,

Gegen Union: Erhält Lasse Sobiech den Vorzug vor Jorge Meré?

Lasse Sobiech kann am Sonntag auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz im Trikot des 1. FC Köln hoffen. Der Innenverteidiger könnte von der Sperre von Rafael Czichos profitieren. Markus Gisdol deutete am Donnerstag an, dass die Spielweise von Union Berlin dem langen Innenverteidiger zu Gute kommen könnte. Derweil muss auch Jonas Hector ersetzt werden. 

Köln – Der 1. FC Köln muss gegen Union Berlin auf Jonas Hector und Rafael Czichos verzichten. Beide Spieler fehlen aufgrund ihrer Sperren aus dem Spiel gegen den FC Augsburg. Während Jonas Hector bislang in allen Spielen für die Geißböcke über die volle Distanz auf dem Feld stand, musste Czichos lediglich gegen Hertha BSC krankheitsbedingt passen. Nun muss Markus Gisdol gleich für beide Positionen Ersatz finden.

Kommt Sobiech zu seinem ersten Saisoneinsatz?

„Es wäre einfacher, wenn wir nicht so viel wechseln müssten. Rafael Czichos und Jonas Hector sind feste Größen in unserer Mannschaft“, erklärte Gisdol am Freitag auf der Pressekonferenz. „Aber wir haben gute Lösungen.“ In der Innenverteidigung hat der Trainer die Wahl zwischen Lasse Sobiech und dem in dieser Trainingswoche von seiner Verletzung zurückgekehrten Jorge Meré. Für Lasse Sobiech wäre es am 14. Spieltag der erste Bundesliga-Auftritt in dieser Saison. Auch für Meré lief es bislang noch nicht rund: Erst fünf Einsätze stehen für den Spanier zu Buche. „Meré ist seit dieser Woche wieder im Training und hat einen stabilen Eindruck gemacht“, sagte Gisdol, der den Spanier in dieser Woche erstmals im Mannschaftstraining unter die Lupe nehmen konnte. Gegen Union Berlin könnte Sobiech dennoch aufgrund seiner Kopfballstärke einen Vorteil haben. „Lasse hat in der Luft unglaubliche Präsenz, er ist eher der rustikalere Innenverteiger.“ Meré hingegen wäre die spielerische Variante. „Wir müssen entscheiden, was für dieses Spiel die richtige Lösung ist“, sagte Gisdol, deutete bei der Beschreibung von Unions Spielweise aber auch an, dass die Wahl am Ende eher auf Sobiech fallen könnte. „Wir schauen, was uns dort erwartet. Rein statistisch spielt Union die meisten hohen lange Bälle. Das wird ein Fight, der oftmals in der Luft entschieden wird. Das müssen wir berücksichtigen.“

Sätze, die eher darauf schließen lassen, dass Lasse Sobiech am Sonntag zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz im Trikot der Geißböcke kommen könnte. Sobiechs letzter Einsatz in der Bundesliga liegt bereits über fünf Jahre zurück. Am 1. März 2014 wurde Sobiech in der 68. Minute für den Hamburger SV gegen Werber Bremen eingewechselt. Insgesamt kommt Sobiech bislang auf 34 Bundesliga-Spiele für Greuther Fürth und den HSV. Den letzten Einsatz im FC-Trikot hatte der Innenverteidiger am 19. Mai gegen den 1. FC Magdeburg. Wer Jonas Hector ersetzen könnte, ließ Gisdol derweil noch offen. „Für Jonas haben wir mehrere Lösungen, da würde ich jetzt nicht die einzelnen Spieler durchgehen wollen.“

 

33 Kommentare
  1. Jhen says:

    „Für Jonas habe wir mehrere Lösungen“, da meint er sicherlich das defensive Mittelfeld und das wären, Verstraete, Skhiri, Koziello, nur hoffentlich nicht d. defensive Allzweck affe. Für das Zentrale Mittelfeld käme noch Hauptmann dazu. Da er aber hohe Bälle vermutet, eher ohne Koziello und Hauptmann. Sollte Högi doch spielen, müssten 2 Skhiris aufgestellt werden um dessen Lauffaulheit auszugleichen.

  2. Harley says:

    Hört doch mal auf die Leute zu beschimpfen. Wenn sich im Training keiner anbietet und zeigt das er besser ist als Höger, was soll denn der Trainer machen ? Schauen was die Experten-Fans so denken oder was ? Warum wird immer rumgehackt was Mo betrifft? Wo war denn Terodde gegen Augsburg besser als Mo? Beide sind nun mal abhängig von den zuspielen . Beide sind keine Techniker die mal eins zu eins gehen können wie Cordoba. Es war daher auch falsch beide zu bringen. Ich war in beiden Sommer -Trainingslager dabei und kann euch nur sagen, dass ich die Mannschaft nicht wieder erkenne. Alle mit biss und gut drauf. Was ist vorgefallen bis zum ersten BL Spiel ? Alles nur Kopfsache oder was. Dann sind das für mich keine Fußballer sondern Leute die sich den falschen Sport ausgesucht haben.
    Ich finde es aber gut, dass sich jetzt auch ehemalige Spieler zu einem Kreis zusammen tun und mal zeigen das wir spürbar anders sind.

    • Tuennes83 says:

      Terodde läuft wesentlich mehr als Modeste. Und wenn nach vorne nix geht, dann geht man auch mal mit nach hinten und holt sich einen Ball. Das wäre zumindest ein Zeichen an die Mannschaft (Hey, ich Kämpfe mit euch), an die Fans (Hey, ich warte nicht nur auf die Bälle, die eh nicht kommen) und den Trainer(Hey, bring mal einen der den Ball nach vorne spielen kann).
      Das alles sieht man beim Sturmpartner.
      Warum die Mannschaft sich so schwer tut… Gute Frage. Selbst die Heimspiele, nach dem BVB Spiel, welches zwar verloren aber bis zur 60. gut war konnte man nicht mehr so gestalten.
      Man darf eins nicht vergessen, wir sind zwar der 1.FC Köln, aber wir sind auch Aufsteiger.
      Aber kämpfen und Dreck fressen müssen sichtbar sein.

  3. kalla lux says:

    Erstaunlich,hier gehts um Mere oder Sobiech und wieder wird über Höger geschrieben.
    Das was eigentlich wirklich wichtig an den Aussagen von MG sind finde ich viel erstaunlicher.
    Czichos und Hector sind also feste „GRÖSSEN“.
    2 Spieler die einen Notendurchschnitt von knapp über 4 haben,meistens drunter.
    Wen das also GRÖSSEN sind, was sind dann die anderen?
    Manche Aussagen lassen tief blicken!

    • Gerd Mrosk says:

      Ja,feste Grössen hört sich tatsächlich so an,als wären sie unverzichtbar. Tatsächlich aber hat Czichos ja gespielt wie ein „Stammspieler“,nämlich fast immer. Ist aber leider wohl so,dass z. b. Mere demnach keine feste Grösse ist. Man könnte feste Grösse auch durch das Wort „gesetzt“ ersetzen.

    • Jhen says:

      In der Tat geht es darum was Gisdol gesagt hat. Und er hat über mehr gesprochen als nur über Meré und Sobiech. Er wollte nichts darüber herauslassen, wer Hector im defensiven Mittelfeld vertritt. Horn, Czichos und Hector sind in der Tat die Spieler, die bisher fast immer dabei waren. Dazu noch Bornauw.

  4. Gerd Mrosk says:

    Ich versuch jetzt noch ein einziges Mal zu schreiben hier. Anscheinend fummelt die Redaktion wieder rum. Ist mein Kommi wieder weg ,wars das hier für mich Muss ich mir nicht [email protected],am nächsten an der Normalform reicht natürlich nicht für den Klassenerhalt. Leute wie Horn,Hector,Modeste etc. müssen aber Normalform erreichen unter dem Trainer jetzt,auch um andere auf ein höheres Level zu bringem,aber ja ,hier gehts eigentlich um Sobiech und Mere. Mir jedenfalls wird schummrig bei dem Gedanken,dass jetzt Sobiech nach nem halben Jahr plötzlich ran soll ohne Spielpraxis,nur weil er der Spielertyp sein soll,den man vllt gebrauchen kann bei nem zu erwartenden Kampfspiel

    • kalla lux says:

      Schummrig…lol…übel wohl eher.
      Die Eisenbahnschiene soll es bringen,ja nee is klar..sagte der aus dem Ruhrpott,mit den Locken und der Sonnenbrille-
      Das Traurige ist ja in Wirklichkeit, das sich so ein Selbstdarsteller hingestellt hat und behauptet hat der Kader wäre über Jahre Bundesligatauglich.
      Und unser Presse ,die solche Ersatz U21 Europameister so hochhypen.
      Von 30 Millionen reden..usw…das die Jungs mit 20-21 Abheben ist eigentlich auch klar. Dann sitzen sie auf der Bank und verlieren sämtliche Lust.
      Das selbe wird übrigens bei Skhiri auch passieren, falls er öfters auf die Bank muss.Nordafrikaner mögen sowas auch nicht!

  5. Gregor Axler says:

    Moechte noch einen Gedanken mit euch teilen und mich interessiert eure Meinung.
    Nach dem letzten Abstieg hiess es wir wollen uns nur zweitligaspezifisch verstaerken,die die 2.Liga kennen,Drexler,Sobiech und Czichos sollten der Durch et fuer Abteilung zur Seite stehen.Soweit so gut.Macht Sinn.Alles geklappt,auch wenn meine Oma als Trainer mit dem Kader aufgestiegen waer.
    So,warum jetzt in Liga 1 wo auf der Agenda stand Klassenerhalt werden fast ausnahmslos Spieler verpflichtet mit ‚Perspektive‘ wie man so schoen sagt?Anstatt gestande Bundesliga Spieler zu verpflichten(und es waren welche auf dem Markt,andere habens vorgemacht),Geld hatten wir auch,verpflichten wir Kids wie Easy,Bornauw,Schindler,Shkiri(auch erst 23),und verlangen jetzt von den Jungs,die ja auch wahrscheinlich vlt spaeter mal ihren Weg machen,brutalen Abstiegskampf??
    Das kennen die doch garnicht!!Fuer mich eine Folge von katastrophaler Einkaufspolitik von AV!!
    Hat der geglaubt eine Saison ohne Sorgen steht bevor und nebenbei bauen wir mal drei Anfang 20jaehrige ein und auf??

    • Gerd Mrosk says:

      Ja hat er .Er hat das ,was Einkaufspolitik und Weitsicht angeht völlig unterschätzt,er hat auf Teufel komm raus Verträge gemacht,ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden ,dass die Medaille 2 Seiten haben könnte. Diese Spieler ,die verpflichtet wurden .hat er verpflichtet ,weil er dachte ,der FC wäre zu gut aufgestellt als für Abstiegskampf,so wie er es auch verlautbart hat. FEHLEINSCHÄTZUNG ,den 2. Schritt vor dem 1. Schritt (Klassenerhalt) zu machen.

      • Jhen says:

        Blödsinn, im Profifußball sind alle Legionäre. Dieses sentimentale Geschwätz ist nicht zu ertragen, wenn ein Spieler nicht ins Konzept passt oder in der Leistung etwas abfällt, hat er von seinem Verein und sei es der Heimatverein nichts zu erwarten, genau so wird er wechseln wenn er die Chance auf eine Verbesserung seiner Situation sieht.

        • Gerd Mrosk says:

          Jhen,so kenn ich dich gar nicht. Wenn einer nichts zu erwarten hat,also nach dem Motto „hier bin ich zu Haus ,hier bin ich nichts wert“ und dann wechselt ,dann hat das nichts gemeinsam mit einem Legionär,denn diese sind nirgendwo zu Haus, aber DeKa,ich hab nicht verstanden wer was mit Legionären aufbauen wollte? Skhiri,Verstraete,Bornauw,Schindler,Ehizibue,Krahl sind keine Legionäre,ein eingeschworenes Team….ist gerade nicht wirklich vorhanden. Klär mich bitte auf.

          • Jhen says:

            Für wie viele Profis, der aktuellen Mannschaft, trifft denn zu, dass sie vor der B-Jugend bis jetzt nur beim FC waren und niemals den Verein gewechselt haben. Und wie viele Profis der aktuellen Mannschaft haben in der Jugend des FC das Fußballspielen angefangen? Die wären in der Tat keine Legionäre. Alle anderen sind es. Ich finde das nicht schlimm, denn so ist der Profifußball eben. Und professionelles Verhalten wird von jedem gefordert. Das so genannte Herzblut ist Werbung für den Verein.

          • DeKa says:

            Mit Legionären meine ich Leute, die sich nicht zu 100% mit dem Verein identifizieren und von daher auch nicht ihre Leistung auf dem Platz abrufen.

  6. Gerd Mrosk says:

    Legionäre sind Spieler,die sich meist nur 1-2 Jahre irgendwo aufhalten und keine Bindung zu Verein Land und Stadt eingehen Jhen,das hat nichts damit zu tun MAL den Verein zu wechseln Das Wort fällt meist,wenn ein Spieler was erreicht hat und danach nur noch wild Vereine wechselt um abzukassieren

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar