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Mit Modeste in Leipzig? Tony wehrt sich gegen die Kritik


Der 1. FC Köln will bei RB Leipzig am Samstagabend ab 18.30 Uhr einen ersten Schritt aus der sportlichen Krise gehen. Gut möglich, dass dann Anthony Modeste von Beginn an mithelfen soll. Der Franzose hat unter Neu-Trainer Markus Gisdol gute Chancen auf einen Einsatz von Beginn an. In der am Freitag erschienenen vierten Folge der FC-Doku „24/7“ wehrte er sich zudem gegen die Kritik an seiner Person (hier geht’s zur Doku).

Köln – Nein, Anthony Modeste ist nicht zufrieden mit sich. Wie auch? Ein Saisontor, in den letzten fünf Bundesliga-Spielen unter Achim Beierlorzer nur noch Einwechselspieler: Der 31-Jährige enttäuscht bislang in der laufenden Saison. Nur beim Auswärtssieg in Freiburg traf der Franzose zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Ansonsten war von dem einstigen Stürmerstar, der in zwei Jahren für den FC 40 Liga-Tore erzielte, kaum etwas zu sehen.

Unter Beierlorzer war auch seine Laufleistung kritisiert worden. Der ehemalige Trainer der Geissböcke legte großen Wert auch auf die Laufarbeit der Stürmer. Und obwohl Modeste mit sehr guten Fitnesswerten aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt war und in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen hatte, konnte er dies nicht auf dem Rasen umsetzen. Schließlich lief ihm Simon Terodde im wahrsten Wortsinn den Rang ab, da Terodde im Schnitt pro Spiel über einen Kilometer mehr zurücklegte, insbesondere im Defensivverhalten.

Es stimmt, ich will mehr Tore schießen

Nun wehrte sich Modeste gegen die Kritik, er sei in den letzten Monaten lauffaul gewesen. „Ich bin vorher neun Kilometer pro Spiel gelaufen und habe Tore ohne Ende geschossen“, sagte Modeste im vierten Teil der „24/7“-Doku. „Dieses Jahr läuft es nicht so gut und die Leute sagen, das liegt daran, dass ich weniger laufe. Das stimmt aber nicht. Ich bin immer noch der gleiche Tony, bin immer noch schwarz und werde immer neun Kilometer pro Spiel laufen.“ Jedoch gab er zu: „Es stimmt, ich will mehr Tore schießen“, fügte dann aber sarkastisch hinzu: „Zuletzt konnte man immerhin nicht sagen, dass ich zu wenig laufe, weil ich gar nicht gelaufen bin. Ich habe ja nicht gespielt.“

Das könnte sich am Samstag in Leipzig ändern. Gisdol redete Modeste unter der Woche bereits stark, lobte ihn im Training, suchte den Kontakt zum Angreifer. Ob sich dies auch am Samstag in einer Startelf-Nominierung widerspiegeln wird, verriet Gisdol freilich nicht. Seine erste Aufstellung als FC-Trainer wird er erst eine Stunde vor Spielbeginn veröffentlichen müssen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Schmitz, Bornauw, Czichos, Hector – Verstraete, Skhiri – Ehizibue, Schaub, Drexler – Modeste

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