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Déjà-vu vom 5. November 2017: Als der FC zu lange zögerte

Wenn der 1. FC Köln am Freitagabend auf die TSG 1899 Hoffenheim trifft, kommen Erinnerungen hoch an das Heimspiel in der Hinrunde der Abstiegssaison 2017/18. Damals stand Peter Stöger eigentlich vor dem Aus, nun ist die Partie wohl die letzte Chance für Achim Beierlorzer. Damals begingen die FC-Bosse nach dem Spiel einen folgenschweren Fehler, weil die Zukunft auf der Position des Sportchefs nicht geklärt war. Wie geht es diesmal aus?

Köln – Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, am 5. November 2017, traf der 1. FC Köln in der Bundesliga daheim auf die TSG 1899 Hoffenheim. Es war der 11. Spieltag, die letzte Partie vor der nächsten Länderspielpause. Peter Stöger stand als Trainer der Geissböcke gewaltig unter Druck. Nur zwei Punkte hatte der FC auf dem Konto, die 49.200 Zuschauer in Müngersdorf hofften auf die Wende, auf den ersten Sieg der Saison, auf das Ende der Krise. Doch es folgte eine desaströse Vorstellung der Kölner, ein 0:3 gegen Hoffenheim – und jeder rechnete mit Stögers Entlassung. Es kam anders. Und am Ende der Saison stieg der FC ab.

Zwei Jahre später, am 8. November 2019, wieder am 11. Spieltag, wieder in der letzten Partie vor einer Länderspielpause, trifft der 1. FC Köln wieder in einem Heimspiel auf 1899 Hoffenheim. Und wieder steht der Trainer der Geissböcke gewaltig unter Druck. Zwar hat Achim Beierlorzer mit seiner Mannschaft sieben statt zwei Punkte geholt, zwar ist Köln nicht Letzter, sondern Vorletzter mit Anschluss an die Nichtabstiegsplätze, zwar haben die Kölner in dieser Saison immerhin schon zweimal gewonnen. Doch der Vorstand der Geissböcke hat dem 51-Jährigen nur noch für dieses eine Spiel das Vertrauen ausgesprochen. Sollte das Spiel verloren gehen, dürfte Beierlorzers Zeit beim FC abgelaufen sein.

Parallelen bis hin zur Sportchef-Frage

Doch das dachte man vor zwei Jahren bei Peter Stöger auch. Das 0:3 gegen Hoffenheim war beschämend gewesen, Hoffenheim siegte im Schongang gegen eine leblose Kölner Truppe. Bezeichnend: Nach der Partie war auf den Rängen nicht einmal Ärger zu spüren, sondern Resignation. In den Tagen danach schien es nur noch um die Nachfolge für Stöger zu gehen. Bruno Labbadia? Marco Rose? Markus Anfang? Dirk Schuster? Das Problem: Der FC hatte keinen Sportchef mehr, Jörg Schmadtke war zwei Wochen zuvor gegangen (worden). Wer würde über die Trainer-Personalie entscheiden? Sollte man nicht lieber warten, bis man einen neuen Geschäftsführer Sport gefunden hatte? Der FC zauderte und wartete schließlich noch einen weiteren Monat, ehe die Geissböcke nach zwei weiteren Niederlagen und einem Unentschieden auf Schalke die Reißleine zogen.

Die einfachste Lösung: ein besseres Ergebnis

Die Parallelen zu dieser Saison sind erschreckend offensichtlich: das Datum, der Spieltag, der Gegner, die sportliche Lage. Auch, dass Armin Veh Ende Oktober seinen baldigen Abschied erklärt hat und in der Führungsetage seither in der Trainerfrage keine Einigkeit besteht. Der Vorstand will so schnell wie möglich einen Nachfolger in der Geschäftsführung präsentieren. Doch die Trainerfrage hätte eigentlich schon am Montag entschieden werden sollen. Stattdessen geht Beierlorzer maximal geschwächt in die Partie gegen Hoffenheim. Gelingt ihm der Coup, gewinnt der FC gegen die TSG, so haben tatsächlich alle beim FC gewonnen. Geht das Spiel jedoch in die Hose, müssten die FC-Bosse zeigen, dass sie keine Kopie der Ereignisse von 2017 zulassen. Die einfachste Lösung wäre also: ein anderes sportliches Ergebnis auf dem Rasen. Dann würden sich alle weiteren Fragen gar nicht erst stellen.

50 Kommentare
  1. Holger says:

    Echt jetzt?
    Keine Niederlage gegen Hoppenheim bedeutet weiter so wie bisher?
    Die Parallelen sind in der Tat erschreckend, genauso wie das Handeln der Verantwortlichen.
    Wenn ich 2017 noch ein wenig Verständnis hatte (schließlich hat Stöger kurz zuvor historisches erreicht), kann ich es heute absolut nicht verstehen!
    Jeder weitere Tag mit AB ist ein verschenkte Tag, denn egal wer auf ihn folgt, bis die neuen Impulse und Methoden (zum Beispiel mehr und härter Trainieren) greifen, braucht es seine Zeit und diese wird soeben verschenkt, weil keiner die Eier (sorry) hat, sich gegen Veh durchzusetzen!

      • Gerd Mrosk says:

        Aber doch nur wenn man ernsthaft keinen geeigneteren Trainer sucht. Was solln die dem denn sagen??? Achim,wenn du das nächste Mal shit einwechselst fliegst du raus? Die werden zeitnah einen neuen Trainer und Manager präsentieren,anders gehts ja wohl offensichtlich durch die Statuten nicht. Klar,sollten jetzt alle wie durch ein Wunder in den nächsten Tagen und Wochen in Weltklasseform alles in Grund und Boden spielen hätte man Zeit gewonnen. Sehr unrealistisch allerdings. Ergo,Beierlorzer wird bald gehen müssen.da einiges reformiert werden muss,um bundesligatauglich Punkte einzufahren.

    • Ankerdensin says:

      Man sollte aber auch mal darüber nachdenken, welcher Trainer alternativ zur Verfügung steht, wenn er seinen Chef nicht kennt. Also, ich persönlich möchte bei einem neuen Arbeitsplatz schon wissen, mit wem ich zukünftig arbeiten soll und auch muß. Ist für mich ein wichtiges Entscheidungskriterium.
      Vielleicht benötigt man ein fach Klarheit in dieser Personalie und kann dann wieder agieren.
      Und, es gilt immer noch: entscheidend ist auf`m Platz. Und da ist die Mannschaft in der Pflicht. Unabhängig vom Trainer. Der einen aufrichtigen und kommunikativen Eindruck macht, aber eben kein Erfolg hat und deswegen ggf. entlassen werden muß. Aber solange wir keine gravierenden Fehler im coaching am Freitag erleben, ist die Mannschaft verantwortlich für ihre Leistung. Danach ist dann danach.
      Und wichtig ist, einen GF Sport zu bekommen. Mit AV wird es ab nun nur noch ein Eiertanz.

      • Karim Dietrich Hülse says:

        Die Aufgabe eines Trainers besteht aber nicht nur aus dem Coaching während des Spiels sondern vor allem darin das Training zu Leiten und letztendlich auch darin aus den einzelnen Spielern eine Mannschaft zu formen und sie auch zu Motivieren. Herrn AB gelingt offensichtlich weder das eine noch das andere. Streng genommen zeugt es auch von einer gewissen überforderung des Trainers wenn Regelmäßig kurz vor ende des Spiels aus Purer Verzweiflung der Dritte Stürmer eingewechselt wird was dann jedes mal dazu führt das sich die drei Herren gegenseitig auf den Füßen stehen und dann erst recht nichts mehr auf die Kette kriegen.

        Ich erinnere an das Interview vor ein paar Jahren als Timo Horn erzählt hat wie es vor dem vorletzten Abstieg in der Mannschaft aussah. Lauter einzelne Egos und dermaßene, auch sprachliche, Verständigungsschwierigkeiten das einige Spieler nicht wussten was gemeint war wenn ein Mitspieler Hintermann gerufen hat…

        So schlimm ist es meiner Meinung nach noch nicht aber eine Geschlossene (nach 12 Pflichtspielen) eingespielte Mannschaft steht da aus meiner Sicht nicht auf dem Platz.

  2. Boris Boris says:

    Hoffenheim ist sehr gut drauf. Ob es wirklich hilfreich gewesen wäre eventuell seit Montag oder Dienstag einen neuen Trainer zu haben? Ich denke nicht. Aus meiner Sicht ist die letzte Chance richtig. Selbst wenn wir das Spiel 8:0 verlieren, sind es 0 Punkte. Das ist das maximale Risiko. Hätten wir einen neuen Trainer gehabt, wäre er wahrscheinlich direkt mit einer Niederlage gestartet. Wahrscheinlich wäre das schlimmer. Und vielleicht klappt es ja (auch wenn ich es gerade nicht glauben kann) am Freitag mit einem Heimsieg

  3. Huey L. says:

    „Die einfachste Lösung wäre also: ein anderes sportliches Ergebnis auf dem Rasen. Dann würden sich alle weiteren Fragen gar nicht erst stellen.“
    Genau, dann hätten sich mit einem Schlag alle Probleme erledigt…
    (ist ironisch gemeint)

    • Christoph says:

      Naja, ein wenig finde ich die Argumentation schlüssig.

      Angenommen, rein hypothetisch, die Mannschaft zeigt sich von der Einstellung und vom Verhalten grundlegend verändert UND das Ergebnis stimmt, dann hätte es AB meiner Meinung nach durchaus verdient, noch eine Chance zu bekommen.

      Bei aller berechtigten Kritik an AB, aber ich finde, dass irgendwann eines Tages auch mal in Köln so etwas wie Kontinuität geschaffen werden muss. Andererseits steht der Vorstand selbstverständlich unter Zugzwang. Es wäre genauso verständlich, wenn das Thema AB während der Länderspielpause erledigt wird. Allerdings bräuchte es dann einen konkreten Plan – der ist meines Erachtens nach nicht in Sicht. Außer, der Vorstand hat etwas in der Hinterhand, ohne sich in die Karten schauen zu lassen. Das wiederum wäre überraschend, aber sehr seriös.

      • Holger says:

        Kontinuität?
        Vollkommen richtig!
        Aber kontinuierlich gut und nicht kontinuierlich bergab :-(
        Das es in jeder Entwicklung auch Dellen gibt und Täler ist klar.
        Zur Zeit befinden wir uns aber kontinuierlich auf Talfahrt und haben Dellen der Erholung…z.b. Paderborn

      • Andreas Pfeiffer says:

        Aber waren nicht schon genug Gelegenheiten da, dass sich Einstellung und Verhalten grundlegend verändert hätten zeigen können?
        Was genau könnte und söllte AB nun grundlegend anders vermitteln als in den Spielen zuvor (Gladbach, Mainz, Berlin, Saarbrücken…)
        In jedem der Spiele hätte was erkennbar sein können.

  4. Jhen says:

    Alles Spekulation, ich spekuliere auch: Es ist nicht Beierlorzers letzte Chance, sondern sein letztes Spiel. Das wurde ihm auch schon mitgeteilt. Nach diesem Spiel wird eventuell schon ein neuer Trainer und auch sehr bald ein neuer Sportchef präsentiert werden. Es ist hierbei völlig unerheblich wie das Spiel ausgeht oder wie gespielt wird, es geht auf jeden Fall ohne Beierlorzer weiter. In der Länderspielpause hat der neue Trainer aber auch nur bedingt die Gelegenheit die Mannschaft kennenzulernen, da einige nicht da sein werden. Ich bin außerdem gespannt zu sehen ob von denen die gegen Hoffenheim nicht im Kader sind welche am Samstag in der 2. spielen. Wenn wieder keiner eingesetzt wird, würde ich das als das Warten auf den neuen Trainer deuten.

  5. Immerfc says:

    Die jungs haben jetzt in monaten unter unserem trainer kein system, kein aktives vorwärts verteidigen ,fast keinen willen gezeigt… und das in den meisten spielen… egal wie das spiel ausgeht , er wird nicht mehr lange da sein… wer von euch glaubt den an fc wunder? Als würden wir hoppelheim 6 :0 abschiessen und beierlorzer bleibt… ja ne is klar…

  6. Reiner Bellingrodt says:

    Kommt ein neuer Trainer in der Länderspielpause. Er bringt ein neues System neue Ideen und stellt die Mannschaft anderst ein. Bis dies alles greifen wird ist evtl. die Vorrunde vorbei. Auf jeden Fall kann niemand voraus sagen oder Prognose abgeben ob alles anders wird. Es läuft eben alles verkehrt seit vielen Monaten.

    • Boom77 says:

      Alternative wäre, dass ein Trainer mit einem „ganz einfachen“ System kommt (hinten erstmal dicht), was die Spieler auch leicht und schnell umsetzen können. Ganz ehrlich. Ich glaube einfach, dass viele unserer Spieler schlicht (fußballerisch) zu blöd sind, um solche Themen wie „aktive Vorwärstverteidigung“ und so zu verstehen und umzusetzen. Und solche „komplizierteren“ Systeme funktionieren einfach nicht, wenn von 10 Feldspielern das nur 4 bergreifen.

  7. Hennes48 says:

    Ich finde hier gerade viele Kommentare echt treffend!
    Die beste Variante wäre tatsächlich für mich,wenn AB in jedem Fall geht…er hat es einfach nicht geschafft…Punkt.
    Aber der Vorstand hat das Heft des Handelns nun aus der Hand gegeben. Es hätte wohl niemand ernsthaft einem Rausschmiss vorgestern widersprochen. Aber was ist,wenn die Truppe ein ordentliches 2:2 spielt am Freitag? Ich glaube es zu 0,0%, aber dann geht es doch wieder los. Wieso denn jetzt gerade…usw? Das ist unnötig und gefährlich zugleich! Wie dieser Artikel ja auch beschreibt…der 05.11.2017 lässt grüßen:-(((

  8. Mike Quincy says:

    Ich hab die Faxen dicke von ‚vertikal in die Spitze spielen‘ , vom ‚aggressiven Gegenpressing‘ und ’schnellem Umschaltspiel‘. Vom ‚Hoch stehen‘ oder von mir aus auch vom ‚tief stehen‘, von ‚Spielidee‘ und vom ’nach vorne verteidigen‘ hab ich die Schnauze ebenfalls voll. Warum nicht einen Trainer vom Format eines F. Funkel oder U. Fischer installieren? Deren Sprache versteht jeder Fussball Fan und vor allem scheint die jeder Union und Fortuna-Spieler zu verstehen: Gras fressen, kämpfen, rennen, rackern, gallig sein, Beton anrühren, 5km mehr rennen als der Gegner und mit schnellen kontern zum Abschluss kommen. DAS will ich als Fan meiner Mannschaft sehen.

    • Christ Walker says:

      Es wäre vermessen zu glauben, dass beide Vereine ohne entsprechenden taktischen Anweisungen spielen. Nur kommunizieren die Trainer eben anders.

      Einen Trainer mit vergleichbaren Wortschatz hatten wir übrigens letztes Jahr mit Markus Anfang. Dort kamen in jedem Interview auch nur hohle Phrasen über Einsatz und Kampfbereitschaft. Dem Standing in der Öffentlichkeit hat das nicht wirklich geholfen.

    • FelixH says:

      Du bist zum Glück nur Fan und hast en Anspruch auf gar nichts. Diese Männer sind ausgebildet und verbringen die Zeit konstruktiv 24/7 mit Fußball. Solange aber der Dummbatzen Fan vom Fc mehr zu sagen hat, als en Trainer wird das bei uns leider nie was werden. Amüsant wie man als Kölner der Meinung ist die Weisheit mit Löffeln zu fressen. Echt armselig.

      • Holger says:

        Armselig sind solche Aussagen!
        Ich muss kein ausgebildeter Trainer sein um eine Meinung zu haben!
        Im übrigen ist es hochgradiger Fatalismus wenn man nichts verändern will.
        Aber das ist in diesem unserem Lande ja gerade zur Professionalität ausgebaut, der Fatalismus!
        Nur Veränderung bringt Fortschritt lieber Sportsfreund :-)

        • FelixH says:

          Holger wie immer eine total dumme Aussage von dir. Ich kritisiere, dass Fans Trainer wollen, die so reden wie früher gesprochen wurde und du erzählst mir etwas davon ich wäre gegen Fortschritt? wie bescheuert kann man sein? :D echt geil hier

          • Holger says:

            Sorry, aber noch haben wir Meinungsfreiheit und Du bügelst hier Menschen ab, weil sie diese Äußern?
            Ich bin froh für jede Meinung egal in welche Richtung sie geht, denn dadurch erschließen sich mir neue Erkenntnisse und das hilft mir zu meiner Meinungsfindung. Ich muss diese Meinung nicht teilen aber sie unterdrücken durch Beleidigungen ist kontraproduktiv. Dies finde ich bescheuert, würde Dir das aber nicht so schreiben :-)

          • Holger says:

            Übrigens, wenn so geistige Tiefflieger wie Du mich als dumm bezeichnen, ist das ein Kompliment für mich. Lebe weiter in Deiner Beschränktheit und hänge Deine Lampe ja nicht höher!
            beati pauperes mentis

          • FelixH says:

            Ich bin gegen die Meinungsfreiheit, wenn dadurch Leute Ihre Arbeit nicht machen können und ständig gegen geschossen wird aus allen Rohren. Anfang wurde weggebasht, der Vorstand wurde weggebasht, Veh wurde verteidigt, Beierlorzer das größte Bauernopfer von unserem desaströsen Verein wird weggebasht, selbst von dir, obwohl du vor der Saison jegliche kritische Stimmen bzgl unserer Struktur denunziert hast. Also erzähl mir doch keinen vom Pferd. Solange unser Umfeld sich manipulieren lässt durch Bild und Konsorten oder durch MRs ohne Ende und auf den Messias wartet, werden wir nie Erfolg haben.

  9. Joe Thom says:

    genau Mike Quincy das sehe ich auch so, man sollte zu Grundtugenden des Fußballs kommen, wenn man aber liest das diese Woche gerade mal 3 Stunden trainiert wurde dann finde ich das schon sehr bedenklich was das Spiel am Freitag angeht, das erklärt dann auch warum so gespielt wird wie gespielt wird… harte Arbeit sieht nun mal anders aus…. vor allem hätten mal Standards geübt werden können und Herr Horn Sprungtraining damit er nicht immer nur hinterher schaut, wenn aber der Vorstand oder Herr Veh von dem Kader so überzeugt ist das man nicht hart trainieren muss um sich zu verbessern dann Mahlzeit, die Herren verpissen sich ja irgendwann wenns eng wird….zurück bleibt der dumme Fan der sich die Schmach der anderen anhören darf……

    • Alexander Stiel says:

      Würde aber einfach nur zu der These passen, das der Ausgang gegen Hoppenheim für die Trainerfrage nicht entscheidend ist und er danach auf jeden Fall geht.
      Denn um sein Job und die letzte Chance kämpfen sieht anders aus.

  10. Killi_rut_wiess says:

    Arsene Wenger ist meiner Meinung noch zu haben. Der kann Deutsch, steht für Kontnuität, hat ein Auge für die Jugend und würde sich von keinem GF in seine Taktik, bzw. Aufstellung reinreden lassen.
    Ausserdem würde er unser Budget nicht sprengen, da er aufgrund des Rentenalters, preiswert, auf 450€ Basis eingestellt werden kann. ;o)

  11. Paul Paul says:

    Dieser Artikel beschreibt die ganze Misere des 1. FC Köln. Warum hängt die Beschäftigung eines Trainers von einem Spiel ab? Entweder ist AB der richtige Trainer, dann soll er auch bei einer Niederlage bleiben, oder er ist es nicht, dann ist es grundverkehrt, weiter mit ihm zu arbeiten. Das Präsidium darf sich auch nicht von einem Sportdirektor abhängig machen, der schon auf gepackten Koffern sitzt. Es gibt nur eine Lösung:

    VEH RAUS!!!! BAIERLORZER RAUS!!!!

  12. Mike Quincy says:

    Christ Walker, das F95 noch weniger läuft als wir und trotzdem erfolgreicher ist, spricht eigentlich noch mehr für den Trainer. Ich bin davon überzeugt, dass Phrasen wie „..geht raus und haut sie weg“ heute immer noch zum Kabinen-Vokabular eines Buli-Trainers gehören, wie vor 30 Jahren. Ob das allerdings ankommt oder verpufft, ist eine Frage der Authentizität. Auch wenn ich ihn nicht persönlich kenne, aber authentisch ist M. Anfang für mich nicht.
    Fortuna Dülledat war für mich vor Beginn der Saison Absteiger Nr. 1 wg. zweites BuLi-Jahr, Weggang des 30-Tore-Sturms, kein adäquater Ersatz, Ausfall des 6-er K. Stöger etc.
    Das die trotzdem vor uns stehen, liegt m.M. nach nur am Trainer (dabei kann der noch nicht mal zabern), der ein Händchen dafür hat, aus mäßigem Kicker-Personal das Maxium herauszuholen.
    Das konnte kein M.A. und ein A.B. mit seinem „Therapie-Ansatz“ schon gar nicht.

  13. Holger says:

    Lieber Felix H.,
    wenn man seine Meinung im Laufe der Zeit ändert, dann ist man noch lange keine Fahne im Wind.
    Wie viele Andere hier war ich zu Saisonbeginn euphorisch ob der Einstellungen des Trainers und der guten Neuverpflichtungen.
    Ja, ich gestehe ich war froh über die Entlassung von Anfang.
    Nun haben wir aber 10 Spieltage später und wir haben gravierende Erkenntnisse.
    Diese Mannschaft ist bei weitem nicht so schlecht wie sie sich zur Zeit gibt und das muss einen Grund haben!
    Ich als Fan kann nur beurteilen was ich mitbekomme und das ist…..
    1. Keine signifikante Verbesserung des Spiels, eher im Gegenteil
    2. Die teils enorm talentierten Spieler machen fast nur noch Rückschritte
    3. Der aktuellen Trainerstab reagiert überhaupt nicht darauf ausser das er verkündet keinen zu bestrafen
    4. Es wird im Training nichts verändern (Intensität), wenn ich etwas nicht kann dann muss ich üben bis es sich verbessert.
    5. AV, der selbst aufhört weil er nach 30 Jahren arbeit in diesem Bereich ermüdet ist, scheint der Entscheider über die Zukunft des Trainers zu sein.
    Dies sind meine neuen Erkenntnisse in den letzten Monaten und entschuldige bitte, dies führt dazu das ich meine Meinung zum Trainer und zu AV um 180 Grad geändert hat.
    Bitte verstehe mich nicht falsch, ich habe weder Trainer gelernt noch bin ich Sportmanager aber ich habe Augen und kann lesen und wenn mir irgendjemand erzählen will, dass sich die Situation durch einen freien Dienstag und 2,5 Trainingseinheiten ändert, dann kann ich die Person nicht verstehen!
    Aber ich beschimpfe sie auch nicht :-)
    Kurzum, es kann so nicht weitergehen mit meinem, mit unserem FC, den wir mit viel Herzblut begleiten (davon bin ich bei allen hier überzeugt)

  14. Ankerdensin says:

    Liebe Effzeh Mannschaft,

    egal was passiert mit GF und Tainer, ich wünsche mir, ach wenn es nun folkloristisch klingt, eine Reaktion der Mannschaft. Denn entscheiden ist auf`m Platz. und wenn am Freitag Müngersdorf wieder voll ist in Erwartung einer Reaktion, dann haben es die Fans und Mitglieder „verdient“ Einsatz, Willen und Engagement zu sehen. Auch vor dem Hintergrund, dass es auch Viele gibt, die sich auf einen weiten Weg machen. Ich persönlich komme 400 km, bin in der Regel 3 Mal im Jahr in Müngersdorf und freue mich immer auf meinen Effzeh. So auch dieses Mal, als ich mir vor Wochen 2 Karten besorgen konnte, war die Vorfreude groß. Nicht wissend, was mich (wieder) erwartet.
    Und ich denke, ich stehe da nicht alleine. So gefühlt fahre ich zu einer Beerdigung. Und das ist so schade.
    Deswegen Effzeh, hau alles raus.
    Und dann wird alles neu eingerichtet. Und dann wieder auf ein Neues.
    Mannschaft, ihr habt auch eine Verantwortung gegenüber denen, die Euch „tragen“.

    • Thueringer says:

      Genau so ist es.
      Meine Wegstrecke sind genau 410 km. Vier bis fünf mal fahre ich nach Müngersdorf um meinen Effzeh zu sehen.
      Ich erwarte einfach das die Spieler alles reinhauen was sie haben , egal wer Trainer ist. Wollte meine Karten eigentlich in meiner ersten Enttäuschung zurück geben. Aber einmal Effzeh immer Effzeh.

  15. Stephan says:

    Also ich bin der Meinung das im Hintergrund kräftig gesucht wenn nicht sogar schon verhandelt wird. Der neue Trainer steht schon fest. Wetten? 95% sind sicher das Beierloser :-) scheitert. Wenn nicht morgen dann in ein paar Wochen. Oder ist er es schon? Das bleibt jedem selbst überlassen. Außerdem ist noch genug Zeit um Punkte zu sammeln. Es sollte nur rechtzeitig reagiert werden und das wird es ja grade. Bin mir sicher das die Mannschaft es schafft die Kurve zu kriegen. Wir haben sehr gute Spieler die zur Zeit halt nicht in Form sind. Abwarten.

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