,

Keine Rückkehr auf den Platz: Podolski soll in den FC-Nachwuchs

Lukas Podolski steht wohl vor der letzten großen Entscheidung seiner aktiven Karriere: Hört der 34-jährige in diesem Winter auf oder schließt er sich noch einmal einem anderen Verein an? Zum 1. FC Köln wird der Angreifer als Spieler wohl nicht mehr auf den Platz zurückkehren. Trotzdem nehmen die Pläne einer FC-Rückkehr langsam Formen an. 

Aus Benidorm berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Die Diskussionen um eine mögliche Rückkehr von Lukas Podolski zum 1. FC Köln reißen dieser Tage nicht ab. Kürzlich feierte das FC-Idol mit Vissel Kobe den Gewinn des Emperor’s Cup und holte damit den Pokalsieg in Japan. Nach zweieinhalb Jahren läuft Podolskis Vertrag nun am 31. Januar in Kobe aus.

Podolski will weiter aktiv sein

Wie es danach mit dem 34-jährigen weitergeht steht aktuell noch nicht fest. Klar scheint jedoch mittlerweile: Podolski denkt noch nicht darüber nach, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen und seine aktive Laufbahn zu beenden. Zum FC zurückkehren wird der Fan-Liebling jedoch wohl eher nicht. Wie die Sport Bild nun berichtet, hätte der Klub über ein Engagement des Angreifers bis zum Ende der Saison nachgedacht, doch der Spieler selbst möchte wohl noch bis 2022 aktiv sein. Angebote sollen dem Linksfuß unter anderem aus den USA und Polen vorliegen.

Treffen mit Horst Heldt und Alexander Wehrle geplant

Während der Kontakt zwischen dem FC und Lukas Podolski in den letzten Jahren weitestgehend eingeschlafen war, befinden sich Spieler und Verein nun zumindest wieder in Gesprächen. FC-Geschäftsführer Horst Heldt kündigte schon bei seiner Vorstellung an, die Klub-Ikone beim 1. FC Köln zukünftig einbinden zu wollen. Nach dem Trainingslager in Benidorm wollen sich die beiden Geschäftsführer Heldt und Alexander Wehrle mit Podolski zusammensetzen und über seine Zukunft nach der aktiven Karriere beraten. Dabei soll der Weltmeister von 2014 nicht nur eine repräsentative Aufgabe übernehmen, sondern in das aktive Tagesgeschäft des Vereins eingebunden werden. Beim FC könne man sich nach Informationen des Sportmagazins vorstellen, Podolski in den Nachwuchsbereich der Geißböcke einzubinden. Dieser ist zwar aktuell auf den offiziellen Positionen mehr aus nur ausreichend besetzt. Für Lukas Podolski jedoch würde der Verein sicherlich eine geeignete Aufgabe finden.

26 Kommentare
  1. Boom77 says:

    Finde ich gut. Ich denke, Poldi hilft uns auch bis Saisonende nicht weiter. Und, wenn er einen Vertrag bis 2022 will, was noch über 2 Jahre sind, braucht man über eine Rückkehr als aktiver Spieler ohnehin nicht nachdenken. Im letzten Vertragsjahr wäre er ja dann 36 Jahre alt. Neben der – bereits heute – bezogen auf die bundesliga fraglichen Leistungsfähigkeit wäre das auch kein gutes Zeichen an den Nachwuchs, einen Kaderplatz mit einem 36-Jährigen zu belegen.

    Ich wünsche Poldi, dass er noch einen Verein findet, der ihm den Wunsch erfüllt, seine Karierre erst 2022 zu beenden. Finaziell wäre da wohl eher an die USA zu denken. Aber er hat ja auch einen „polnischen Herzensverein“. Bleibt ihm zu wünsche, dass er von diesem und von Clubs aus den USA Angebote erhält. Bin gespannt, für was er sich dann entscheidet. Ob fürs Geld oder fürs Herz. Vielleicht bekommt er ja auch beides hin. Ein Jahr in Polen und 1,5 Jahre in den USA oder umgekehrt.

    • Eifler Jung says:

      Sehr richtig. Eine Verpflichtung von Poldi wäre ohnehin nur etwas für dat kölsche Hätz gewesen. Dass wir derlei Romantik gerade nicht brauchen können, zeigt die überflüssige Verpflichtung von Modeste. Der kassiert bis 2023 noch 9 000 000,- Euro Rente.

  2. Gerd Mrosk says:

    Sport Bild ? Der glaub ich nix wichtiges. Was man von vielen Seiten hören konnte war,dass Lukas noch nicht ans Aufhören denkt. UNSER eingeschlagener Weg ist derzeit nicht nur richtig ,sondern auch klar auf jüngere Spieler ausgerichtet,wobei man Ausleihen ja differenziert betrachten muss,auch da bei Uth keine Kaufoption besteht. Ich erinnere auch noch mal kurz,u.a. an unseren Sportsfreund aus Porz,dass wir uns im Abstiegskampf befinden und uns es gar nicht leisten können wohlmöglich einen Spieler zu verpflichten,dessen aktuelles Leistungsvermögen eher niedriger eingeschätzt werden darf. Auch der ganze mediale Rummel ,der zwangsläufig entsteht,wäre nicht förderlich. Ich tu euch nen Gefallen und fang jetzt nicht bei dem Charakter an,den Podolski bei seinem hiesigen Herzensverein schon an den Tag gelegt hat.

  3. Klaus Höhner says:

    12:06 Frühstücken was hast du denn für einen Tagesablauf, ist noch schlimmer als MM ach ja der schläft noch. Nun zu Poldi, mit dem Rummel das ist nicht gut das stimmt. Im Jugendbereich das wäre die beste Lösung im Kader ich weiß nicht das bringt nichts. Aber die Herren werden das schon richten .

  4. frankycologne says:

    Stichwort Trainerstab, Nachwuchs und große Personaldecke: weiß eigentlich jemand, was aus Manni Schmid geworden ist? Seitdem Gisdol am Start ist, wurde er ja erstmal „auf Eis“ gelegt, oder? Was macht er aktuell und wie ist seine Perspektive? Gab es dazu in letzter Zeit mal eine Aussage?

  5. Franz-Josef Pesch says:

    Erstmal allen Kommentatoren die im „geissblog“
    ihren Dampf ablassen ein „Frohes neues Jahr“
    Ich denke auch, daß Podolski im Jugendbereich als Vorbild für „Spaß am Fussball“ Jugenliche für das Fussballspiel im Verein begeistern kann.

    • Dieter Müller says:

      Ich weiß nicht ob man im Jugend Spitzenfussball sowas benötigt, ich glaube nicht. In den Jugendabteilungen der großen Clubs sind ausschließlich die super motivierten die keine Motivation brauchen, aners wäre das Pensum was die Jungs neben Schule absolvieren gar nicht zu schaffen. Das Problem mit Spaß am Fussball hat der ganze Unterbau, auf der untersten Ebene angefangen. In ländlichen Gebieten spielen mittlerweile nicht selten 10 oder 20 Ortschaften in einem Jugendförderverein. Die Clubs die Bezirksliga spielen sammeln die Besten von unten auf so das der Spaß und das Niveau immer schwieriger wird. Da braucht man solche Motivatoren, er sollte für den Verband um die Dörfer ziehen, wie etwa Hans Sarpei es getan hat, das war Klasse. Wenn die Entwicklung so weiter geht bricht das ganze Kreisliga System im Jugendbereich irgendwann zusammen. Schiris findent man heut schon kaum noch für Kreisligaspiele , das kriegen die Jugendtrainer immer mehr mit oben drauf, die haben irgendwann auch keine Lust mehr , der Spaß am Fussball geht auf der Ebene völlig verloren.

      • Gerd Mrosk says:

        “ Benötigt“ völt nicht,aber so eine “ Figur“ ist eine Zusatzmotivation. Ich hatte z.B. Wolfgang Jerat eine Zeit lang als Trainer. Das hat mich weit mehr motiviert als 15-16 jährigen als alles zuvor. Und Poldi hat 1.alles erlebt und 2. Die Fussballersprache in petto

          • Gerd Mrosk says:

            Und was ist wenn in Deutschland bald überall Plakate hängen wo Leute wie Boateng, Podolski und andere die Kids zum Fussball animieren? Wer es als erstes schwerer hat ,das sind die Dorfvereine,die von Hause aus klamm sind und nur über ne Vielzahl an Mannschaften im Wettbewerb bleiben.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar