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FC-Führung plant Zukunft: „Haben wichtige Weichen gestellt“


Die Verantwortlichen des 1. FC Köln haben sich am Sonntag und Montag zur turnusmäßigen Klausurtagung am Bonner Petersberg getroffen. Dabei ging es zwischen Vorstand und Geschäftsführung um die strategische Ausrichtung der kommenden Jahre. Für das neue Präsidium sowie Horst Heldt war es die erste gemeinsame Tagung. 

Köln – Nach vier Siegen in Folge dürfte die Klausurtagung der FC-Bosse am Sonntag und Montag auf dem Petersberg deutlich entspannter ausgefallen sein, als man es vor wenigen Wochen noch hätte vermuten können. Mit nun 20 Punkten aus 18 Spielen und dem 13. Tabellenplatz haben sich die Geißböcke nun aussichtsreich im Abstiegskampf positioniert.

Heldt muss neue Saison trotz ungewisser Zukunft planen

Zeit zum Durchatmen dürfte den Verantwortlichen aber nach wie vor nicht bleiben. Während der zweitägigen Tagung wurden zwischen dem Vorstand und der Geschäftsführung über wichtige Themen abgestimmt. Dabei ging es insbesondere um die strategische Ausrichtung sowie die sportliche und wirtschaftliche Rahmenplanung für die kommende Saison. Doch nach wie vor müssen die Geißböcke dabei zweigleisig planen. Dabei machten die Bosse zuletzt keinen Hehl daraus, dass sich die Ligazugehörigkeit erst gegen Ende der Saison entscheiden und der Kampf um den Klassenerhalt bis in den Mai hinein andauern könnte. Die Planung für die kommende Spielzeit erleichtert dies freilich mitnichten, doch vor dieser Problematik dürften mehr als nur eine Handvoll Bundesligisten dieser Tage stehen.

Was die Situation für den FC und Horst Heldt allerdings zusätzlich erschweren dürfte, ist die Tatsache, dass sein eigener Vertrag nur im Falle des Klassenerhaltes weiterläuft. Würden die Geißböcke am Ende der Saison tatsächlich absteigen, stünde der FC nach aktuellem Stand erneut ohne Geschäftsführer da. Trotzdem muss Heldt die kommende Saison auch im Falle eines Abstiegs planen.

Wichtige Weichen für die gemeinsame Zusammenarbeit

Am Ende sprach FC-Präsident Werner Wolf von einem konstruktiven und vertrauensvollen Austausch, bei dem es auch um die Zukunft von Lukas Podolski gegangen sein dürfte (hier mehr dazu). „Wir haben uns intensiv mit strategischen Fragen beschäftigt, die für die mittel- und langfristige Ausrichtung des FC wichtig sind und als Grundlage der operativen Arbeit der Geschäftsführung dienen, von der Infrastruktur über Internationalisierung bis hin zu Fragen der Zusammenarbeit zwischen den Gremien“, erklärte Wolf nach der Tagung. Bei dem Thema Infrastruktur dürfte es insbesondere um den geplant Geißbockheim-Ausbau gegangen sein. Bei der Internationalisierung schwebt nach wie vor das geplatzte Engagement in eine chinesische Fußballakademie über dem Verein.

Für Geschäftsführer Alexander Wehrle war die Klausur zwischen dem neu gewählten Präsidium und Werner Wolf, Eckard Sauren und Carsten Wettich sowie dem neuen Geschäftsführer Horst Heldt ebenfalls von enormer Bedeutung: „In der Konstellation mit dem neuen Vorstand sowie mit Horst Heldt als neuem Geschäftsführer war es wichtig, sich abseits des Tagesgeschäfts die Zeit für diese Klausur zu nehmen. Wir hatten ein sehr gutes Meeting auf dem Petersberg und haben wichtige Weichen für die gemeinsame Zusammenarbeit gestellt.“

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