Noah Katterbach am Dienstag beim Training. (Foto: GBK)

Katterbach ist zurück – Meré muss sich weiter gedulden

Der 1. FC Köln kann darauf hoffen, Noah Katterbach am kommenden Wochenende wieder einsetzen zu können. Der Linksverteidiger meldete sich am Dienstag nach seinem Muskelfaserriss im Mannschaftstraining zurück. Derweil muss Jorge Meré weiterhin passen. Auch deswegen trainierten am Dienstag zwei U19-Talente bei der Mannschaft von Markus Gisdol mit.

Köln – Noah Katterbach hatte sich im Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf bereits nach drei Minuten am Oberschenkel verletzt und war seitdem ausgefallen. Am Dienstag konnte der 18-Jährige allerdings erstmals wieder mit seinem Teamkollegen trainieren und sich somit erstmals auch dem neuen Trainer Markus Gisdol präsentieren.

Katterbach und seine Abwehrkollegen wurden denn auch sofort ins Defensivtraining genommen. Mit zwei Viererketten machte sich Gisdol persönlich über eine halbe Stunde lang daran, das Verschieben zu trainieren, während die restlichen Teamkollegen am Torschuss feilten. Neben Katterbach gehörten die Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw, Rafael Czichos und Lasse Sobiech sowie die Außenverteidiger Matthias Bader, Kingsley Ehizibue, Jonas Hector, Ismail Jakobs und Benno Schmitz dazu. Überdies trainierte mit Robert Voloder einer der Innenverteidiger aus der U19 des FC am Dienstag mit den Profis.

Voloder und Müller dürfen sich zeigen

Voloder wurde auch deshalb vorübergehend zu den Profis befördert, weil mit Jorge Meré der vierte Innenverteidiger im Kader weiterhin ausfällt. Der Spanier laboriert noch immer an einer Muskelverletzung wie zuletzt Katterbach und trainiert weiter individuell. Wann der 22-Jährige ins Mannschaftstraining zurückkehren wird, ist noch offen. Mit Voloder holte Gisdol nun den frisch gebackenen deutschen U19-Nationalspieler hoch, der bis Ende der letzten Saison noch für die Auswahlmannschaften von Bosnien gespielt hatte. Doch der DFB überzeugte Voloder inzwischen, künftig für Deutschland aufzulaufen. Auch beim FC baut man offensichtlich auf den 18-Jährigen.

Neben Voloder trainierte auch Sebastian Müller am Dienstag mit den Profis. Der 18-Jährige ist der herausragende Angreifer der Kölner A-Junioren und mit 13 Toren in zwölf Saisonspielen der zweitbeste Angreifer der Bundesliga-Staffel West hinter BVB-Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko (18 Tore). Als vierter Stürmer neben Jhon Cordoba, Anthony Modeste und Simon Terodde trainiert Müller nun vorübergehend bei den Profis. Auch, weil Darko Churlinov krank fehlte. So konnte sich Müller am Dienstag beim Torschusstraining bereits auszeichnen. Im Gegensatz zu vielen anderen FC-Spielern traf er regelmäßig und verdiente sich so das hörbare Lob der Trainer und Mitspieler.

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