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Vorstand stützt Wehrle: „Hat nicht mit Rücktritt gedroht“

Der politische Kampf im Hintergrund beim 1. FC Köln ist um eine Stellungnahme reicher. Der Vorstand der Geissböcke sprang am Donnerstag seinem Geschäftsführer Alexander Wehrle zur Seite und erklärte, dieser habe zu keiner Zeit in den Gesprächen am Montag mit seinem Rücktritt gedroht. Wehrle selbst hatte dies ebenfalls bereits dementiert.

Köln – Nach einem Bericht der Kölnischen Rundschau soll Wehrle am Montag mit seinem Rücktritt gedroht haben, falls der Vorstand in der Trainerdiskussion Sportchef Armin Veh sofort abgelöst hätte. Wehrle hatte dies in der Folge beim Kölner Stadt-Anzeiger als „infame Unterstellung“ bezeichnet. Nun folgte auch das Dementi des Vorstands.

„Einem der Gerüchte wollen wir ganz entschieden entgegentreten“, erklärte der Vorstand in einer offiziellen Mitteilung des Vereins am Donnerstag. „Wer behauptet, unser Geschäftsführer Alexander Wehrle habe in irgendeiner Form mit seinem Rücktritt gedroht, verbreitet die Unwahrheit. Es gab weder von Alexander Wehrle noch vom Vorstand den Gedanken oder gar die Drohung, die Zusammenarbeit zu beenden.“ Man werde es „nicht zulassen, dass seine hervorragende Arbeit für den FC in den vergangenen Jahren auf diese Weise beschädigt wird“. Der Vorstand arbeite „sehr gut und vertrauensvoll mit Alexander Wehrle zusammen“ und habe vor dies auch in Zukunft zu tun.

14 Kommentare
  1. Uli E. says:

    Genau das ist das Problem beim FC: Zu viele „schmierfinken“ verbreiten einfach die Unwahrheit. Dann noch die gruseligen Kommentare im diversen Blogs und wir wundern uns das viele einfach nicht nach köln wollen. Ob Spieler oder Funktionäre… glaubt ihr nicht auch das es in kleineren Vereinen deutlich ruhiger zu geht und ein kontinuierliches arbeiten dort leichter ist?

  2. OlliW says:

    Das ist völlig logisch, dass es in anderen Städten/Vereinen ohne diese Medienpräsenz, diese vielen Interessenten weniger Reibereien gibt. Deshalb ist es z.B. in Stuttgart, München und Hamburg ähnlich unruhig. Und in Mainz beispielsweise nicht.

  3. Max Moor says:

    Uli , Köln ist aber kein kleiner Verein und die Spieler verdienen Millionen . . . . Ohne Erwartungen und Leistungen kann MSN ja gleich den Spielbetrieb abmelden !!! Alles ist nicht Richtig .. einen stört nichts ..andere vieles .. Und ändern wird sich eh nix

  4. Karl Heinz Lenz says:

    Dass die brave katholische Kölnische Rundschau so böse die Unwahrheit gesagt haben soll, dass ist möglich, aber wenig wahrscheinlich. Klar ist doch, dass Wehrle und Veh ein Team sind, die lieber mit Schumacher und Rittersbach weitergemacht hätten. Dass der kluge Wehrle dem Vorstand nicht unmissverständlich gedroht hat, dass ist doch klar. Das bringt ein Mann dieser Klasse anders rüber. Im Ergebnis bleibt es ein im FC tobender Machtkampf. Die Erklärung des Vorstands ist nur so zu verstehen, dass er im Falle eines späteren Weggangs von Wehrle sagen kann, dass es nicht am Vorstand gelegen hat. Ich empfehle die beiden Artikel in der Rundschau, die im Netz stehen. Dort wird genau erklärt, wer sich wie positioniert hat: Veh und Wehrle kontra Vorstand und Mitgliederrat.

  5. mcwolli77 says:

    Die Kölner Rundschau ist genau so ein Käseblatt wie der Express und der Kölner Stadtanzeiger. Alle drei Zeitungen gehören dem Du Mont Verlag in Köln.
    Der Stadtanzeiger hatte vor vielen Jahren mal eine weniger polemische und reißerische Berichterstattung als der Express, als Gegenpol. Die Rundschau war immer die Zeitung der „Akademiker“.
    Mittlerweile sind die Zeitungen weitestgehend angeglichen, außer der regionale und wirtschaftlichere Schwerpunkte der Kölner Rundschau, da ist sie noch spürbar anders :-) .

    Ansonsten ist die kölsche Medienlandschaft eine von Hetzern bestückte Brühe, die nur warten das was schief geht beim FC.
    Sachliche Auseinandersetzungen mit den Themen gleich Fehlanzeige. Da wird immer was mit reingedichtet, um wenigsten noch die verbliebenen Printausgaben zu verkaufen und zu fördern.

    Selbst der Kicker, einst die Fußballfachzeitschrift, lebt doch mittlerweile mehr von Vermutungen und plakativen und überzogenen Artikeln.
    Das ist nur meine Meinung und nicht der Weisheit letzter Schluß, so empfinde ich mittlerweile einfach die gesamten Medien. Und leider lassen wir uns in Bezug auf den FC nur zu gerne davon Leiten und beeinflussen.

    LG an Euch alle.

  6. Huey L. says:

    „FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle teilte mit, dass er in Gesprächen mit dem Vorstand über die Zukunft von FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer zu keinem Zeitpunkt mit Rücktritt gedroht hat. „Das würde ich auch nicht machen, da ich eine Verantwortung dem Club und den Mitarbeitern gegenüber habe“, sagte Alexander Wehrle. An dem Gespräch zwischen dem FC-Vorstand und Geschäftsführer Armin Veh am Montag habe er nicht teilgenommen. „Aber natürlich trage ich die Entscheidung der Gremien mit“, betonte der FC-Geschäftsführer.“
    (Zitat aus der Runschau)

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