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Nach Unmut über den DFB: Overath jetzt in der Hall of Fame


Im November 2018 hatte der Deutsche Fußball-Bund auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums die Gründungself der Hall of Fame des deutschen Fußballs ins Leben gerufen und von 25 Journalisten wählen lassen. Damals nicht dabei: Wolfgang Overath und Hans Schäfer. Das stieß beim 1. FC Köln auf Unverständnis. Ein Jahr später ist Overath nun aufgenommen worden.

Köln/Dortmund – Die Ruhmeshalle mit den größten Stars des deutschen Fußballs ist Teil der Dauerausstellung. Die Aufnahme der Gründungsmitglieder erfolgte im April 2019. Zu ihnen gehörten: Sepp Maier (Tor), Franz Beckenbauer, Andreas Brehme, Paul Breitner (Abwehr), Fritz Walter, Lothar Matthäus, Matthias Sammer, Günter Netzer (Mittelfeld), Gerd Müller, Uwe Seeler, Helmut Rahn (Sturm). Bei den Trainern erhielt Sepp Herberger die meisten Stimmen.

„Dass aus meiner Sicht Hans Schäfer und Wolfgang Overath in diese Elf gehören, ist doch klar“, sagte damals FC-Vizepräsident Toni Schumacher, der sich selbst Hoffnungen machen kann, künftig in die Hall of Fame aufgenommen zu werden. Schumacher gestand zwar ein, dass die „Vereinsbrille“ nicht verneinen zu können. Doch beim FC war man sich sicher gewesen, dass einer der beiden kölschen Weltmeister den Weg in die erste Elf hätte finden müssen. Doch es kam anders und auch Overath selbst zeigte sich später überrascht.

Ein Jahr später ist dies nun Geschichte. Bei der zweiten Wahl in die Hall of Fame wurde je ein Trainer und ein Spieler pro Mannschaftsteil aufgenommen. Im Mittelfeld entschied die Jury einstimmig: Wolfgang Overath wird 2020 feierlich in die Ruhmeshalle aufgenommen. Darüber hinaus wurden Welt- und Europameister-Trainer Helmut Schön, Torwart-Legende Oliver Kahn, Hans-Jürgen Dörner (der „Beckenbauer der DDR“) Stürmer und Welt- und Europameister Jürgen Klinsmann ausgewählt. Hans Schäfer war dem Vernehmen nach in der engeren Auswahl, erhielt aber nicht genug Stimmen.

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