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Unmittelbar nach Spielende: FC trennt sich von Armin Veh


Armin Veh ist nicht mehr Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Wie der Klub unmittelbar nach der 1:2-Heimniederlage der Geissböcke gegen 1899 Hoffenheim bekannt gab, haben sich der FC-Vorstand und der Sportchef auf eine sofortige Trennung geeinigt. Zunächst soll Lizenzspielerleiter Frank Aehlig die sportliche Führung übernehmen, ehe ein neuer Geschäftsführer Sport gefunden ist.

Köln – In der Mitteilung des Klubs hieß es: „Der Vorstand des 1. FC Köln und Armin Veh haben einvernehmlich entschieden, seinen noch bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag als Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Diese Entscheidung wurde unabhängig vom heutigen Spiel gegen die TSG Hoffenheim getroffen.“ Damit ist das Kapitel des 58-Jährigen beim FC eine Woche nach der Bekanntgabe beendet, dass Veh seinen Vertrag beim FC ohnehin nicht hätte verlängern wollen.

Veh habe den Mut gehabt, die Aufgabe beim FC in einer schwierigen Situation zu übernehmen und habe das gesetzte Ziel des Wiederaufstiegs 2019 mit dem FC erreicht, teilte FC-Präsident Werner Wolf mit. „Wir hätten uns eine längerfristige Zusammenarbeit mit Armin Veh sehr gut vorstellen können“, sagte der neue Vereinsboss, sprach aber auch von Veh als einem „Partner mit Ecken und Kanten“. „Das hat sich im Austausch in den vergangenen Wochen gezeigt, aber auch in den Gesprächen zur Auflösung seines Vertrags, die zu einer für alle Seiten fairen Lösung geführt haben.“ Die genauen Gründe für die sofortige Trennung nannte er jedoch nicht.

Der Ex-Sportchef ließ derweil verlauten, er hätte seine Arbeit beim FC „natürlich gerne bis zum Ende gemacht, aber in unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden“. Er sei sich sicher, dass die sportliche Leitung bei Frank Aehlig zunächst in guten Händen sei. „Ich habe sehr gerne für den FC gearbeitet und in meiner Zeit hier viel Positives erlebt. Beim aktuellen FC-Vorstand um Werner Wolf ebenso wie beim alten Vorstand möchte ich mich für das Vertrauen sehr herzlich bedanken. Ich bin absolut überzeugt, dass unsere Mannschaft den Klassenerhalt schaffen wird und wünsche dem FC nur das Beste.“

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