. Nun winkt Sörensen in der kommenden Saison jedoch statt der Tribüne in der Bundesliga die Teilnahme an der Champions League. Und dabei sogar eine Erinnerung an Kölner Zeiten. Denn sein künftiger Klub BSC Young Boys kämpft in der Qualifikation für die Königsklasse in den Playoffs gegen Roter Stern Belgrad, das Team, gegen das die Geissböcke in der Saison 2017/18 in der Europa League angetreten waren.

Sörensen, der in Köln noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, wird für ein Jahr in die schweizerische Hauptstadt ausgeliehen. Der Schweizer Meister soll sich überdies eine Kaufoption für den Dänen gesichert haben. „Hinter Freddi liegt keine einfache Zeit. Deshalb freut es uns, dass er mit YB einen richtig guten Klub gefunden hat. Mit Bern als Schweizer Meister hat er die Chance, international zu spielen. Für diese tolle Herausforderung wünschen wir ihm alles Gute“, sagte FC-Geschäftsführer Armin Veh.

Sörensen war 2015 nach Köln gewechselt und hatte zusammen mit Dominique Heintz das Innenverteidiger-Duo gebildet, das die Kölner in die Europa League geführt hatte. Nach dem Sommer 2017 war es für Sörensen dann aber steil bergab gegangen. Der Innenverteidiger lief in insgesamt 97 Pflichtspielen für den FC auf, davon aber immer häufiger nur noch als Aushilfs-Rechtsverteidiger. Nach dem Sportchef-Wechsel von Jörg Schmadtke zu Armin Veh war bald klar, dass Sörensen keine Zukunft mehr im FC-Trikot haben würde. Nun also der Abschied, wenn auch zunächst nur auf Leihbasis.

21 Kommentare
  1. MaxMoor Holger says:

    Dem sollten noch mindestens 11 Spieler aus der Mannschaft folgen, angefangen beim Torwart!!!!!
    aber Hauptsache VivaColonia Kölsch und Köln ist ne Weltstadt!!!
    Ein Karnevalsverein seit ihr!!!
    Nur der FCB Schickeria!!!

    • kalla lux says:

      LOL.prima gemacht.Wieder eine Leihe bei der man draufzahlt.
      Ich schnall das nit was so alles prima ist.
      Veh haut 10 Millionen über das Limit und macht nur solche Leihen,
      0 Verkäufe,0 gewinne…
      Und hier wir prima von sich gegeben.

      • Jose Mourinho says:

        Also man kann Alphaarmin ja vieles vorwerfen – und ich mache das auch gerne, wo es angebracht ist – aber das man die Schmaddi Toptransfers Jandriss Horn und Sörensen überhaupt verliehen bekommt, ist doch wirklich nicht selbstverständlich.

        • NICK says:

          Das sehe ich auch so. Das Problem bei Horn und Sörensen ist das üppige „sicherer Europapokalteilnehmer-Gehalt“ gepaart mit der langen Laufzeit. Ich bin auch kein Veh-Fan, aber wenn er diese beiden potenziellen Unruhestifter los wird ohne sie zu verschenken und einen Teil des Gehalts einspart,dann hat er das „Gut gemacht“ – ehrliche Meinung von mir dazu.

          Es nützt uns doch nix, wenn die unzufriedener Spieler im Hintergrund die Mannschaft spalten und das volle Gehalt kassieren…evt. setzt ja sogar ein Leistungsschib ein und ein dritter Verein zahlt uns doch noch ne Ablöse??? Ist jedenfalls wahrscheinlicher als wenn die Werte bei uns auf der Tribüne total verfallen. Daher -weiter so machen Armin Veh.

          • Friedrich Ebert says:

            „Unruhestifter“? Also Sörensen kann man nun wirklich gar keinen Vorwurf machen, ähnlich verhält es sich bei Horn. Man mag sportlich von den beiden denken was man will, sie haben sich beide vorbildlich ver- und zurückgehalten.

          • kalla lux says:

            Sehe das auch so,Unruhestifter waren beide Nicht!
            Und Üppiges Gehalt,hm 1,2 Millionen sind heutzutage alles andere als das!Und in meinen Augen weiss ich eh nicht was die Trainer da sehen,Sörensen ist zwar nur ein „solider“ Abräumer,
            ohne grossen Spielaufbau.Aber was ist den Sobisch die Eisenbahnschiene,der ist Max 2 Liga und Sörensen hat 1.Liga ganz gut gespielt,ausser wen er auf rechts musste,
            Verstehe weder dieses verleihen mit draufzahlen,noch die Personalpolitik.Und wen wir schonmal dabei sind,ich glaube auch nit das JH schlechter spielen würde,wie es Hector seit Monaten macht!

          • NICK says:

            Unzufriedene Spieler im Kreis der Mannschaft zu haben, birgt immer ein Konflikt-Risiko, aber gut, ihr geht ja mit denen essen und abend auf die Piste, dann glaub ich euch mal – sie haben sich immer vorbildlicv verhalten und sich nie bei den Kollegen über ihre Nichtberücksichtigung beklagt…

  2. Paul says:

    Man kann Veh nicht die Fehler von Schmadke vorwerfen, aber schon seine eigenen Fehler. Er hat auch großzügig Rentenverträge verteilt, die dem FC bald auf die Füße fallen werden, z.B. bei Czichos und Sobiech! Außerdem ist Sobiech nicht besser als Freddy. Freddy und Heintz haben die Abwehr besser gestellt als jetzt Meré und Czichos. Die Saison 17/18 hat alles durcheinander gebracht, und es war auch Vehs Entscheidung, Ruthenbeck weiter zu beschäftigen.

    • Boom77 says:

      Ich habe in der „11 Freunde“ gelesen, dass der Sobiech in der letzten Saison mit 71,2 % gewonnener Zweikämpfe der beste Verteidiger in dieser Kategorie der 2. Liga war und beim Fc meilenweit der beste Zweikämpfer somit. Also nur, um mal die „miesen Leistungen“ des Herrn Sobiech etwas einzuordnen.

  3. Gerd Mrosk says:

    Um beim schönen Freddy zu bleiben Es ist nur Schadensbegrenzung zu betreiben Weder er noch andere dürften grossartig Angebote gehabt haben.Von daher muss man jetzt zähneknirschend Teile des Gehalts übernehmen um einige aus dem Kader zu bekommen.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar