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Klage abgewiesen: FC muss im Berater-Zoff um Modeste nicht zahlen


Der 1. FC Köln hat den Rechtsstreit um den Transfer von Anthony Modeste zu Tianjin Quanjian aus dem Jahr 2017 gegen den Spielerberater Giacomo Petralito gewonnen. Richter Marcus Leckel verkündete am Dienstagmorgen das Urteil am Landgericht Köln und wies die Klage des Italieners auf ein Beraterhonorar in siebenstelliger Höhe ab.

Köln – Die Akte 21 O 205/18 ist geschlossen, der 1. FC Köln kann aufatmen. Petralito hatte eine Beteiligung am 28-Millionen-Euro-Transfer des Franzosen nach China verlangt und auf ein Honorar in Höhe von zwei Millionen Euro geklagt. Richter Leckel verkündete am Dienstagmorgen jedoch, dass diese Forderung nicht rechtens ist. Er bestätigte auf GBK-Nachfrage, dass der FC keine Zahlung an den Italiener leisten muss.

Das Verfahren war im November 2018 aufgenommen worden und hatte im Januar begonnen. Außergerichtlich hatte der FC vor dem Verfahren eine Zahlung in Höhe von 500.000 Euro angeboten. Petralito hatte aber abgelehnt. Einen späteren Vorschlag des Gerichts für einen Vergleich in Höhe von 750.000 Euro lehnte wiederum Köln ab. Nun geht der Spielerberater komplett leer aus. Dabei hatte Petralito sogar noch dafür gesorgt, dass der ehemalige Weltmeister und einstige Tianjin-Trainer Fabio Cannavaro in Köln vor Gericht erschien und eine Aussage machte. Am Ende aber half alles nichts. Das Landgericht schmetterte die Klage ab, Petralito bleibt auf den Verfahrenskosten sitzen. Der 1. FC Köln hingegen muss nichts zahlen.

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