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Jetzt drohen Verluste: So plant Wehrle die finanzielle Zukunft

Der 1. FC Köln hat in der abgelaufenen Saison zwar erstmals seit vier Jahren kein finanzielles Rekordergebnis vorlegen können. Das war nach dem Abstieg aber ohnehin unmöglich geworden. In den nächsten Jahren gilt es zunächst, sich wieder zu konsolidieren. Alexander Wehrle betonte, dass der FC kerngesund sei und auch in diesem Sommer durch die Transfers kein Risiko eingegangen sei. Dennoch machte er klar: Die laufende Saison wird Verluste bringen. 

Köln – Am Sonntag legte Alexander Wehrle die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2018/19 vor. Mit fast 115 Millionen Euro machten die Geissböcke einen Umsatz wie zuvor noch kein anderer Zweitligist. Zum Vergleich: 2013/14, in der letzten Zweitliga-Saison der Geissböcke, hatte der Umsatz noch bei rund 72 Mio. Euro gelegen. Krösus FC – das hatte sich bereits vor der Zweitliga-Saison angedeutet und schließlich bestätigt. Doch im Vergleich zum Hamburger SV schafften es die Kölner auch, diesen finanziellen Vorteil zu nutzen, um letztlich souverän aufzusteigen.

Nach dem Aufstieg jedoch, trotz Gewinnes im Aufstiegsjahr, musste der FC kräftig investieren. Den Transferausgaben stehen in diesem Sommer praktisch keine Einnahmen durch Spielerverkäufe gegenüber. Daher erklärte Wehrle am Sonntag: „Wir werden in dieser Saison an unser Eigenkapital-Polster, das wir uns erarbeitet haben, wieder rangehen müssen. Wir werden einen deutliche Verlust in Kauf nehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu sein. Aber was würde es uns bringen, wieder Rekordgewinne einzufahren und dann doch wieder abzusteigen? Gar nichts. Wir können uns nur dann von wirtschaftlich guten Zahlen etwas kaufen, wenn wir auch erfolgreich sind.“ Er betonte dabei aber auch: „Wir gehen mit den Investitionen kein Risiko ein. Selbst im Worst Case eines neuerlichen Abstiegs wären wir durch die Gestaltung der Spielerverträge abgesichert.“

Was sind die wichtigen Kennzahlen?

Umsatz: War der hohe Umsatz 2018/19 noch den hohen Transfereinnahmen gefolgt (20,3 Mio. Euro), gehen die Geissböcke in der Saison 2019/20 von einem moderaten Umsatzanstieg aus. Der Basisumsatz wird sich, wie bereits vor einem Jahr prognostiziert, von fast 115 auf rund 130 Millionen Euro erhöhen und kann sich, je nach Transferbewegungen im Winter, je nach Merchandising-Erfolgen, je nach sportlichem Erfolg im DFB-Pokal und im Zuschauerbereich, noch steigern. Doch die großen Sprünge werden erst wieder ab 2020 drin sein, sofern der FC sportliche Erfolge aufweisen kann. Denn:

TV-Tabelle: In der Finanz-Tabelle der Bundesliga, der so wichtigen TV-Tabelle, hatte Köln nach den Erfolgen der letzten Jahre in der Saison 2017/18 noch Rang neun belegt. Durch den Abstieg und Wiederaufstieg sind die Geissböcke aber auf den 15. Tabellenplatz abgestürzt. Dieser Unterschied macht pro Platz drei Millionen Euro aus, also aktuell 18 (!) Millionen Euro, die dem FC zur Konkurrenz und zum früheren Umsatz von 2017/18 fehlen (zuzüglich der damaligen Modeste-Millionen). Sollte Köln in den kommenden Monaten eine erfolgreiche Saison gelingen, könnte sich die Lage aber wieder verbessern. Mit dem FC Augsburg, dem SC Freiburg und dem 1. FSV Mainz 05 sind drei Klubs für den FC in dieser Saison in Reichweite. Ein entsprechend positiver Tabellenplatz der Kölner könnte also im Bestfall drei Plätze in der TV-Tabelle bedeuten – und damit neun Millionen Euro Mehreinnahmen.

Transfers: Wehrle bestätigte, dass der FC für die ablösepflichtigen Transfers im Sommer 2019 (Bornauw, Ehizibue, Skhiri, Verstraete) insgesamt 20,2 Millionen Euro ausgegeben habe. Darin enthalten ist auch eine Ablöse für Achim Beierlorzer. Für den Trainer mussten die Geissböcke einen sechsstelligen Betrag an Jahn Regensburg zahlen. Weil diesen 20,2 Millionen Euro aber praktisch keine Einnahmen gegenüber stehen und lediglich Tim Handwerker und Nikolas Nartey minimale Ablösesummen generierten, geht Wehrle im Geschäftsjahr 2019/20 von einem „deutlich negativen Ergebnis“ aus. Wie deutlich, ließ er offen. Doch Wehrle betonte, in der Mittelfrist-Planung sei ein positiver Cash-Flow garantiert, selbst im neuerlichen Abstiegsfall. Weil man zudem mit den abgebenden Klubs eine Ratenzahlung der Transfersummen vereinbart habe, sei die Liquidität nicht gefährdet. Wehrle erklärte am Rande der Mitgliederversammlung, dass dieses Vorgehen inzwischen in rund sieben von zehn Fällen ein übliches Vorgehen im internationalen Fußball sei und verwies auf einen weiteren Posten in der eigenen Bilanz: Aktuell schulden andere Klubs dem FC noch insgesamt fast 15 Millionen Euro aus früheren Transfers. Den künftig zu leistenden Zahlungen für bereits verpflichtete Spieler stehen also entsprechende Forderungen von Kölner Seite gegenüber.

Lizenzspieler-Etat: In der abgelaufenen Saison lag der Lizenzspieler-Etat bei knapp über 31 Millionen Euro, die Abfindungen für das entlassene Trainerteam um Markus Anfang bereits eingerechnet. Wehrle erklärte, dass sich der Etat in der Saison 2019/20 im Vergleich letzten Bundesliga- und damit auch zur Europa-League-Saison 2017/18 inzwischen erhöht habe. Damals gab der FC 47,3 Millionen Euro für die erste Mannschaft aus. Nun werden es über 47 Millionen Euro sein, dem Vernehmen nach rund 50 Mio. Euro.

Merchandising: Wehrle betonte am Sonntag, der FC sei in der vergangenen Saison als Zweitligist im Merchandising so erfolgreich gewesen wie noch nie ein Zweitligist zuvor. Mit rund zwölf Millionen Euro Umsatz „liegt der 1. FC Köln unter den Top fünf Mannschaften in Deutschland – nicht in der Zweiten Liga, sondern in ganz Deutschland“. Der außergewöhnliche Erfolg der Trikots in dieser Saison verspräche ein erneut erfreuliches Ergebnis in diesem Segment. Zudem erhoffe man sich, durch eine fortschreitende Internationalisierung in diesem Bereich noch eine weitere Steigerung. Ob sich dies schon 2019/20 bemerkbar machen wird, ist offen. Projekte der Internationalisierung werden schon in den ersten Wochen der Amtszeit des neuen Vorstands ein wichtiges Gesprächsthema mit Wehrle sein.

Was sind die Perspektiv-Themen?

eSports & Digitalisierung: Wehrle macht keinen Hehl daraus, dass neben der Internationalisierung die Bereiche eSports und Digitalisierung für den FC immer wichtiger werden. Durch Kooperationen mit mehreren Unternehmen, unter anderem aus Israel, erhofft sich der FC in den kommenden Jahren eine Vorreiterrolle in diesen Bereichen einzunehmen. Insbesondere die digitale Vermarktung der Bandenwerbung bei TV-Übertragungen könnte da eine große Rolle spielen. Es soll für den FC schon in ein bis zwei Jahren möglich sein, länderspezifisch die Bandenwerbung digital anders auszusteuern, je nach TV-Signal in den Zielländern. Während die Zuschauer im Stadion und an den deutschen Fernsehern das gleiche Bild sehen, würde durch eine neue Technologie in den LED-Banden digital die Anzeige anderer Werbebanner möglich sein und damit eine Personalisierung in die einzelnen Zielmärkte. „Wir werden unsere klassischen Einnahmepotientiale nicht unendlich vergrößern können. Wenn wir im Wettbewerb der Liga mithalten können, müssen wir neue Quellen erschließen“, sagte Wehrle. „Ich meine damit keine Investoren, sondern es geht darum, die Geschäftsmodelle rund um den Profifußball nicht zu verschlafen.“

Geißbockheim-Ausbau: Sollte der Ausbau am Geißbockheim genehmigt werden, kommen über 20 Millionen Euro Kosten auf den FC zu. Der Bau des Leistungszentrums soll rund 18 Monate dauern, die umstrittenen Plätze wären in acht bis zehn Monaten zu errichten. Wahrscheinlich ist, dass die Millionen-Investitionen durch Fremdkapital, also neuerliche Schulden, finanziert werden. Final entschieden ist dies aber noch nicht. Auch, weil zunächst klar sein muss, ob der FC überhaupt bauen darf. Ein emotionaler Wehrle rief auf der Mitgliederversammlung: „Wir haben zur Kenntnis genommen, dass Oberbürgermeisterin Frau Reker wegen der drohenden Klimakatastrophe in Köln-Sülz, will sagen, wegen machtpolitischen Interessen, zu neuen Erkenntnissen gekommen ist. Wir lassen uns aber nicht wegen kommunalpolitischen Machtkämpfen aus dem Geißbockheim vertreiben. Das ist unser Zuahuse.“ Auch Armin Veh attackierte Henriette Reker: „Wenn Sie, Frau Reker, keinen Spitzensport in der Stadt haben wollen, dann sprechen Sie es offen aus! Wenn wir uns etwas wünschen könnten, dann, dass wir am Geißbockheim Teil der Sportstadt Köln bleiben.“

Stadion-Ausbau: In großem Stile widmete sich Wehrle zuletzt am Sonntag dem Stadionausbau in Müngersdorf. Die Pläne sind inzwischen bekannt, ein dritter Stock, eine 28.000 Fans umfassende Südtribüne, ein verschließbares Dach. Wehrle warb intensiv für das Projekt, denn: „Mit einem größeren Stadion könnten wir auf dem besten und natürlichsten Wege neue Einnahmen generieren: durch den Verkauf von Tickets. Und wir haben bewiesen, dass der Standort Müngersdorf für uns oberste Priorität hat.“ Zudem betonte er, wohl auch in Richtung des neuen Vorstands, der ein solches Projekt für schwer finanzierbar hält: „Wir machen kein Harakiri und werden durch kein Bauvorhaben dieser Welt die Existenz dieses Vereins gefährden. Aber es ist unsere unternehmerische Pflicht, diese historische Chance zu prüfen.“

16 Kommentare
  1. Paul says:

    Es ist wirklich gut, dass Alexander Wehrle der einzige war, der in diesem Chaos die Übersicht behalten hat, auch wenn einige Verträge zu langfristig und zu hoch dotiert ausgefallen sind. Das alte Präsidium hat am Anfang wirklich alles richtig gemacht. Das wird sein Verdienst bleiben. Der Einbruch im Jahre 2017 bleibt unerklärlich. Alle sind mit dem Erfolg nicht klargekommen. Das ist sehr bedauerlich!

    • Ottla says:

      Ja, zumal Wehrle bei der Ausgestaltung der Spielerverträge nicht derjenige ist, der das vorgibt. Welcher Spieler zu welchem Preis und Gehalt und wie lange – das ist Entscheidung der Geschäftsführung Sport – Wehrle setzt den Rahmen, wieviel Kohle insgesamt pro Periode maximal dafür da ist. Den Rest entscheiden Veh und Co (und das ist ja auch richtig so).

  2. kalla lux says:

    Tja vielleicht verstehen jetzt einige Schlauberger hier was ich meine AV hasardiert mit dem Geld.
    Du kannst nicht immer nur ausgeben ,wen nix reinkommt.
    Vorgriffe auf das Vorjahr führen bei den meisten Firmen später zum Bankrott.
    Dazu diese langfristigen hochdotierten Verträge bringen dem armen Herr Wehrle arg ins schwitzen.
    Das Problem ist auch das ganze Tafelsilber ist schon weg,jetzt besteht nur Hoffnung das bei den neuen Einkäufen aus Tafel schnell Silber wird:)
    Nochmal, in meinen Augen ist AV immer noch am denken wie ein Trainer,nicht wie ein Manager!

    • Gerd Mrosk says:

      Da ich denke ,das Du auch nicht der grösste Schlauberger bist wirst du folgendes nicht verstehen.Im letzten Jahr auf Vertragslaufzeiten zu gucken und wohlmöglich auf Verstärkungen zu verzichten wäre leicht abträglich gewesen hätte man dadurch gut möglicherweise den aufstieg verpasst.Die Zeit der 2-3 Jahresverträge ist längst passe,ausser natürlich bei Opas wie Matze Lehmann,oder Claudchen Pizzarro.Das solche „Altlasten“ wie Sörensen und Horn nur so wie es jetzt ist aus dem Kader raus sind ist nicht Vehs Wirken geschuldet.Ja,es müssen dringend neue Werte her,aber die erarbeitet man sich ausschliesslich in Liga 1.Deswegen wurde jetzt auch soviel Geld wie möglich in die Hand genommen,sogar noch 1 defensivstarker Mann mehr verpflichtet als ursprünglich geplat.Veh hat bisher 0,0 wirklich falsch gemacht was das Spielerpersonal betrifft.

      • kalla lux says:

        Aha und das er alles richtig gemacht hat beim Personal siehst du göttliche Kind als nach 3 Spieltagen,Respekt.Du bist mir nah am göttlichem:)
        Und wieder föngt er mit Horn und Sörensen an…omg…
        Hauptmann ,Sobiech usw alles was AV verpflichtet hat hat fast Rentenverträge.Und genau diese wirste wieder nur mit 0 Euro leihen loswerden,aber ist ja egal AV hat ja alles richtig gemacht….lol.
        Irgendwie rennen an dir sogar solche warnenden Berichte wie der hier vorbei.Liegt wohl an deiner Göttlichkeit:)

        • Boom77 says:

          Warten wir doch mal ab. Mit etwas Glück werden J. Horn und Sörensen von Hannover und Bern fest verpflichtet. In der Regel sind solche Optionen spätestens bis zum 30.06. zu ziehen. Dann kommt noch etwas Geld rein. Das wird dann sicherlich auch nicht das aufwiegen, was gerade J. Horn uns mal gekostet hat. Ich denke, die Transfersummen werden auch da recht moderat sein. Aber rein kommt was. Dann sähe die Bilanz für dieses Jahr auch wieder etwas besser aus (sofern wir im Winter nicht nachlegen müssen, was ich nicht hoffe). Ist zwar viel Wunschdenken und kann auch anders kommen. Aber gerade der sörensen scheint sich bei und für Bern gut zu machen.

        • Boom77 says:

          Du fängst auch schon wieder mit Sobiech an. Nochmal… an Ablöse hat der Sobiech nix – also genau € 0,0 – gekostet. Das solltest Du jetzt auch einfach mal zur Kenntnis nehmen.

          Jetzt müssten wir natürlich mal schauen, was der Sobiech so beim FC mit seinem „Rentenvertrag“ verdient. Ich weiß das gar nicht. Hat den Vertrag schon jemand geleakt? Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass ein Spieler, der seine ganze Karriere über in der 2. Liga gekickt hat und auch von uns für die 2. Liga verpflichtet wurde, so ein astronomisches Gehalt bekommt. Klar, wird der mehr verdienen als die meisten (oder sogar alle) von uns. Im Vergleich zu anderen im Kader und der Bundesliga wird der aber eher ein „kleines Licht“ sein. Man sollte nicht vergessen, dass wir diesen „Methusalem“ von St. Pauli verpflichtet haben und nicht von Bayern München oder Real Madrid.

          Hauptmann… ja… Hauptmann… da hat der kalla lux schon recht. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich frage mich auch, warum man diesen Spieler verpflichtet hat. Und so günstig war er ja auch nicht. Und hier würde ich einen Vorwurf an Veh mal umgekehrt benutzen. Ich würde meinen, wenn Veh bei Hauptmann mehr wie ein Trainer gedacht hätte, hätte er den erst recht nicht verpflichten dürfen. Ich meine, mal gelesen zu haben, Hauptmann wäre ein Wunschspieler von Anfang gewesen. Klar, sollte man einem Trainer auch nach Möglichkeit „Wünsche erfüllen“, damit er Spieler hat, die er für sein System braucht. Aber ich habe selbst in dem „Anfang-System“, welches er in Kiel hat spielen lassen, nie einen Platz für Hauptmann gesehen. Ihr etwa? Da hätte der Veh nach meiner Meinung seinem Trainer sagen müssen, dass er sich doch einen anderen Spieler aussuchen soll, weil man aus „Trainersicht“ nicht sieht, dass es einen Platz für diese Art Spieler in der Mannschaft geben wird. Der Hauptmann-Transfer war nach meiner Meinung tatsächlich ein Fehler.

          • Gerd Mrosk says:

            War er auch,da hat man sich iwie leiten lassen,oder wie mans auch nennen will.Jedenfalls gab es gute Gründe vllt auch nicht so Sportskanonen wie Czichos(soielt nach wie vor wie Botteron mit einem Bein Fussball),Sobiech,Hauptmann oder Schmitz und Bader trotzdem verpflichtet zu haben.Bis auf die immense Ablöse für Hauptmann seh ich überhaupt keinen Anlass zur Kritik.Würden die allerdings auch so fürstlich verdienen,wie ja angeblich Özcan und Jannes Horn wäre es was anderes.Dann würde das Paket nicht mehr stimmen ,was man gestemmt hat.Ich gehe jedenfalls davon aus,das es sich nachhaltig amortisiert als Gesamtinvestition für Aufstieg und Konsolidierung.Von daher gibts es hier KEIN Missmanagement.

    • Boom77 says:

      Von welchem „Tafelsilber“ redest du eigentlich? Das einzige „Tafelsilber“, das wir hatten, haben wir auch „vergoldet“. Das war Modeste. Jetzt fange mir bitte nicht mit Bittencourt und Osako als „Tafelsilber“ an. Die waren nach der Horrorsaison, für welche auch diese beiden nicht unmaßgeblich verantwortlich waren, nur noch Blech wert. Bittencourt zudem immer mehr als 1/3 der Saison verletzt. Denjenigen, der für den mehr als die aufgrund der festen Ablöse gezahlten € 6 Mio. hingelegt hätte, den musst du mir erstmal zeigen. Zumal sich der FC dagegen aufgrund dieser vertraglichen Klauseln ja gar nicht mehr gegen einen Abgang wehren konnte. Bittencourt wollte schlicht nicht mit in Liga 2. Bei Osako sah es genauso aus. Man kann sich jetzt über die Klauseln beschweren. Veh hat die aber nicht vereinbart, wobei ich meine, er macht das jetzt bei den neuen Verträgen ähnlich. Aber mal im Ernst… Welcher belgische Nationalspieler kommt zu einem Aufsteiger, ohne sich in den Vertrag rein schreiben zu lassen, dass er zumindest im Abstiegsfall für die feste Summe X wechseln kann? Keiner! Da müsste die Liebe zum FC schon sehr groß sein…. und das ist sie nicht.

      Oder meintest du mit „Tafelsilber“ den Brecko, Olkowski oder Maroh?

      Und mal zu dem „vernichten“ von Marktwerten. Das mit den Marktwerten ist ja immer schön und nett. Aber wann haben Spieler denn ihren höchsten Marktwert? Dann, wenn bei denen alles läuft und sie gut bis sehr gut oder sogar super spielen. Und dann kommt man schwer auf den Gedanken, diesen Spieler zu verkaufen. Da müsste die wirtschaftliche Not dann schon groß sein oder ein Angebot vorliegen, das weit über dem Marktwert liegt. Dass es ein solche atsronomisch gutes Angebot zu den guten Zeiten unserer damaligen Spieler gab, welches wir demnach nicht ablehnen konnten, habe ich mit Ausnahme des damaligen Modeste-Transfer so jetzt noch nie gehört oder gelesen.

  3. Gerd Mrosk says:

    Du willst mir jetzt ernsthaft weis machen,das du den Bericht oben verstanden hast???? Dann frag ich mich wieso du keinen Satz über 6 Wörter unfallfrei geradeaus schreiben kannst.Weisst du überhaupt was ein Rentenvertrag ist? Eher nicht,würd ich sogar drauf wetten. Pupst hier seit paar Wochen dumm rum und hast von Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer.Dagegen ist Max Moor hochintelligent,ernsthaft.Für dich Frühabgänger hier noch mal zum mitschreiben:Spieler für den Aufstieg verpflichtet,geschafft,aufgestiegen.Spieler aus dem Kader gestrichen ,geschafft,auch richtig wichtig.Warum.würdest du kaum verstehen.Spieler für die 1.Liga verpflichtet auf jeder gottverdammten Position ,geschafft,und zwar relativ junge Nationalspieler,die fast alle einen höheren Marktwert haben,als das Geld ,was wir bezahlt haben.4 Nationalspieler aus guten bis sehr guten europäischen Ligen.Ich hab mich gestern kaputt gelacht,als die sich nach dem glücklichen Länderspielsieg drüber amüsiert haben ,das Belgien Weltranglistenerster ist.Die sind ne Klasse besser als Deutschland derzeitAchso Kalle,die letzten Sätze brauchst nicht mehr mitschreiben,war was für Leute ,die bisschen Ahnung von der Materie haben.Und jetzt leg dich besser wieder hin,gibt sicher auch morgen wieder Berichte vom geissblog

    • kalla lux says:

      Also das mit dem Rumpupsen ist wohl eher dein Metier,
      Dieser Bericht hat genau das wiedergespiegelt was ich mehrmals gesagt hab.
      Du Blinggänger schnallst das halt nur nicht.
      Hier wird mit Geld gewirtschaftet was noch gar nicht da ist.
      Hier wird der Spieler Etat fast verdoppelt,ist sogar höher als zu EL Zeiten und du Pappnase erzählst mir einen von Tuten und Blasen.
      Nochmal weil du anscheinend nicht lesen kannst:
      Weil diesen 20,2 Millionen Euro aber praktisch keine Einnahmen gegenüber stehen und lediglich Tim Handwerker und Nikolas Nartey minimale Ablösesummen generierten, geht Wehrle im Geschäftsjahr 2019/20 von einem „deutlich negativen Ergebnis“ aus.
      Natürlich hab ich keine Ahnung,hab ja in anderen Berichten schon dieses Missmanagement bemängelt.
      Hauptsache solchen Hänneschen wie dir gefällt das alles und wen Leute was dagegen sagen sind sie Frühabgänger usw.
      Du kannst weder rechnen noch denken,also hör auf andere zu beleidigen !

      • Gerd Mrosk says:

        WOW,bist ja echt ein Insider,von wegen doppelter Etat und so.Missmanagement?Sehe ich nicht.Missmanagement ist z.B. was der HSV jahrelang betrieben hat.Glaubst du ernsthaft,das die Gremien oder AW Missmanagement billigend in Kauf nehmen?s gibt saure Äpfel bei Spielerverpflichtungen,wo man mal rein beissen muss,passt uns Fans nicht,ist aber völlig panne.Wir werden 100pro in diesem angefangenen Geschäftsjahr ein ziemlich sattes Minus machen..Na und?Brauchen wir und insbesondere die Geschäftsführer sich nicht für zu schämen.Hast du übrigens gelesen ,das es auch im Rückkehrschluss noch Vereine gibt,die an uns noch was zu löhnen haben,oder unter welche Bilanz fällt das?Bring mal eigene Argumente hier zu irgendwas vor,dann kann man dich vllt mal lesen,aber vorher auch nicht.Solange bist du für mich ein Frühabgänger oder halt nur ein Spamer ,der irgendwas dahergeschriebenes nachplappert.Ich arbeite übrigens im Kranhaus als Wirtschaftsprüfer und masse mir an zu denken ,das Leute es als erwiesen empfunden haben ,das ich des rechnens ,lesens und schreibens durchaus mächtig bin.Möchte das aber hier nicht zu hoch gehangen wissen.In erster Linie bin ich kritischer FC Fan,dies allerdings mit Leib und Seele seit genau 50 Jahren,ja,genau ,davor war Grundschule.(Für lesen lernen und rechnen lernen tun)

        • kalla lux says:

          Hups jetzt bin ich wirklich platt,ein angeblicher Wirtschaftsprüfer der minus machen gutheisst.Ich habe und das hast du schon bestätigt ,vor Wochen schon rumgepupst ,was für seltsame Geldspielchen AV hier spielt.Du kommst mir eher vor wie ein Fondmanager aus Amerika der gern auf Risiko setzt.Die Werte sind alle weg,ich nehme aber mal an ,beim letzten Abstieg warst du einer von denen die gemeint haben JH wäre 40 Millionen wert.
          Seifenblasen….Wen ich deine ganzen Minimal Rechnungen sehe,
          würde ich dir bestimmt kein Geld anvertrauen.
          Die basieren ja nur auf Hoffnung,oder aber eben minimal einnahmen,wie leihen usw…
          Wen ich eine Aussage wie wir werden Minus machen und dann na und…!! Wirtschaftprüfer,aha…kann sein irgendwo im Brauhaus!
          Falls du doch ein realer Wirtschaftprüfer bist und deinen Kunden nach 1 Jahr sagst:“Egal ob ihr Minus fahrt ihr braucht euch nicht zu schämen,kann ja sein das eine eurer Ideen bald erfolgt hat“
          Naja sehr erfolgreich wird das nicht sein!

          • Boom77 says:

            Kalla lux… dein kleines Geplänkel in allen Ehren. Aber es gibt durchaus Situationen, in denen im Wirtschaftsleben ein Minus in einem (manchmal sogar mehreren Geschäftsjahren) dazu gehört. Ich denke, das sollte man so auch mal annehmen und nicht so polemisieren. Da gibt es durchaus andere Bereiche, die sich bei dem hier gern so genannten „Alphaarmin“ anbieten. Bei denen darf man auch mal polemisch werden und sein (z.B. José und ich selbst sind das da dann ja auch wechselseitig zu genüge, was für mich persönlich okay ist).

            Nimm die Baubranche. Derzeit hat und hatte in den vergangen zwei, drei Jahren „fette Jahre“. Da wird der Speck für die bald wieder kommenden „mageren Jahre“ angefressen. Denn in diesen „mageren Jahren“ müssen die Baufirmen in viele „sauer Äpfel“ beißen und viele Baustellen auf „Null“ oder sogar „Rot“ kalkulieren, weil nichts schlimmer ist, als ein Jahr lang keine Baukräne in der Republik aufzustellen. Man muss am Markt und auch „visible“ bleiben. Da geht man auch mal kurzfristig Verluste ein. Natürlich kann man das nicht dauerhaft durchziehen, sonst ist man insolvent. Und wenn die „mageren Jahre“ zu lange dauern, streichen auch viele Baufirmen die Segel. Das ist so. Dennoch ist das Einfahren eines Verlustes in einem Jahr in der Wirtschaft nichts unübliches und wird je nach strategischen Zielen dort auch in Kauf genommen. Das sollte man auch von einem Wirtschaftsprüfer mal so annehmen können.

            Zumal dieser Verlust in diesem Bilanzjahr einem strategischen Ziel (Nichtabstieg) dient, der FC offensichtlich weit von einer Insolvenz entfernt ist und ich nicht gelesen habe, dass man auch in Zukunft so weiter wirtschaften will (ich denke, das würde Wehrle nicht zulassen).

  4. Gerd Mrosk says:

    Kalla wie gesagt,in erster Linie bin ich Fan vom 1.FC Köln,aber in der Tat,der FC wirtschaftet derzeit nicht im entferntesten so schlecht,wie es sich für dich derzeit anfühlt.Brauchst mir weder Geld noch sonstwas anvertrauen.Sei einfach was lieb,das beinhalt für mich immer ,das man hier nicht auf das was man schlecht findet draufhaut,sondern tatsächlich neue,andere Wege anregt,völlig wurscht ob das realisierbar ist,aber anregen ist immer eine gute Charaktereigenschaft.
    Danke boom,immer über den Tellerrand hinausschauen ist die Chronistenpflicht :-)

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