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Beierlorzers Endspiel: Was Trainer und Spieler liefern müssen

Wenn der 1. FC Köln am Freitagabend in Müngersdorf auf die TSG 1899 Hoffenheim trifft, geht es für die Geissböcke nicht nur um drei Punkte. Auch die Zukunft von Trainer Achim Beierlorzer am Geißbockheim steht in Frage. Können die Spieler diese Frage mit einer klaren, deutlichen Antwort versehen und sich für die drei Auswärtspleiten der letzten Woche rehabilitieren? Dafür müsste sich einiges ändern.

Köln – Achim Beierlorzer machte am Tag vor dem Duell gegen Hoffenheim klar: Er wird sich und die Ansprache an die Mannschaft nicht ändern. Er wird keine tiefgreifenden Umstellungen vornehmen, die ihn im Vergleich zu den letzten Wochen unglaubwürdig machen könnten. Und er wird auch nicht, so sagte er zumindest, daran denken, was eine Niederlage für ihn bedeuten könnte. „Es zählt nur das Spiel. Die Vergangenheit und die Zukunft spielen keine Rolle.“

Die Vergangenheit spielt beim 1. FC Köln allerdings bekanntlich immer eine große Rolle. Nicht nur in der Geschichts- und Erfolgsverbundenheit mit der Vereinshistorie, sondern auch immer mit den letzten Wochen. Wie werden die Fans reagieren nach den drei Auswärtspleiten? Zuletzt sah man in Müngersdorf einen Heimsieg über Paderborn. Doch die Leistungen in Mainz, Saarbrücken und Düsseldorf haben so viele Fragen aufgeworfen und so viele frustrierte FC-Fans zurückgelassen, dass – auch nach der politischen Machtprobe am Montag – die Reaktion der Anhänger mit Spannung erwartet werden dürfte.

Spieler müssen sich Fan-Support verdienen

Beierlorzer selbst glaubt: „So, wie ich die FC-Fans kennen gelernt habe, werden sie die Mannschaft bedingungslos unterstützen.“ Diese Unterstützung wird sich die Mannschaft aber auch verdienen müssen. Schafft es Beierlorzer seine Spieler so einzustellen, dass das Team ähnlich wie gegen Dortmund oder Paderborn von der ersten Minute an marschiert? Oder verfällt die Mannschaft einmal mehr in eine Lethargie wie gegen Gladbach oder Hertha? Nicht das Ergebnis alleine, sondern auch der Auftritt der Spieler wird Hinweise liefern, ob die Mannschaft noch hinter Beierlorzer als Trainer steht und ob es weiter Sinn machen könnte, mit dieser personellen Kombination weiterzumachen.

Sportchef Armin Veh, Finanzboss Alexander Wehrle und der Vorstand samt Sportkompetenzteam werden von der Tribüne aus ganz genau hinschauen. Veh weiß, dass er im Falle einer Niederlage ebenso keine Argumente mehr für Beierlorzer hätte wie der Trainer selbst. Auch Wehrle steht in der Kritik, obwohl sich der Vorstand am Donnerstag hinter den Geschäftsführer stellte. Darüber hinaus muss auch das Vorstandsteam beweisen, dass es handlungsfähig ist und kein Trio aus Zauderern, wie es ihnen am Dienstag vorgeworfen wurde.

Die Lage ist angespannt am Geißbockheim, und so darf man gespannt sein, wie Trainer, Spieler und Verantwortliche am Freitag reagieren werden. Ab 20.30 Uhr muss der FC sportliche Antworten geben auf die vielen Fragen, die in den letzten Tagen aufgekommen sind. Sonst dürften noch ungemütlichere Wochen folgen als zuletzt.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Schmitz, Bornauw, Czichos, Hector – Verstraete, Skhiri – Schindler, Schaub, Drexler – Terodde

67 Kommentare
  1. Holger says:

    Beierlorzer sagt: „Wir werden uns unsere Gedanken machen. Oft geht es auch nicht um Taktik, sondern um die Art und Weise, wie man ein Spiel angeht. Da brauchen wir Herz und Leidenschaft.“ Egal, ob im 3-5-2, 4-2-3-1 oder 4-4-2!
    Nun hat er 10 Spieltage und eine Pokalniederlage für diese Erkenntnis gebraucht…..ich bin gespannt auf die Umsetzung!
    Denn genau dieses Herz und die Leidenschaft haben wir bei den meisten Spielen so oft vermissen lassen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Ali Perez says:

      Man sollte nicht zu viel erwarten. Beierlorzers Visionen auf Pressekonferenzen fanden in der Realität auf dem Rasen fast nie statt. Ich schreibe deswegen „fast“, weil die Mannschaft in einigen Spielen phasenweise (maximal 15 bis 20 Minuten) angedeutet hat, dass viel mehr möglich wäre.

      Sollte das Spiel heute in die Hose gehen, wovon ich ausgehe, wird es heute seit langer Zeit mal wieder richtig ungemütlich im Stadion werden. Einen Abstieg unter Applaus wie vor 2 Jahren wird es diesmal sicher nicht geben. In den Medien sprach man in der Vergangenheit gerne vom schwierigen kölner Umfeld. Bei einer Niederlage heute gegen Hoffenheim werden sich einige umgucken, wie ruhig das Umfeld in den letzten Jahren eigentlich war. Da gärt etwas; man konnte es in Düsseldorf schon spüren.

      • Odysseus says:

        „Im Verein sprach man in der Vergangenheit gerne vom schwierigen Kölner Umfeld. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, dass sich bei einer Niederlage einige umgucken werden, wie ruhig das Umfeld in den letzten Jahren eigentlich war.“

        Nicht mal richtig abschreiben können Sie! Das Orginal stammt von der Effzeh-Seite.
        Hören Sie doch auf irgendwas nachzuplappern oder herbeizuschreiben.

        • Ali Perez says:

          Ich vertrete hier meine Meinung. Wie die zustande kommt, ist meine Sache. Genauso wie ich Meinungen von Kommentatoren hier im GBK übernehme, wenn es für mich Sinn macht. Ein ganz normaler Vorgang. Oder wie kommen sie zu einer Meinung?
          Hätte ich 1 zu 1 abschreiben wollen, hätte ich den Beitrag verlinkt.
          Egal… Ich gebe dem Autor recht und hatte mich schon selber gefragt, was nach der zornigen Stimmung in Düsseldorf wohl heute im Stadion passiert, wenn wir einen auf den Sack kriegen sollten. Das hat nach Düsseldorf nichts mit Herbeischreiben zu tun.

          • Odysseus says:

            Ihre Meinung basiert auf einem Artikel, machen Sie dies doch wenigstens kenntlich! Denn mit Fakten füttern Sie diese Meinung nicht oder woher nehmen Sie die Gewissheit, dass es zu Unruhen kommen wird? Der Artikel des Effzehs bleibt ja auch die Nachweise schuldig, Sie werden, da es Ihre Meinung ist, ja sicherlich Nachweise bieten können.
            Einfach nur unnötig hier Probleme herbeizureden.

          • Ali Perez says:

            Erklären sie jedes mal, aufgrund welcher Artikel Sie zu einer Meinung gekommen sind. Das ist doch Schwachsinn!!!
            Ihre Empörung ist einfach lächerlich und trägt wirklich nichts zur Debatte bei. Anscheinend waren sie auch nicht vor Ort in Düsseldorf, ansonsten würde sie eine Eskalation der aktuellen Situation nicht in Zweifel ziehen. Es ist ja nicht so, als ob ich mir das wünschen würde. Aber dieses Schöngerede der aktuellen Lage von Seiten der sportlichen Führung hätte übel nach hinten losgehen können. Zum Glück wurde das Spiel heute nicht chancenlos verloren. Ansonsten hätte es eine Reaktion von Seiten der Fans gegeben; da bin ich mir sicher.

          • major says:

            Sorry, Sie haben Recht, Herr Perez.

            Wer kann schon alle Quellen seiner Meinungsbildung zitieren? Das kann der Herr Odysseus sicher auch nicht, aber er möchte natürlich darauf hinweisen, daß ER seine Meinung viel komplizierter bildet, abwägt, verwirft und neu überdenkt, weil er eben ganz einfach der bessere Mensch mit der besseren Meinung ist.

  2. Hennes48 says:

    Im Verein wurde immer gesagt,dass man nach 10 Spielen Bilanz zieht. Dabei käme es natürlich auf den Punktestand an,aber auch auf die Art und Weise,wie die Mannschaft auftritt.
    Es bleibt mir ein völliges Rätsel,welche Argumente fachlich und sachlich für AB als Trainer des FC sprechen.
    7 Punkte und 80% lethargische Gruselauftritte ohne Entwicklung.
    Dazu zähle ich mittlerweile auch die PK’s. Was da an positiven Argumenten verbreitet wird,richtig peinlich. Und dann ist da noch abschließend diese Traingswoche. Nach solchen Auftritten wie in Mainz,Saarbrücken und Düsseldorf gibt es erstmal frei und lediglich zwei Einheiten? Na da wird die Truppe ja heute richtig fokussiert sein und perfekt vorbereitet! Ach ja:“ich mutiere zu keinem anderen Lebewesen!“ sagt der Achim…ob man das von den Menschen in Müngersdorf nach 22 Uhr auch noch behaupten wird,bleibt mal abzuwarten. Ich jedenfalls, bin jetzt schon mächtig angefressen!

    • Holger says:

      Eins steht fest, auf die Spieler lastet heute ein schier unmenschlicher Druck.
      Nun, sind ja nicht viele Mentalitätsmonster in der Truppe, bin gespannt wie sich das auswirkt.
      Aber vielleicht hat der Trainer ja am Montag, bevor er mittags nach Hause gefahren ist, dem einen oder anderen das Beruhigungsmittel abgenommen und heute, 4 Tage nach dem Absetzen geht die Post ab.
      Das gehört bestimmt alles zum Drehbuch….erst die Spannung schaffen und eine Objektiv ausweglose Situation schaffen und dann wie Phönix aus der Asche auferstehen und alles wegbügeln, was die Bundesliga zu bieten hat.

  3. FC-Freund says:

    Was kann uns denn jetzt noch erschüttern? Es kann doch nicht mehr schlimmer kommen als es gerade ist! Verlieren wir dann passiert endlich mal was auf der Trainerbank, gewinnen wir dann müssen wir auch alle weiter auf der Achterbahn durch die Saison!

    • Holger says:

      Nun, eine verunsicherte Mannschaft mit dem Druck, gegen eine Mannschaft die Selbstvertrauen hat und zur Zeit Erfolg?
      In einem Stadion voller Fans die auf eine Reaktion hoffen und bei denen die Stimmung schnell umschlagen könnte….also ich glaube, dass macht was mit den Spielen die eh schon in einem tiefen Loch sind…die Chance, dass sie für lange Zeit verschüttet werden ist gegeben!
      Dieses Vorgehen bringt den größten Druck auf die Spieler und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sie besser sind als sie es zur Zeit zeigen können!

      • Stephan says:

        Wenn Hoffenheim in Führung geht gibt’s Pfiffe und Trainer raus Rufe. Danach wird’s noch schlimmer und es gibt ne Klatsche. Mentalität? Besitzt diese Mannschaft nicht. Der Trainer macht es ihnen vor. Fährt lieber zur Familie weinen anstatt zu trainieren. Für mich einer der schlechtesten Trainer dieses Jahrzehnts. Enttäuschung schlägt langsam um in Wut.

        • major says:

          Wut ist doch ihr Problem, die findet ausschließlich in IHREM Kopf statt.
          Wenn Sie das wütend macht, empfehle ich dringend Abstand zum Problem, sonst drohen Bluthochdruck mit Gefäßschäden bis hin zum Schlaganfall.
          Sowas muss ja nicht sein, auch wenn es schon genug Leute gibt. Irgendjemand hat sie ja sicher lieb.

      • Ali Perez says:

        Also ich habe bisher keine verunsicherte Mannschaft gesehen, die sich zitternd die Bälle zuspielt. Es gab viele individuelle Fehler und natürlich fehlt den Jungs Selbstvertrauen. Aber das erklärt nicht, warum die Mannschaft es nicht schafft, ihr Spiel über 90 Minuten durchzuziehen und nur phasenweise Fußball spielt. Druck werden alle 22 Akteure heute Abend haben. Nicht jeder wird kotzen gehen, wie Mertesacker es mal beschrieb, aber Nüsse können alle mit ihren Arschbacken knacken. Das muss auch so sein. Und wer das nicht ab kann, der sollte es besser lassen.

    • Jan says:

      Hast du eine Ahnung ?
      Schlimmer geht immer.
      Es ist nicht nur Trainer Schuld, unsere Profi-Stars sollen sich heute beweisen .Ansonsten geht ein anderer Trainer genau so unter. Weil die haben ja alles in der Hand. Klar habe ich von anfang an gesagt der ist nicht der richtige aber inzwischen liegt es ja nicht mehr nur an ihm, sondern an unseren Profis.Bin mal gespannt.???

  4. mcwolli77 says:

    Wir sind halt noch 6 Abstiegen weit weg von einem mittelklassigen Verein, geschweige denn einem feinen Verein wie so oft in den Mund genommen.
    Wir gehören schlicht weg zu den letzten 4 bis 5 Vereinen der Liga, Punkt.
    Damit können wir glaube ich auch alle Leben, denn diesen gesunden Menschenverstand spreche ich niemanden ab.
    Außer beim FC selber ! Dort werden Entscheidungen getroffen die noch nicht mal unteres Niveau sind. Nein da werden auch noch zweit bis drittklassige Entscheidungsträger installiert, ausgenommen Herr Wehrle, die glauben mit Ihrem Delentatismus und Ihrem Verhalten bei Entscheidungsfindungen unseren FC noch kleiner machen als er sportlich eh schon ist.
    Das unser FC nur noch sportliches Niemandland ist, ist nicht das eigentlich peinliche, sondern unsere Aussenwirkung. Es glaubt doch keiner mehr das uns jemand ernst nimmt, weder als Gegner, schon gar nicht aber in unserer Gesamtheit.
    Wenn es im Unternehmen nicht läuft werden im besten Fall unter Einsatz aller Ressourcen die vorhanden sind Wege gefunden dem entgegen zu wirken und jeder trägt seinen Teil dazu bei. Wenn das nicht klappt werden zum Beispiel Kurzarbeit eingeführt um das Unternehmen zu schützen und die Mitarbeiter tragen das in der Regel weil ihnen etwas an ihren Jobs liegt.
    Beim ruhmreichen FC ist es jedoch so das der Trainer seine Spieler lieber bezahlten Kurzurlaub gibt, trotz Verstoß gegen die Arbeitsanweisung das beste für Ihren Arbeitgeber zu geben und Schaden von ihm zu wenden, Ihnen auch noch ordentliche Leistungen assistiert und somit ein Alibi verschafft das alles okay sei.
    Und dann auch noch ein Spiel gegen ein schon fast „insolventen“ Gegner Paderborn als Maßstab für gute Leistung zu nehmen, ist die Bankrotterklärung schlechthin.

    Das ist es was mich so sauer macht. Wenn jeder sein Bestes gibt und jeder alles für seinen Arbeitgeber abruft und bei Misserfolg sich richtig reflektiert, dann kann ich gut damit Leben das mein FC am Ende der Leistungskette zu finden ist. Dann ist einfach nicht mehr drinnen in der Kanne.
    Aber wenn nicht erkannt wird mit zweit bis drittklassigen Personal auf den Schlüsselpositionen des Verein auch maximal in diesen Regionen „Erfolg“ haben zu können und dann auch noch in der Selbstwahrnehmung augenscheinlich alles als Okay wahrgenommen wird, sowie die ausführenden Kräfte in Form der Spieler, die auch nur 3. Klassige Leistungen erbringen, ins Frei schickt, und das nicht weil es keine Arbeit gibt, dann sind diese Führungspositionen falsch besetzt und fertig .

    Ich hoffe auf bessere Zeiten. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, vor allem bei uns FC Anhängern.

    LG an Euch alle.

    • CK says:

      Da ist viel wahres dran, ich denke auch gerade die Anzahl der Trainingseinheiten und gegebenenfalls die Intensität in diesen wirkt von außen als zu wenig… nun bin ich kein Trainer und habe keine Ahnung von Trainings Steuerung aber für mich als Laie sieht das nach zu wenig aus. Mal ganz davon abgesehen welche Aussenwirkung das im besonderen in Köln hat…

    • Frank Offermann says:

      Respekt! Sehr gut reflektiert. Wenn AB heute über seine Empathie in einem Sport1 Interview sinniert, dann frage ich mich schon, ob es nicht einer anderen Symbolik bedarft hätte. Gerade gegenüber den zu Recht sehr enttäuschten Fans. Eine gemeinsame Anstrengung aus dem Tal zu kommen, ist nicht sichtbar und auch dem Außenstehenden nicht vermittelbar.

      • mcwolli77 says:

        Vielen Dank. Ich schreibe eher selten in diesem Chat, da mir hier auch zuviel einfach nur rum gebellt wird.
        Seit 35 Jahren bin ich Fan und bleibe es auch. Aber so viele Nichtskönner, und der Klub war schon einigen ausgeliefert, auf einem Haufen habe ich selbst beim FC noch nicht erlebt. Und das ist auch schon ein Armutszeugnis an sich.

        • Reiner Bellingrodt says:

          Ja danke nochmals für diesen Kommentar
          Ich bin Fan seit 1966 und wohne in der Nähe von Stuttgart und verfolge alle Spiele auf Sky oder Dazn und habe in letzter Zeit schon vor dem Anpfiff immer ein mulmiges Gefühl

  5. OlliW says:

    Und Schiedsrichter Kampka kommt aus…? Mainz, richtig. Haben wohl keinen aus dem Kraichgau gefunden? Der wird doch alles dafür pfeifen, dass der direkte Konkurrent Köln den Rheinhessen nicht zu nahe kommt. Also, ich würde das tun, wenn ich umgekehrt ein Spiel von Mainz pfeifen dürfte.

  6. Jhen says:

    Erfolgsdruck? Das ist die Frage, ob ein 29-31 Jähriger Fußballprofi als Millionär mit einem Vertrag bis 2023 tatsächlich unter Erfolgsdruck steht? Wohl kaum. Der eine oder andere Spieler des FCs mag unter Erfolgsdruck stehen, wobei das Publikum bzw. die Fans dabei keine Rolle spielen. Denn ist die Stimmung gut, wird das Gefühl mitgenommen, ist die Stimmung schlecht, schaltet der Fußballprofi auf S.egal.
    Erfolgsdruck entsteht nur durch, Marktwert, Folgevertrag, Neuvertrag….frühzeitiges Karriereende.

      • Jhen says:

        Weltweit beenden jährlich 800.000 Menschen ihr Leben aus Verzweiflung selbst.
        Alle 40 Sekunden tötet sich weltweit ein Mensch!
        Alle 52 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch selbst das Leben.
        Alle 5 Minuten findet ein Suizidversuch statt.
        Alle 9 Minuten verliert in Deutschland jemand einen nahe stehenden Menschen durch Suizid.
        Wie viele davon sind Fußballprofis?

          • Jhen says:

            Es ist jeder einzelne Suizid einer zuviel, egal wer es ist. Es gibt aber keinerlei Erkenntnisse darüber, dass Fußballprofis ein erhöhtes Suizidrisiko hätten. Es bringen sich zwar 3 mal so viel Männer um wie Frauen, das hat aber trotzdem nichts mit Fußball zu tun.

        • Holger says:

          Ich erinnere mich noch an sein letztes Spiel als Stammspieler letzte Saison, gegen den MSV…oh mein Gott!
          Bester Vorlagen Geber für den MSV gekrönt mit einem Eigentor.
          Ich glaube danach war er sogar in der 2.Liga Geschichte.
          Was soll er gegen Hoppelheim denn bewirken bitte?

          • Jose Mourinho says:

            Ich halte auch nicht viel von Bader. Man muss ihm aber zugestehen, dass das was KE und BS in den letzten Spielen als Rechtsverteidiger gezeigt haben, leistungsmäßig kaum noch unterboten werden kann. Leider hat Veh es in 2 Jahren nicht geschafft, für diese Problemposition im Kader einen bundesligatauglichen Spieler zu verpflichten. Aber wer weiss, vielleicht gelingt ja unter einem neuen Trainer einem der Drei ein wahnsinniger Leistungssprung.

          • Jhen says:

            Wenn mich nicht alles täuscht, war Baders letzter Einsatz in der Startelf gegen Magdeburg, Stammspieler war er beim FC nie. Den Mainzern gab Hector 2 Vorlagen zu Gegentoren, Czichos schoss ein ähnliches Eigentor wie Bader in Freiburg. Gegen München bekam Bader ein paar Einsatzminuten und machte seine Sache gut, gegen Perisic. Wie gut oder schlecht er ist kann ich nach den gesehenen Spielen nicht beurteilen, aber das Duisburgspiel war noch mit Anfangs Supersystem und da sahen alle AV schlecht aus. Nach den Eindrücken aus den Trainingsspielen glaube ich aber, dass er defensiv besser als Ehizibue, und offensiv besser als Schmitz ist. So schnell wie Ehizibue ist er sicherlich nicht. Aber das ist im derzeitigen Kader wohl keiner.

  7. Geissbock60 says:

    Es ist schon eine verdammt makabre Situation, die mich an das alte Rom erinnert. Der Gladiator betritt um 20.30h die Arena wohlwissend, dass es für ihn nur eine Möglichkeit gibt…
    Daumen hoch bei Sieg und Daumen runter bei Niederlage. Na ja, gesteinigt wird er wohl nicht!
    Bin sehr gespannt, wie der Komödiendtadel weitergeht.

  8. Christoph says:

    Ich erwarte einzig und allein 90 Minuten Kampf um jeden Millimeter des Platzes. Da kann das schöne neue Karnevalstrikot auch ruhig dreckig werden. Hinfallen tut bei dem schönen, weichen, tiefen Boden eh nicht weh.
    Wer spielt, ist meiner Meinung nach zweitrangig.

    • Frank Offermann says:

      So sehr ich Deine Forderung unterstütze…
      Wann hast Du denn das letzte mal einen Kampf um jeden Millimeter gesehen?
      Ich hatte vor ein Paar Tagen schon mal mich dazu hier geäußert: Warum schafft es der FC denn seit Jahrzehnten (mindestens seit Mitte der 90 er Jahre) nicht, Mentalitätsspieler zu verpflichten oder heranzuziehen? Das klappt in Augsburg, Mainz, Freiburg, aber auch in Gladbach und Frankfurt wunderbar. Nur bei uns nie. Liegt es am System oder an den Managern? Ich weiß es ehrlich gesagt, nicht.
      Insofern hast Du Recht, es ist egal wer spielt, aber leider auch aus Sicht des Kampfes…

      • Hennes48 says:

        Ganz genau-wieso herrscht beim FC diese langjährige chronische Lethargie und Antriebslosigkeit bei den meisten Spielern. Das zieht sich wie ein Virus dauerhaft durch. Die handelnden Personen wechseln, aber die Mentalität ist stets zum kotzen.
        Und egal wo man hinhört-kaum einer glaubt daran, dass der FC heute gewinnt und schon gar keiner, dass diese Truppe mal richtig brennt und länger als 15 Minuten Gas gibt.
        Ich kann mir das auch so gar nicht vorstellen!

      • Christoph says:

        ich stimme euch beiden zu.
        Aber ist der Kampf nicht das Mindestmaß, was man auch komplett ohne Talent und an einem „schlechten Tag“ zeigen kann?!

        Mag sein, dass dafür innerhalb der Mannschaft die Typen fehlen. Trotzdem wünsche ich es mir.

        Ich habe auf der Trainerschule gelernt, dass eine Mannschaft das spielen muss, was sie kann. Offensiv und Gegenpressing kann sie offenbar nicht. Also muss das Pferd andersrum aufgezäumt werden: Einmal Modell Stöger, bitte! 3er, respektive 5er Kette, dichtes Zentrum, 1 Stoß- und ein Konterstürmer.

        Und ja, tatsächlich bin ich gerade leicht optimistisch, dass wir heute Abend genau so ein Spiel sehen werden. Ob das eintrifft, werden wir ab 20:30 sehen. Ergebnisse wage ich allerdings nicht vorherzusagen…

  9. Rolf says:

    Da sind keine Kämpfer mit Ehrgeiz alle zu satt
    Freier Tag was geht
    Man kann sich auch einfach verabreden ohne Trainergespann und Übt gewisse Dinge in Gruppen
    Horn Abschläge Abwürfe mit Hütchen und jemand der einfach den Ball aus das Tor ballert
    Ecken Flanken mit Hütchen oder auch ohne bis mal etwas besser wird als bei den letzten Spielen
    usw. usw
    Bei Pflichtbewussten Spielern mit Ehre und Herzen am Verein
    IST DAS KEINE GROßE SACHE
    Würde dem Umfeld aber sehr Helfen
    Tja aber das ist in der Mannschaft nicht gegeben mal etwas zurück zu geben für
    ALLE HIER UND DER FANBASE

  10. Nick Hofer says:

    Heute wieder mit der Granate Höger auf 6. Dann noch schön hinten Mere rein (der hoffentlich wieder nur mit einem Bein läuft wie es aussieht) und fertig ist das nächste 0:2. Am Ende des Tages noch schön ins Balthasar und das Gehalt abfeiern…

  11. Hennes48 says:

    Hauptsache er hat zwei Rechtsaußen im Kader. Linksaußen Fehlanzeige.
    Der ist sooo „berechenbar“…Mathelehrer halt.
    Im Grunde kann man die Aufstellung schon sehen…vermutlich wie immer!
    Kluge Taktik und Wille findet man wieder ausgeprägter an der Bierbude…
    Und später kommen dann wieder Cordoba und Modeste und es werden nach der Niederlage die guten Momente benannt…das Pech …das fehlende Momentum…natürlich auch wieder die Fehler in der Defensive…Horn hätte den an nem guten Tag gehalten…usw…bla…bla…
    Sorry-aber fühlt sich gerade alles beim FC pausenlos richtig schxxxx an!

  12. Georges Reuter says:

    Mal was zum nachdenken …
    Wenn wir das Heimspiel gegen Dortmund diese Jahr gewonnen hätten, würden wir jetzt wahrscheinlich 12-15 Punkte haben.
    Wenn wir vor 2 Jahren eins von den ersten 3 Spielen gewonnen hätten, wären wir nicht abgestiegen.
    Meine Ansicht …

  13. Jhen says:

    Das Kader ist bekannt, es sieht nicht nach großen Veränderungen aus, die einzige Hoffnung ist Verstraete und dass Hector evtl. wieder links verteidigt. Ansonsten hilft nur Hoffen auf die Gnade der Hoffenheimer oder eine kollektive Magenverstimmung der Gegner. Ich bin sehr skeptisch und bin sogar überzeugt dass niemand beim FC heute an einen Sieg glaubt.

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