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Podolski nach Malaysia? Knoche wohl keine Höwedes-Alternative

Lukas Podolski überrascht einmal mehr mit seinen Karriereplänen und verhandelt aktuell über einen möglichen Wechsel nach Malaysia. Derweil zieht sich eine Entscheidung bei Benedikt Höwedes hin, sodass sich der 1. FC Köln wohl auch anderweitig umhören muss. Robin Knoche ist dabei aber offenbar keine Alternative.

Köln – Die Social-Media-Kanäle von Lukas Podolski und Johor Darul Ta’zim FC kochten am Mittwoch über. Johor wer? Der Klub des malaiischen Kronprinzen Tunku Ismail Ibni Sultan Ibrahim verkündete am Mittwoch, von Podolski und dessen Berater Nassim Touihri Besuch bekommen zu haben eine teilte eine Reihe an Bildern mit dem Weltmeister von 2014. „Prinz trifft Prinz“, verkündete auch Podolski selbst via Instagram und teilte ein Foto von sich mit Tunku Ismail in den Räumlichkeiten des Fußballklubs.

„Er hat sich mit mir in Verbindung gesetzt und sein Interesse bekundet, zu uns zu wechseln“, wurde der Kronprinz daraufhin bei Asian Fox Sports zitiert. Derzeit sei ein Wechsel zwar noch mit Hürden verbunden, weil der Klub die Ausländergrenze bereits erreicht habe. Man wolle aber dennoch sprechen, auch über andere Arten der Zusammenarbeit. Zuletzt war Johor FC sechsmal in Folge Meister in Malaysia geworden und spielt in der asiatischen Champions League.

Wohnt Podolski dann in Singapur?

Podolskis Vertrag bei Vissel Kobe in Japan läuft bekanntlich am 31. Januar 2020 aus. Im Falle eines Wechsels würde der 34-Jährige wohl in Singapur wohnen, das nur durch einen Kanal vom Süden Malaysias und der Region Johor getrennt ist. Aus dem Herzen Singapurs, wo Podolski mit seiner Familie leben könnte, wären es nur rund 30 Kilometer über den Kanal und die Grenze zu seinem vermeintlich neuen Klub, wo er angeblich ein fürstliches Gehalt von bis zu fünf Millionen Euro pro Jahr verdienen könnte. Ein Wechsel zum 1. FC Köln, als Spieler ohnehin kaum mehr vorstellbar, wäre damit zunächst vom Tisch und erst nach dem Ende seiner aktiven Karriere angedacht.

Knoche in Wolfsburg vor dem Aus

Derweil muss sich der 1. FC Köln mit dringenderen Personalien als Lukas Podolski beschäftigen. Auf der Innenverteidiger-Position droht nun auch der Wechsel von Benedikt Höwedes zu den Geissböcken zu scheitern. Die Berater des 31-Jährigen waren zu Lokomotive Moskau ins Trainingslager nach Marbella geflogen, konnten dort aber keine Einigung erzielen. Derweil tauchte in Wolfsburg beim nächsten Gegner der Geissböcke ein Gerücht wieder auf, nachdem der VfL am Mittwoch den Innenverteidiger Marin Pongracic verpflichtet hatte. Demnach könne Robin Knoche wieder ein Kandidat für die Geissböcke werden, nachdem sich der Effzeh bereits vor zwei Jahren nach dem 1,90 Meter großen Innenverteidiger erkundigt hatte.

Knoche gilt durch die Pongracic-Verpflichtung als Kandidat für einen Winter-Wechsel, zumal sein Vertrag beim VfL im Sommer 2020 ausläuft. Doch genau dies dürfte der Grund sein, weshalb der FC nicht in das Werben um den 27-Jährigen einsteigen dürfte. Wie schon bei Stefan Ilsanker von RB Leipzig, nach dem sich die Geissböcke nach GBK-Informationen erkundigt hatten, stellt der auslaufende Vertrag das entscheidende Problem dar. Sportchef Horst Heldt will keine Transfers über die laufende Saison hinaus tätigen, um sich alle Planungen für den Sommer offen zu lassen. Dieser Grund, der auch in den Verhandlungen mit Höwedes und Moskau eine Rolle spielt (keine Kaufpflicht, sondern nur eine unverbindliche Kaufoption), dürfte bei Knoche genauso gelten, zumal der FC durch dessen auslaufenden Vertrag keine Leihe vereinbaren könnte, sondern den Spieler fest verpflichten müsste. Ilsanker, Knoche, Höwedes, Falette, Gibson – die Suche nach einem neuen Innenverteidiger erweist sich für den Effzeh als schwierig.

11 Kommentare
    • Boom77 says:

      Naja, bei 1,5 Mio. geht es ja auch um „ein Risiko“ bis Saisonende. Dafür finde ich den Betrag schon zu happig. Zumal es den Anschein macht, als würde Moskau eine verpflichtende Kaufoption fordern. Wenn dem so wäre, verteilt sich das Risiko zwar auf eine längere Laufzeit, es würde aber um einen höheren Betrag gehen (laut transfermarkt.de hatr Moskau für ihn € 5 Mio. an Schalke bezahlt). Und, dass für den FC € 1,5 Mio. bei der derzeitigen finanziellen Lage zu viel Geld ist, ist bekannt. Der Abstieg, das Jahr 2. Liga und die Überschreitung des Transferbudgets diesen Sommer um € 10 Mio. schlagen sich da nieder. Man darf auch nicht vergessen, dass uns die Leihen von Uth und unserem neuen Elvis auch Geld gekostet haben und Geld kosten, was sich sicherlich nicht durch die Schaub-Leihe und auch nicht durch den Transfer von Koziello, Bader und Kaufmann amortisieren wird.

  1. kalla lux says:

    Hoffentlich sind die ganzen Poldi Rufer jetzt mal ruhig.
    Den genau darum geht es Poldi,Aufsehen erregen und dicke Kohle.
    Und das egal wo.Ich gönne es im und find es Hammer das für Namen und keine Leistung im vorraus solche Summen veranschlagt werden.
    Fussballer verdienen halt nur bis zu einer gewissen Altergrenze und wen jetzt der ferne Osten noch solche Gehälter zahlt ,schön für die älteren.
    Aber jedes mal diese „Poldi holen“ von manchen Fans hier,ist schon echt lächerlich.
    Malaysia,3x die Woche Training den Rest Tauchen oder Shoppen.Geil!
    Wovon kleine Träumen bekommt Poldi als super bezahlten Job!

    • Boom77 says:

      Ich gönne es ihm menschlich auch. Habe ja persönlich nichts gegen ihn. Finde ihn sogar sehr sympathisch. Also, wenn er das Angebot tatsächlich bekommt und kein besseres Angebot… Mach et, Poldi! Aber spielen, will ich im im FC-Trikot (außer im Rahmen der „Traditionself“) bitte nicht mehr sehen.

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