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„Der Führungsspieler muss nicht auf dem Platz stehen“

An erfahrenen Führungsspielern mangelt es dem Kader des 1. FC Köln eigentlich nicht. Doch nicht alle Wortführer stehen bei den Geißböcken regelmäßig an den Spieltagen auf dem Platz. Für Achim Beierlorzer ist das kein Problem, solange sich die Profis vorbildlich und mannschaftsdienlich verhalten. 

Köln – Anthony Modeste kann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Mit nur vier Punkten steht der 1. FC Köln derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch auch für den Angreifer persönlich läuft es noch nicht rund. Erst einen Treffer konnte der Franzose bislang erzielen und musste sich in zwei Spielen sogar mit der Ersatzbank zufrieden geben. Zu wenig für den ehemaligen 25-Tore-Stürmer, der nur liebend gerne wieder an seine alte Form anknüpfen würde.

Das ist auch Führungsarbeit

Trotzdem lässt sich der 31-jährige nicht hängen, wie Achim Beierlorzer kürzlich bestätigte. „Tony macht momentan Sonderschichten, weil er sich so fühlt, dass er das für seine Fitness brauchen kann.“ Für diese Einstellung holte sich der Angreifer Lob von seinem Trainer ab, denn auch die anderen Spieler sehen, dass Modeste voran geht. Zwar sei diese Arbeitsmoral und Mentalität in der Mannschaft bereits vorhanden, doch Beierlorzer will die Einstellung noch mehr verstärken, „dass es gut ist wenn man mehr macht, um besser zu werden und nicht, weil man schlecht ist.“

Für Beierlorzer zählt Modeste zu den absoluten Führungsspielern innerhalb der Mannschaft und war besonders von dessen Verhalten vor dem Spiel auf Schalke angetan. „Beim lockeren Anschwitzen am Morgen konnte er schon ahnen, dass er nicht von Anfang an spielen würde. Aber genau da war Tony für uns unheimlich wichtig, weil er mit seiner Lockerheit die Mannschaft gepusht hat ohne zu verkrampfen.“ Nicht jeder Spieler, der sich selbst in der ersten Elf sieht, nimmt solche Entscheidungen ähnlich positiv auf wie Modeste. „Das hilft uns, und auch das ist Führungsarbeit“, sagte der Trainer mit Blick auf den Franzosen und machte damit auch deutlich, was er auch von den anderen Führungsspielern erwartet, die aktuell eher in der zweiten Reihe stehen.

Den Erfolg der Mannschaft über die eigenen Bedürfnisse zu stellen und auch von außen alles für die Mannschaft zu investieren – das wünschst sich bekanntlich jeder Trainer. Und so sind auch andere Spieler gefordert. Zu dieser Riege gehören Marco Höger, Simon Terodde oder auch Thomas Kessler. Alle, Kessler aufgrund seiner Situation hinter Timo Horn ausgenommen, hatten sich im Vorfeld der neuen Bundesliga-Saison mehr Einsatzzeiten erhofft, insbesondere Terodde nach seinen 29 Toren in der Vorsaison. Sie alle haben ein gewichtiges Wort innerhalb der Mannschaft, was nicht gleichbedeutend mit einer gewichtigen Rolle auf dem Rasen einher geht: „Ein Führungsspieler muss nicht unbedingt auf dem Platz stehen. Es gibt Führungsspieler, die ihre Aufgabe im Training und neben dem Platz wahrnehmen.“ So wie Ex-Kapitän Matthias Lehmann in der vergangenen Saison.

11 Kommentare
  1. kalla lux says:

    „Ein Führungsspieler muss nicht unbedingt auf dem Platz stehen. Es gibt Führungsspieler, die ihre Aufgabe im Training und neben dem Platz wahrnehmen.“ sagt wer?
    Jeder der selbst Fußball gespielt hat kennt das, der Kapitano der einen auch mal zusammenfaltet,
    der zum Schiri geht,der akzeptiert wird wegen seiner Ausstrahlung.
    Ein Overath war bestimmt kein Teamplayer,aber jeder Schiri kannte ihn,alle Mitspieler haben auf ihn gehört. Flohe,Littbarski…usw .Alles Leute mit Karma.
    Und dann kommt hier das Beispiel Lehmann.Das ist ja wohl sowas von unpassend.
    Das ist aber meine persönliche Ansicht, die ich als Ex-Fußballer habe!

    • Jhen says:

      Also du glaubst, dass irgendwann Overath, Flohe, Littbarski wieder auf dem Platz stehen werden. Momentan könnte das Samsara allenfalls Flohe widerfahren, falls er wirklich Karma hatte. Auf die anderen müsstest du noch eine Weile warten. Vielleicht ist es allerdings dann für dich zu spät oder du besitzt auch Karma und könntest auf Grund deines Samsara wieder auf der Tribüne sitzen.

      • kalla lux says:

        Hast schon drüben nur geistig Umnebelte Sachen von dir gegeben.
        Ich sage um es auch für Spherenleute klar zu machen.
        Nicht das einer von denen wieder auf den Platz stehen. Das geht wohl eher nur in deinem etwas vernebeltem Hirn.
        Da steht was von Ausstrahlung und Karma.
        Ob Flocke die hatte, na klar allein wen er im Kningmantel mit der Nas und dem Schmitze Udo rumgelaufen ist hatte er die.
        Und wie schon drüben gesagt, von dir kommt echt nur Müll.Du kannst nie was belegen,labberst nur rum….eben einer der nur zum Fußball gehen kann ,aber selbst nit kicken kann.Ne Labberkopp halt. AMEN!

  2. Stephan says:

    Der Führungsspieler muss nicht aufm Platz stehen?
    Hahahaha also wenn unsere Führungsspieler auf der Bank sitzen und von da aus maulen, krieg ich das aufm Platz nicht mit.
    Im Stadion bei 30-60000k Zuschauern erst Recht nicht, da ist es so laut das du deinen eigenen Furz sogar überhören kannst.

    Bei aller Liebe das ist lächerlich. Der Führungsspieler muss aufm Platz stehen damit er dich auch mal wachrütteln kann. Draußen hilft er dir null.

  3. Gerd Mrosk says:

    Leute,man muss schon zwischen Führungsspieler und Führungsperson unterscheiden Führungsspieler gehören natürlich auf den Platz,aber wenn Beierlorzer behauptet das Höger eine Führungsperson ist,gehört er zumindest in den 20er Kader Alles andere sind Maskottchen,sind jedenfalls nicht sooo wichtig was Struktur und Stabilität betrifft.Ich vertraue AB das er Höger aus dem 20er Kader nimmt,wenn er nicht mehr die entsprechende Leistung bringt,auch wenn er Führungsperson ist

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