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Wydra und Wirtz: U17-Traumduo nicht zu stoppen – und schwer zu halten

Florian Wirtz und Philipp Wydra zählen bei der U17 des 1. FC Köln zu den Leistungsträgern. Sowohl der österreichische Neuzugang als auch der Deutsche Meister aus der Vorsaison machen mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und sind mit dafür verantwortlich, dass die Kölner U17 auch in dieser Saison zu den Top-Teams der B-Junioren-Bundesliga zählt. 

Köln – Philipp Wydra wechselte erst nach dem vierten Spieltag der B-Junioren-Bundesliga aus der U16 von Rapid Wien an den Rhein. Doch eine Eingewöhnungszeit brauchte der Neuzugang nicht. Bereits am nächsten Spieltag stand der offensive Mittelfeldspieler in der Startelf und ist dort seither nicht mehr wegzudenken. In seinen fünf Einsätzen traf der Österreicher bereits fünf Mal. Wydra, dessen Bruder Dominik nach Stationen in Paderborn und Bochum seit 2017 für Erzgebirge Aue spielt, ist derzeit mit der U17 von Österreich auf Länderspielreise, um an der Qualifikation für die Europameisterschaft teilzunehmen.

Auch Florian Wirtz konnte an den ersten vier Spieltagen der neuen Saison noch nicht mitwirken. Der 16-jährige Deutsche Meister aus der Vorsaison verletzte sich in der Vorbereitung und verpasste daher den Saisonstart. Wie Wydra kam auch Wirtz erstmals am fünften Spieltag beim 3:0-Erfolg über Preußen Münster wieder zum Einsatz. Seither steuerte der deutsche U17-Nationalspieler drei Treffer zum Erfolg der B-Junioren bei. Zuletzt trafen sowohl Wirtz zweimal als auch Wydra einmal beim 7:0-Kantersieg über Armina Bielfeld.

Kann der FC die Talente halten?

Mit den beiden 16-jährigen hat der 1. FC Köln ein neues Traumduo im Mittelfeld der U17. Ohnehin präsentiert sich die U17 in dieser Saison nach dem Meistertitel und dem großen Umbruch stärker als erwartet. Nach der Auftaktniederlage gegen Bayer 04 Leverkusen folgten sieben Siege und ein Unentschieden. Diese starke Bilanz wird derzeit mit dem zweiten Tabellenplatz knapp mit einem Punkt hinter Borussia Dortmund belohnt. Wydra und Wirtz haben dabei einen nicht unwesentlichen Anteil am Erfolg der Mannschaft von Trainer Markus Daun. Beide waren es auch, die beim 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenführer aus Dortmund die Tore erzielten. Umso schwerer dürfte es für den FC werden, die Talente in Zukunft zu halten. Während der österreichische Linksfuß im Sommer einen Vertrag bis 2022 beim 1. FC Köln unterschrieben hat, läuft der Kontrakt von Wirtz derzeit nur noch bis zum nächsten Sommer. Dabei ist es kein Geheimnis, dass bereits mehrere Vereine bei dem Spielmacher vorstellig geworden sind.

1 Antwort
  1. Bönnscher Bock says:

    Den Florian Wirtz sollte man mit allen (!) Mitteln am Geißbockheim halten. Der Junge kann kicken.
    Der ist so gut, daß ich ihn in spätestens 3 Jahren in der Startelf der 1.Mannschaft sehe.
    Nächste Saison mit 17 für 1 Jahr in der U19 und 2021/22 mit Anfang 18 bitte mit nach Kitzbühel nehmen! Das wird einer!
    Also….was sagt das Sportkompetenzteam? „Mach et, Armin!“ ;)

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